Zuchtstoff gewinnen.

  • Bei genauerem Hinsehen ist mir aufgefallen, dass obiger Zeitplan noch nicht so ganz stimmig ist.


    Deshalb (und auch wegen anderer Unsicherheiten) verschiebe ich die Aktion um mindestens eine Woche.


    Hier der überarbeitete Zeitplan. Um besser hervorzuheben wo meiner Meinung nach die Ungereimtheiten liegen, berücksichtigt dieser Zeitplan die Verschiebung jedoch nicht. Die Verschiebung werde ich später nachziehen.


    Die Tage, an denen Arbeit anliegt, sind mit Sternchen markiert. Den endgültigen Zeitplan werde ich so legen, dass möglichst viele Sternchen auf Samstag/Sonntag fallen.


    Die oben erwähnten Ungereimtheiten:

    1. Wenn mit Zuhängen einer Leerwabe gearbeitet wird, dann ist das Umlarven am 23.4. ein Tag zu früh. Da sind die ältesten Maden erst 0 Tage alt.
    2. Früheste Eilage rutscht damit auf den 14.5. und früheste Verdeckelung auf den 24.5.
  • nach zwei Tagen noch ganz junge

    Jupp, gaanz junge Fettestgefütterte/gepflegte Larven. Fettgefüttert weil ja keine andere offene Brut mehr da sein soll. Die kennen dann die Larven ja schon, nachdem du die Zuchstoffwabe wieder raus genommen hast.... Wirst sehen......:)

    Bestmögliche Pflege von Anfang an.

    Na jetzt wird es ja doch eine Doktorarbeit.

    Ich finde das diese Variante mehr Voodoo wie Nutzen bzw. einfacheres/besseres/effektiveresErbenis am Ende bei rum kommt.


    Wenn die Ausgangssituation der 9 Tage alte (also Weisellose) Starter ist, möchte man erzielen, das die 6-12 Tage alten Jungbienen sich um meinen Zuchtstoff kümmern, den ich zugebe. Diese tausende von Jungbienen überschütten nun meine Rundmaden (die idealerweise das richtige jüngst mögliche alter haben) mit Ihrem Futtersaft. Soweit so gut.


    Du sagst jetzt aber hänge in den 9 Tage alten Starter die entsprechende Wabe mit Eiern, damit wenn aus den Eiern in 2 Tagen eine Rundmade entsteht diese zwangsweise im Futtersaft nur so schwimmt.


    Auf der Wabe mit Eiern befinden sich doch auch schon viiiellleeeeee Entsprechende Rundmaden, die gepflegt werden... ist dann die Rundmade in 2 Tagen noch interessant für die Bienen!?


    Wenn wir jetzt 10.000 Pflegebienen haben und diese sich auf meinen Zuchtstoff mit 30 Zellen stürzen, ist die Pflege viel mehr als wenn ich eine Brutwabe mit 5.000 Zellen zugebe, auf der Eier und Maden sind?


    Oder nicht?

  • Jetzt muss ich doch nochmal dumm fragen:


    Bei dieser Methode sind die Larven in den NZ ja von Anfang an perfekt gepflegt.


    Da bietet es sich doch an, den Umlarvtermin ein/zwei Tage nach hinten zu verlegen und die Larven aus den NZ zu nehmen, dann hat man es mit grösseren Larven zu tun, die leichter umzusiedeln sind.


    Und es stellt sich dann auch die Frage, ob man denn unbedingt umlarven muss. Wenn man nur wenige Königinnen benötigt, kann man die NZ einfach belassen wo sie sind. Die drumherum liegende Brut zieht Pflegebienen an, man könnte evtl damit auf die zwei flankierenden BW verzichten. Schützen dann mit Nadelkäfigen, die man auf die Wabe steckt.


    Wenn das eine gute Idee wäre, hätte man das früher ja auch schon so gemacht. Wo ist mein Denkfehler?

  • Die Königinnen sollen mindestens 2 Monaten in diesen Einheiten bleiben. Gegen Ende der Saison sollen damit die WV umgeweiselt werden

    Na da wirst du alle Hand arbeit haben, gut Begatete Königin wird dir die paar Rämchen innerhalb paar tagen voll Stifften dann werden Weisselzellen gezogen, und du brauchst wieder neue Königin

  • Die Begattungseinheiten sollen ja im Standmass (Dadant) gebildet werden. Da kann man weitere Rähmchen dazuhängen, wie bei normalen Ablegern auch. Allerdings mit Anfangsstreifen statt MW, damit die mehr bauen müssen und entsprechend langsamer wachsen.


    Im Grunde sind das nichts weiter als normale Ableger, nur dass sie nicht selbst nachschaffen müssen, sondern mit einer Edelzelle gebildet werden.


    Aber Dein Einwand ist durchaus berechtigt: ich will den Völkerbestand nicht vergrössern, sondern die Königinnen zur Umweiselung nutzen. Was mache dann mit all den zusätzlichen Brutwaben gegen Ende der Saison? :/=O

  • Denkfehler:

    Du willst alle Pflegebemühungen des Starters allein auf die zukünftigen Königinnen konzentrieren. Die sollen nur Königinnen pflegen, keine sonstige Brut.

    Also so früh wie möglich umlarven (eben bei bekanntem Alter der Larven von 1 Tag) - die Zuchtleiste wieder in den Starter und restliche bestiftete Brutwabe irgendeinem Volk zum Ausbrüten geben.


    So verstehe ich den Dieter. Gruß, Jörg

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.

  • nach zwei Tagen noch ganz junge

    Jupp, gaanz junge Fettestgefütterte/gepflegte Larven. Fettgefüttert weil ja keine andere offene Brut mehr da sein soll. Die kennen dann die Larven ja schon, nachdem du die Zuchstoffwabe wieder raus genommen hast.... Wirst sehen......:)

    Bestmögliche Pflege von Anfang an.

    Das ist wieder so ein Detail, wofür ich dieses Forum sehr schätze... Danke 🙏🏿

  • Mal eine Frage: Was wird denn hier unter einer perfekt gepflegten Made verstanden? Die jüngste Made braucht nicht viel.

    Normal ist beim Umlarven:

    • Made in den Napf, Futtersaft nicht erforderlich
    • Auf Austrocknen achten
    • Nach bis zu 2h durch Bienen pflegen lassen

    Dieses ganze Vorpflegen aus Eiern scheint mir völlig unnötig.

    Gruß Ralph

  • Schlupf am 6.5. + 8 Tage = 13.5. früheste Eilage + 9 Tage = 21.5. früheste Verdeckelung

    :confused:

    Eine Fischsuppe aus einem Aquarium zu machen, ist leichter als ein Aquarium aus einer Fischsuppe.