Aktuelle AFB Alarme

  • Ein Glück!


    Wäre ja mal interessant, ob das Zuwandern ohne Gesundheitszeugnis nun irgendwie geahndet wird.

    das G-Zeugnis hat doch nur eine Alibi-Funktion und ist nicht aussagekräftig. Zum Zeitpunkt der Probe war das Volk negativ bewertet und auch nur dann. Innerhalb von Stadt, Kreisen oder was auch immer benötige ich keins. Wo ist da dann die Sicherheit?

    Gruß

    Martin

  • Jetzt kommen wir bissl OT, trotzdem:

    Ja, innerhalb des Kreises muss man kein Zeugnis haben, aber je mehr Imker regelmäßig freiwillig eins haben, umso sicherer werden wir.

    Ich habe bisher jedes Jahr ein Gesundheitszeugnis gehabt, ob ich wandern oder verkaufen wollte oder auch nicht. Tut gar nicht weh.

    Und zurück zum Thema,

    8)Jule

    Begeisterung ist der Schlüssel zum Tor der ungeahnten Möglichkeiten.

  • Schöner Kommemtar.

    In dem Thread AFB aus der Seuchenkasse wehte mir der Kommentar entgegen, dass im Verhältnis zur Gesamtvölkerzahl die Anzahl der AFB Sperrbezirk beprobten Völker gering ist. Die Zahlen möchte ich gar nicht anzweifeln.

    Rein subjektiv habe nicht nur ich den Eindruck, dass die Anzahl jedoch massiv zugenommen hat. Seit fünf Jahren gibt es hier im Kreis Heinsberg im Umkreis von 50 km immer einen Sperrbezirk.

    So habe hier im Forum mal geschrieben, man fühlt sich wie ein Kaninchen das vor der Schlange sitzt.

    Meiner Kenntnis nach ist der Sperrbezirk in Geilenkirchen im Kreis Heinsberg nicht aufgehoben worden. Auch von den Bezirken im Kreis Düren und Aachen habe ich nichts gehört. Vielleicht weiss hier im Forum jemand dazu mehr.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Rein subjektiv habe nicht nur ich den Eindruck, dass die Anzahl jedoch massiv zugenommen hat. Seit fünf Jahren gibt es hier im Kreis Heinsberg im Umkreis von 50 km immer einen Sperrbezirk.

    So habe hier im Forum mal geschrieben, man fühlt sich wie ein Kaninchen das vor der Schlange sitzt.

    Das ist typisch für Faulbrut. Dr. Otten hat uns im BSV Kurs entsprechende Statistiken gezeigt, die genau dieses Phänomen zeigen. Faulbrutfälle treten nicht gleichmäßig über die Fläche verteit auf, sondern sind meistens regional gehäuft. Die Wahrscheinlichkeit, dass 2-3 Jahre nach einem (egal wie sanierten) Faulbrutfall, in der näheren Umgebung erneut Faulbrut auftritt, ist auch gesteigert.

    Wenn man also grade in einer Region imkert, wo die Faulbrut aktiv ist, wird man über Jahre, auch immer irgendwo in der Umgebung damit zu tun haben.

    Da bleibt nur - genau überwachen - und bei kleinstem Anzeichen sich sofort darum kümmern, dass der Erreger eingedämmt wird und wieder Ruhe in die Umgebung kommt.


    Gruß

    Ludger

  • Nachdem ich jetzt auch ganz knapp ausserhalb eines 2-km-Sperrbezirks stehe, mal eine Frage:

    warum nur 2 km Radius ?

    sonst sind doch immer 3 km das Maß aller Dinge ?

    Wenn ich 3 km als Flugradius annehme dann könnten meine Bienen den Seuchenherd erreichen, und sich die AFB holen, trotzdem bin ich aus dem Sperrbezirk draussen und dürfte meine Völker sogar noch verstellen ?

  • - § 10 BienSeuchVO schreibt einen Sperrbezirk von mindestens 1km-Radius um den Krankheitsherd vor.

    https://www.gesetze-im-interne…seuchv/BJNR005940972.html


    - Der AVet legt evtl. weitere Radien fest, die Gründe kann man nur bei ihm erfragen.


    - Zur Plünderung von Honigvorräten fliegen Bienen sehr viel weiter als nur 3 km (Erfahrung aus dem Brand in der Zuckerfabrik Uelzen: 10 km). Es kommt für die Entscheidung des AVet auf den Informationsstand über Ausmaß und Quelle der AFB an und auf bereits umgesetzte Sicherungsmaßnahmen (s.o.).

  • Beitrag von Egozentriker ()

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