Zuchtstoff gewinnen.

  • Gesundheitliche Gründe haben mir meinen ganzen Zeitplan durcheinadergeworfen. ;(


    Geplant war, Begattungseinheiten zu bilden um im Oktober die WV umzuweiseln.


    Die einzige verbleibende Möglichkeit die ich im Moment noch sehe wäre nun die WV zu entweiseln und im gleichen Zug mit Zellen (kurz vor Verdeckelung bzw frisch verdeckelt) zu versehen. 9 Tage Wartezeit um Nachschaffungszellen zu brechen werde ich nicht einbauen können.


    Varroa-Behandlung ist bereits erfolgt (TBE). Es sind lediglich noch die Fangwaben zu entnehmen. Die Entnahme der FW würde ich im gleichen Zug mit der Entweiselung/Zellgabe vornehmen wollen. Da sind die FW zwar noch nicht komplett verdeckelt, aber anders bekomme ich es zeitlich nicht hin.


    Hat das eine Chance zu funktionieren? Oder soll ich besser gleich die komplette Serie in die Tonne treten?

  • Ich habe das garnicht erst probiert, weil sinnlos.

    Gruß Ralph

    Also "sinnlos" würde ich es nicht bezeichnen.


    Hin- oder her ich hab damit bis jetzt noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Die Begleitbienen verbringen bei mir ca 1 Woche im Schlupfkäfig und das Futter war noch nie weg und es ist auch noch nie eine Königin verhungert.


    Aber wie bei allem, muss wohl auch hier jeder seine eigenen Erfahrungen machen! Hauptsache man erhält ein zufriedenstellendes Ergebnis!

  • joew, es mag gehen, aber es besteht die Gefahr, dass nicht alle Kö begattet werden. Du wirst deshalb sicher KöAbleger machen. Ich selbst ziehe die Kö in Miniplus, die Besten werden dann für die WV verwendet. VG

  • Schön ist es nicht, aber das wäre die einzige Möglichkeit die ich im Moment sehe, um die Serie zu retten. Terminplan ist aus dem Ruder gelaufen.


    Plan wäre also:


    1. In normale Brutzarge (10er-Datdant) eine Futterwabe.

    2. Fangwabe aus WV daneben(?)

    3. Mit MW auffüllen.

    4. Futterteig unten reinlegen.

    5. Zelle und Bienen reinkippen.

    6. Mit Bienen besetzte HR über Bienenflucht aufsetzen.

    7. Am nächsten Tag HR abräumen und Fütterer aufsetzen.

    8. Vertretung in Handhabung des Fütterers einweisen.

    9. Einen Monat später schauen was sich getan hat.


    Punkt 2: mit den Fangwaben würde ich ja Milben mit reinbringen. Und ich weiss nicht, ob/wann ich dazu komme zu behandeln. Wegen TBE habe ich derzeit Brut nur in Form von Fangwaben.


    Meinungen?

  • - Wozu Futterteig zusätzlich zur FuW und einen Tag später beginnenden Fütterung - noch dazu unten, wo fremde Scouts leicht die Kunde vom Futter aufnehmen können?

    - Krabbelzelle odetr jünger?

    - Bevor die erste neue Brut verdeckelt wird, sollte Dein Urlaub bereits vorbei und Gelegenheit für eine Behandlung sein?

    - Flugloch so eng wie möglich halten. Ich sehe trotzdem die Gefahr, daß Du ggf. Sammelbienen mit in den Ableger einbringst, die sich noch nicht zum neuen Ableger/Begattungseinheit zugehörig fühlen und die frohe Kunde vom Futter in ihr Herkunftsvolk tragen und dann mit ertanzter Verstärkung anrücken. Räubereigefahr - kein Arbeitsfeld, was man einer Vertretung zumuten möchte.

  • - Wozu Futterteig zusätzlich zur FuW und einen Tag später beginnenden Fütterung - noch dazu unten, wo fremde Scouts leicht die Kunde vom Futter aufnehmen können?

    - Krabbelzelle odetr jünger?

    - Bevor die erste neue Brut verdeckelt wird, sollte Dein Urlaub bereits vorbei und Gelegenheit für eine Behandlung sein?

    - Flugloch so eng wie möglich halten. Ich sehe trotzdem die Gefahr, daß Du ggf. Sammelbienen mit in den Ableger einbringst, die sich noch nicht zum neuen Ableger/Begattungseinheit zugehörig fühlen und die frohe Kunde vom Futter in ihr Herkunftsvolk tragen und dann mit ertanzter Verstärkung anrücken. Räubereigefahr - kein Arbeitsfeld, was man einer Vertretung zumuten möchte.

    Das könnte man umgehen, wenn man dieses "Gebilde" ausserhalb des Flugkreises verbringt.

    Viele Grüße aus der Westlausitz


    "Was tausend Wichte sagen, bekommt Gewicht" - Johann Nepomuk Nestroy

  • Wozu Futterteig zusätzlich zur FuW und einen Tag später beginnenden Fütterung

    Weil ich noch nicht voraussehen kann ob das mit der Fütterung klappt oder ob es Anlaufschwierigkeiten gibt. Da ist dann etwas mehr "Reserve".


    noch dazu unten, wo fremde Scouts leicht die Kunde vom Futter aufnehmen können?

    Aehm, ja. Oben ist besser, hast recht!


    Krabbelzelle odetr jünger?

    Steht in #118: Frisch verdeckelt oder gar noch unverdeckelt.


    sollte Dein Urlaub bereits vorbei und Gelegenheit für eine Behandlung sein?

    Steht in #115: Nicht Urlaub, sondern gesundheitliche Gründe. Urlaub hätte ich planen können... :rolleyes:


    Flugloch so eng wie möglich halten. Ich sehe trotzdem die Gefahr, daß Du ggf. Sammelbienen mit in den Ableger einbringst, die sich noch nicht zum neuen Ableger/Begattungseinheit zugehörig fühlen und die frohe Kunde vom Futter in ihr Herkunftsvolk tragen

    Die werden weggebracht. Sorry, hatte vergessen das zu schreiben.

  • Anbrüter 1 Tag vorher erstellen - kühl und dunkel- und die leeren Näpfchen zuhängen, ich hänge offene Brutwaben ein paar Tage vorher in den Honigraum, damit ich nicht soviel umstapeln muß.

    Ist zwar schon lange her, aber ich hätte hierzu eine Frage. Ich bekomme Freitag Morgen (ca. 9 Uhr) Zuchtstoff und möchte diesen mit Hilfe eines Anbrüters abholen und zu mir nach Hause transportieren, Fahrtzeit ca. 45 Minuten. Es handelt sich um 55 belarvte Zuchtstopfen, diese passen alle in meinen Anbrüterkasten. Ich mache das dieses Jahr zum ersten Mal und bin gespannt, wie es funktioniert. Anbrüterkasten mit Wasserwabe, Pollenwabe und 2 offenen Futterwaben ist vorbereitet.

    Meine Frage: Muss ich die Bienen aus dem Spendervolk zwingend morgens in den Anbrüterkasten befördern oder ist es problemlos möglich oder sogar besser (Weiselunruhe), dieses auch am Nachmittag/Abend des Vortrags (also Donnerstag) zu machen? Sie sollen ja maximal 24 bis 36 Stunden im Anbrüterkasten verbleiben. Nach Umhängen der angepflegten Weiselzellen möchte ich die Bienen dann zurück ins Spendervolk geben.

    Also: Anbrüterkasten mit Bienen früh morgens oder besser am Vortag nachmittags oder abends mit Bienen befüllen? Und falls Befüllung am Vortag, dann über Nacht den Anbrüterkasten gut belüftet in den Keller stellen?

    Über Hilfe würde ich mich freuen.

    Vielen Dank!

    Holzbeuten nach AG Magazinimker im Zandermaß (1 oder 2 BR), Carnica