Gemeinschaftsprojekt Artenvielfalt

  • Sorge doch bitte JEDER dafür, dass DER Landwirt den Preis für sein Produkt selbst bestimmen kann.

    Welche Entscheidung bezüglich des Verkaufspreises kann ein Landwirt nicht treffen, die ein Autohändler treffen kann?

    (auch wenn wir grad vom Themenweg abkommen)

  • Vor allen Dingen sollte man mal schauen, was neben der Blühfläche ist. Apfelplantagen, die gespritzt werden? Na, danke! Da ist die Blühfläche nur Alibi. Die Abdrift ist größer als man denkt!

    Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für die Gier Einzelner (Mahatma Ghandi)
    Gruß
    holmi

  • Sorge doch bitte JEDER dafür, dass DER Landwirt den Preis für sein Produkt selbst bestimmen kann.

    Welche Entscheidung bezüglich des Verkaufspreises kann ein Landwirt nicht treffen, die ein Autohändler treffen kann?

    (auch wenn wir grad vom Themenweg abkommen)

    Er ist abhängig von Subventionen. Und Subventionen verzerren den möglichen Markt.

    Ob das gut ist oder nicht kann man sehr lange diskutieren.

    In manchen Bereichen kann das gut sein, in anderen wieder nicht.

    Alles nicht so einfach:/

  • Und die Möglichkeit des billigen Imports.

    Jetzt fällt es mir wieder ein. Wir dürfen hier ja nur deutsche Autos kaufen und fahren.


    Dass das alles nicht so einfach ist, da bin ich voll Eurer Meinung. Aber es kämpfen eben nicht nur die Landwirte mit den Problemen, die sie immer anführen, um ihre Sonderstellung in mehreren Bereichen zu rechtfertigen.

  • ... mir ging es um Lebensmittel. Sonst um nichts anderes.

    Du triffst den Nagel auf den Kopf: Die Landwirtschaft hat eine Sonderstellung.

    Diese hat sie Widerwillen! Nun haben sich Generationen daran gewöhnt.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • ... mir ging es um Lebensmittel. Sonst um nichts anderes.

    Warum schreibst du dann von Händlern für Autos?


    Und bei Lebensmittel fallen mir Dinge ein die man zum Leben benötigt. Ist das eine schlechte Verhandlungsbasis für deren Hersteller, wenn es um den Preis geht? Wer sitzt denn da am längeren Hebel?

    Nun haben sich Generationen daran gewöhnt.

    Wenn man sich an Fehlentwicklungen gewöhnt hat, ist das Grund genug, nichts mehr zu ändern?

  • Dann sage ich: Nahrungsmittel

    Gewohnheiten - Gewohnheitsrecht😇

    Und solche haben Folgen. Und die machen doch Änderungen nicht einfacher.

    Nun ja, Autos - dort diktiert der Hersteller, nichtnur, die Autopreise.

    Bei Lebensmitteln doch auch!?

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Zu dem eh schon abschweifenden Thema hier noch ein interessanter Artikel: Fragwürdige Verflechtungen -

    Eine Studie zu Lobbyismus, wie einige wenige Personen aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzen und Entscheidungen der Agrarpolitik beeinflussen.


    DBV-Präsident Rukwied z. B. hat 18 Zusatzposten u. a. Aufsichtsratsmandate bei BayWa, Südzucker, ... und ist Vorstandsvorsitzender des Berliner "Forum moderne Landwirtschaft". Letzteres arbeitet z. B. mit Bayer Crop Science, BASF oder Yara zusammen. Diese finanzieren wiederum diese Lobbyorganisation weitgehend.


    Auch ein nettes Beispiel: der EU-Abgeordnete Albert Deß, agrarpolitischer Sprecher der EVP (Europaparlament), DBV-Funktionär und Vorstandschef der Molkerei Bayernland. Die Liste lässt sich fortsetzen ... Da muss sich keiner wundern, wenn der eigene Verband gegen die Interessen vieler Landwirte handelt. Wer eine solche Lobby zum Freund hat braucht keine "grünen Spinner" mehr als Feinde.


    Gruß

    Marion

    Gruß Marion


    Gärtnerin mit Hang(garten) zur Selbstversorgung, Informatikerin, neugieriges Gscheidhaferl - 123viele.de