2. Brutraum wird unten verbaut

  • Ich empfehle dir auch außen jeweils eine ausgebaute Wabe und in der Mitte ein/zwei ausgebaute Waben.

    Altenativ den neuen Raum untersetzen, dann können die unten schön jetzt ihren Drohnenbau errichten;). Oben ASG und Honigraum drauf.

    Für die Erweiterung auf zwei Bruträume bist du wohl etwas zu spät. Leider weiß man nicht wo du imkerst, sonst könnte man dir bestimmt besser helfen.
    Naturbau im Standardmaß klappt meines Erachtens nur gut bei Schwärmen und Jungvölkern.

    Vollvölker wie deins errichten um diese Zeit meist Drohnenbrut.

    Naturbau in halb und 2/3 Rähmchen klappt recht gut.


    Fazit: vergiss den zweiten Brutraum und setz nach der Kältewelle den Honigraum auf.


    (ich muss einfach schneller tippen, rase war fixer beim Drohnenbau...)

    Steingarten ist Keingarten

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  • Ja, hab ich. Allerdings bin mal ich mittlerweile auch bei einem Brutraum angekommen und würde eine kontinuierliche Erweiterung zwischen Polenwabe am Rand und Brutnest empfehlen. Was aber bei Anfangsstreifen nicht den Dronenbau verhindert .Bei der Verwendung im wechsel ,von ausgezogenen Mittelwänden und Anfangsstreifen oder Mittelwänden ist die Dickwaben Problematik durchaus gegeben.

  • Danke nochmal an alle "Helfer" :-)

    Hab gerade kurz durch die Folie reingeschaut zu meinen Mädels. Sie sitzen nun auch brav im oberen Brutraum auf den beiden mittig platzierten Futterwaben. Auch an den beiden Rähmchen unmittelbar daneben sieht es nach Bautätigkeit aus. Wollte jetzt aber nicht genau nachsehen, da immer noch sehr kalt bei uns.


    Also lange Rede kurzer Sinn: Es scheint zu funktionieren :)


    Bezüglich dem "zu spät für den 2. Brutraum": Das machen bei uns im lokalen Imkerverein fast alle jetzt erst. Bei einem Treffen vor 3 Wochen wurde sogar explizit davon abgeraten, schon zu erweitern, da die Durchlenzung noch nicht abgeschlossen sein und die Völker auch noch nicht nach unten durchhängen würden (taten sie auch bei mir noch nicht). Ich imkere im Unterallgäu in Memmingen, falls das noch wichtig sein sollte.

  • Hallo Richie1984,

    ich weiß jetzt nicht wie die Wetter und Trachtverhältnisse sich in Memmingen entwickeln aber ich vermute, dass die es bis zum Raps nicht schaffen die obere Zarge durchzubrüten.

    Prognose: Die werden da einwenig reinbrüten und anschließend die obere Zarge mit Nektar und verdeckelten Honig vollknallen. In zwei Wochen haben wir hier dann von dir hier den Thread "Bienen nehmen Honigraum über Absperrgitter nicht an" und in drei Wochen "Hilfe, sind das Schwarmzellen?". Nachdem du dann alle, auch die verdeckelten Zellen, gebrochen hast, geht es 14 Tage später mit "Volk ohne Brut" weiter. Wieder vier Wochen später noch einer "Sieht so Drohnenbrütigkeit aus?" worst case Szenario ;)

    Und alles nur, weil die blöden Tanten einfach nicht raffen, dass über der Masse an gedecketem Honig noch ein leerer Honigraum über Absperrgitter sitzt.

    Das Leben könnte so einfach sein...

    Auf einer Zarge lassen, ordentlich Ableger machen oder eine leere Zarge untersetzen und dezent schröpfen. Diese Zarge dann entweder vor der Sommertracht mit der oberen tauschen oder einfach so lassen und im August zur Wabenhygiene teilen und behandeln durchführen. Dann hättest du sogar zwei Völker auf jungem Wabenbau und mindestens einen Ableger bereit für den Winter! Denk mal drüber nach...

    Grüße Thomas