Schwarmsaison 2019

  • schwarmvorbeugend zu Imkern ist einfacher als mit langen Stangen oder Rohren zu hantieren und auf hohen Leitern zu balancieren. Wenn man überhaupt mitbekommt, wann es losgeht.

    Die Brutwaben-Lock- Methode sollte man als Alternative auch nicht vergessen, manchmal kleben die Weiseln am Ast. Da steht man beim Versuch des Abstoßens mit dem Rohr mehrmals im Bienenregen ohne Weisel im Sack.

    Ich habe die Rohre jedoch nicht wieder zurück gebracht- schade um die Fahr-Zeit. Und dann ist der nächste Schwarm vielleicht schon wieder weitergezogen.


    http://www.svlfg.de/60-service…ren/b37_bienenhaltung.pdf

    Danke für die Broschüre.

    Ich bin entsetzt was alles passieren kann 8|

    Ameisensäure in Getränkeflasche etc.

  • Wenn ich mich recht erinnere, war 2016 ein miserables Jahr: Bis Ende Juli fast durchgehend Regen.


    Also miserable Voraussetzungen für Begattung.

    Kann ich nicht sagen - habe noch 3 weiße Kö's von '16. Alle haben derzeit 5 - 6 BW (DD oder DN1,5) in Arbeit plus DR; eine will's nochmal wissen und hat hinter den DR über das Schied in die FW gestiftet - jetzt mit 7 (!) Brutwaben plus DR.


    M.E. eine Frage der Genetik. Da bei mir die Kö's i.d.R. 4 Jahre WV führen, kann ich nicht von Schwäche vor dem letzten LJ sprechen, im Gegenteil: ältere Semester zeigen öfter im 3. Jahr, was sie so drauf haben.


    Bez. Schwarmtrieb ist die Schwarmlust älterer Königinnen m. E. auch so eine Imkermär...

  • Wenn ich mich recht erinnere, war 2016 ein miserables Jahr: Bis Ende Juli fast durchgehend Regen.


    Also miserable Voraussetzungen für Begattung.


    M.E. eine Frage der Genetik.

    Verstehe ich nicht wieso das mit der Genetik zu tun haben soll.


    Wenn kein Flugwetter, dann eben schlechte (oder gar keine) Begattung.


    Wie gesagt: 2016 war bei uns (Südwesten) ein miserables Jahr. Fast durchgehend Regen.


    Du bist ja im hohen Norden fast 1000km entfernt von hier.Das ist ja schon fast ein anderer Kontinent ;-)

  • Die begatteten Kö's kamen aus Süddeutschland.

  • Habe heute eines meiner stärksten Völker durchgesehen und auf einen BR (10 DNM 1.0) reduziert. Vorsorglich verdeckelte Brut 4 Waben in den 3. HR distanziert, Bienen besetzten 30 Waben. Keine Schwarstimmung erkennbar. Obstblüte, Spitzahorn und Löwenzahn honigen (trotz Ostwind) gut. Bei den anderen den zweiten HR mit MW DNM 1.0 aufgesetzt. KZ vorbereitet, morgen gehts

    los. Der Raps wird in einigen Tagen aufblühen (3 km) mal sehen, ob er angeflogen wird. VG

  • der hatte dahingegen Dutzende Rähmchen mit Drohnenbrut dabei!

    Man kann den Zeitpunkt der Drohnenzucht durchaus ein wenig nach vorne verlegen, wenn die Bienen die Drohnenzellen nicht erst bauen müssen. Sprich, wenn ein Drohnenrahmen im Winter als Futterwabe diente und nun bestiftet werden kann. Oder gleich ausgebaut (vom letzten Jahr) eingehangen wird. Eine gewisse Größe und Entwicklung muss das Volk aber in jedem Fall haben, bevor Drohnenzellen bestiftet (besser gesagt Drohnen gepflegt) werden.

  • Man kann den Zeitpunkt der Drohnenzucht durchaus ein wenig nach vorne verlegen, wenn die Bienen die Drohnenzellen nicht erst bauen müssen.

    Ich denke nicht, dass das einen nennenswerten Unterschied macht.


    In diesem Jahr habe ich allen Völkern die Baurahmen (komplett leer, ohne Anfangsstreifen) am 23.3. gegeben. Am 30.3. waren 9 von 10 komplett ausgebaut und fast vollständig bebrütet. Der zehnte war zu 3/4 ausgebaut/bestiftet. Die ältesten waren bereits dicke Maden, bis zum Zellrand. Die müssen also spätestens am nächsten Tag als Stifte existiert haben.


    Der Ausbau der Baurahmen hat die Bestiftung (in diesem Fall) höchstens um ein/zwei Tage verzögert.


    Meine Schlussfolgerung: Wenn das Volk soweit ist, dann geht das ruck-zuck. Ebenso die HR-Annahme.

  • Also bei mir müssen die sofort angefangen haben zu bauen. Lies nochmal genau.


    Und auch eine fertig gebaute aus dem Vorjahr muss erst noch geputzt werden, wird also auch nicht sofort bestiftet.


    Das mag bei einer mit Futter gefüllten Wabe, die im Volk verblieben ist, anders ausschauen.

  • der hatte dahingegen Dutzende Rähmchen mit Drohnenbrut dabei!

    Man kann den Zeitpunkt der Drohnenzucht durchaus ein wenig nach vorne verlegen, wenn die Bienen die Drohnenzellen nicht erst bauen müssen. Sprich, wenn ein Drohnenrahmen im Winter als Futterwabe diente und nun bestiftet werden kann. Oder gleich ausgebaut (vom letzten Jahr) eingehangen wird. Eine gewisse Größe und Entwicklung muss das Volk aber in jedem Fall haben, bevor Drohnenzellen bestiftet (besser gesagt Drohnen gepflegt) werden.

    Hmm, stimmt... habe nachgeschaut: das eine Volk mit bereits jetzt schlüpfenden Drohnen war das einzige von 10 Völkern, dem ich tatsächlich einen bereits ausgebauten Drohnenbaurahmen aus dem Fundus gegeben hatte. Alle anderen hatten neue Baurahmen mit Anfangsstreifen.

    Lustig, darüber hatte ich gar nicht nachgedacht aber das macht tatsächlich Sinn.


    M.