Einwabenbrutableger

  • Hallo liebe Kollegen,

    ich habe eine konkrete Frage zur Bildung von zwei Einwabenbrutablegern.

    Das Spendervolk ist ein starkes Buckfastvolk auf Dadant (9 voll besetzte Waben, fleißige Königin, 1. Honigraum drauf).

    Ich würde dem Volk gerne in ca. 2 Wochen zwei Brutwaben entnehmen und daraus zwei Ableger an einem Standplatz außerhalb des Flugradius bilden. Die Ableger sollen sich selbst die Königinnen nachziehen.

    Kann ich beide Waben in einer Beute dort hintransportieren und erst dort trennen?

    Oder sollte ich sie gar erst trennen, wenn Nachschaffungszellen auf beiden Waben entstanden sind?

    Oder ersparen ich allen Beteiligten den unnötigen Stress und hänge sie gleich in je eine neue Beute bei der Ablegerbildung?

    (Natürlich fütter ich sie auch)

  • Hallo Rob , da Du Leiter einer Bienen AG bist, solltest Du dich mal mit einem erfahrenen Imker in München beraten. Das Problem ist hier nicht der Transport, sondern dass in einem Einwabenbrutableger Nachschaffungszellen der Königin nicht optimal gepflegt werden, was zur einer minderwertigen Königin führen kann. Deshalb wäre es besser die Einwabenableger beispielsweise mit einer extern beschafften unbegatteten Königin zu bilden. Es gibt hier im Forum auch andere Meinungen aber die Mehrheit sieht das kritisch wie ich. Als AG Leiter solltest Du besser die „Lehrmeinungen“ praktizieren. VG

  • Hallo Georgie,


    man kann als AG Leiter auch die Einwabenableger erstellen und die minderwertigen Königinnen dann austauschen, wenn diese gezielt gezogene Königinnen Ende Juni/Juli verfügbar ist und Umwechseln.

  • Hallo Georgie,


    man kann als AG Leiter auch die Einwabenableger erstellen und die minderwertigen Königinnen dann austauschen, wenn diese gezielt gezogene Königinnen Ende Juni/Juli verfügbar ist und Umwechseln.

    Aber warum nicht gleich mit dem optimalen Bedingungen starten und einen gescheiten Ableger machen. Und später noch einen. Dann mit einer guten Königin arbeiten und später umweiseln. Dann entwickelt sich das Volk auch richtig und den Bienen geht es gut.

  • OK, ich sehe ihr seid da auch gemischter Meinung.

    Ich habe letztes Jahr einen Brutableger mit 2 Waben gemacht und die Königin selbst nachziehen lassen, hat wunderbar geklappt. Der Ableger ist jetzt genauso stark wie das Muttervolk (7 Waben Dadant).

    Ich möchte das Muttervolk eben nicht unnötig schröpfen.

    Könnte man auch jetzt einen 2-Wabenableger bilden und Ende Mai noch einmal?

    Eine neue Königin möchte ich nicht künstlich zusetzen.
    Drohnen gibts hier genug. Meine Völkerhaben Naturbau und schon einige fleißig fliegende Männchen im Volk.

  • Bienen-AG und Einwand Ableger? Das paßt nur schlecht zusammen. Bienen-AG und Adam Starter, DAS wäre was!

    Kommt stark darauf an, was das für eine AG ist. Der Begriff "Bienen-AG" wird häufig als Wahl(pflicht)fach in Schulen verwendet. Da ist oft schon aus zeitlichen Gründen (45 Minuten pro Woche) selten mehr als ein Einwabenableger machbar.

  • Hallo

    Warum setzt du deine beiden Waben nicht einfach über AG, in den HR und steckst ein Paar frisch Umgelarvte Näpfchen darauf, (Zucht im Honigraum) geht auch bei Dadant sobald du den zweiten HR aufsetzt!

    Optimale Pflege= gute Königinnen Qualität

    Kurz vor Schlupf in Ableger aufteilen und an neuen Standort bringen.

    Das ist doch echt kein Hexenwerk!

  • Brutdistanzierung über ASG reicht doch. Oft bauen die Bienen dann 2-3 Nachschaffungszellen darauf. Evt nach 5 Tagen die ersten verdeckelten Zellen brechen, wenn noch jüngste unverdeckelte Weiselzellen auf den Waben sind. Diese kannst du dann bis kurz vor dem Schlupf im HR belassen und dann in ein Ableger mit 2 Brutwaben und einer Zelle bilden plus Futterwaben oder Futterzarge.

    Ich empfehle dir auch lieber den 2W Ableger und im Mai dann nochmal ein 2W Ableger.


    Liebe Grüße Bernd