Propolis-Lösung

  • Immerhin schreibt der, dass es unzureichende Mittel sind.


    Andererseits: würde er das in eine Kaffeemühle tun, dann wären die Bruchstücke des Propolisgitters auch schön kleingehäckselt ;-)

  • Genauso sieht mein momentaner Ansatz aus.

  • Ich lasse es üblicherweise 2-3 Wochen stehen mit ab und zu schütteln. Allein von der Färbung der Lösung und von den sichtbaren Rest-Bröckchen würde ich sagen, dass in den ersten 2-3 Tagen schon 99% gelöst sind. Danach passiert nicht mehr so viel. Wir reden ja nicht von einem aufgeschmolzenen und in Form gegossenen Block-Propolis-Stück. Das hat tatsächlich wenig Angriffsfläche und dauert dann schätzungsweise eine Ewigkeit.

    Und bei mir ist die Größenordnung von 0,25 bis 0,5 Liter typischerweise.

    Hallo zusammen,

    bezüglich der Dauer, die eine Propolis-Lösung ziehen sollte, gibt es sehr unterschiedliche Ansichten. Elias sprich hier von 2-3 Wochen (wobei 2-3Tage fast reichen), joew in #2 von mehreren Wochen und ribes stellt das den sehr unterschiedlichen Angaben in #26 auch fest. Ich kenne auch Empfehlungen, die von zehn Wochen sprechen.

    Hat einer von euch einmal ausprobiert, ob eine längere Ansatzdauer wirklich etwas bringt? Ich habe ein bisschen das Gefühl, jeder macht es so, wie er es halt kennt, was ja nicht bedeutet, dass es anders vielleicht sogar besser wäre.

    Wäre von daher spannend zu wissen, wie lange die Lösung wirklich braucht, um fertig zu sein und würde ev. helfen, Zeit zu sparen.

    Danke und lg

    Axel

  • Hat einer von euch einmal ausprobiert, ob eine längere Ansatzdauer wirklich etwas bringt? Ich habe ein bisschen das Gefühl, jeder macht es so, wie er es halt kennt, was ja nicht bedeutet, dass es anders vielleicht sogar besser wäre.

    So etwas nennt sich Standardisierung. Und damit sind wir beim entscheidenden Punkt! Eine solche erreicht man anhand von messbaren Parametern, z. B. der Konzentration eines wesentlichen Inhaltsstoffes von Propolis. "Wesentlich" ist dabei ein Stoff, dessen Wirksamkeit bekannt ist und ggf. messbar wäre.


    Diese Voraussetzungen sind aber nicht gegeben. Somit kann man sich nur auf eine Erreichung der gesättigten Lösung einigen, z.B. mit 70 %iger Ethanol/Wassermischung bei Temperatur "x".


    Das wäre ein Mindeststandard, der jedoch nichts über Wirkung und Nebenwirkung aussagt; denn man muss den/die Inhaltsstoffe als wirksam annehmen, in der Hoffnung, dass es einen positiven Effekt hat. Es könnte auch sein, dass sich die wesentlich wirksamen Stoffe gar nicht in Ethanol/Wasser lösen :(.


    Gleiches gilt übrigens auch für die Dosierung: Wieviel, wie oft, orale Aufnahme oder nur Mundspülung oder oder oder


    Nix Genaues weiß man nicht.

  • Hallo Hornet,

    es ist einfach einfach.

    Ich nehme einen Würfelzucker, tropfe einige Tropfen Propolis drauf und lasse in im Mund zergehen. Der Zucker hat hier nur die Funktion des Trägers und des überdecken des nicht unbedingt angenehmen Propolisgeschmackes.

    Mit Honig habe ich es noch nicht versucht.


    Gruß

    Werner

  • Tue das ruhig mal. Funktioniert sowohl pur mit Honig im Löffel als auch mit Honig auf dem Brot und da drauf jeweils ein paar Tropfen Propolis. Nebeneffekt: Mit dem klebrigen Honig/Brotgemisch im Mund kann man das Propolis länger in der Mundhöhle behalten und wirken lassen.

    Erzähle das dann auch den Leuten weiter! Es schmeckt sogar richtig gut statt nur "weniger unangenehm" und nebenbei kurbelt es auch den Honigverbrauch an....


    Außerdem essen wir eh alle viel zu viele Zucker ;-) ;-)

  • Ich nehme einen Würfelzucker, tropfe einige Tropfen Propolis drauf und lasse in im Mund zergehen. Der Zucker hat hier nur die Funktion des Trägers und des überdecken des nicht unbedingt angenehmen Propolisgeschmackes.

    Damit bin ich aufgewachsen und den Geschmack finde ich von Kind an meist sehr angenehm (hatte aber auch schon weniger "leckeres" Propolis). Seitdem ist Propolis immer im Haus, hoffentlich bald das erste eigene :).

    Das mit dem Honig ist aber eine schöne - eigentlich ja naheliegende - Idee, werde ich ausprobieren.


    Was ich nicht empfehlen kann, ist Propolis auf Salz.

    Das habe ich aufgrund einer versehentlichen Verwechlung mal meiner damalige Freundin gegeben, nachdem ich sie mühsam überredet hatte, es bei beginnendem Halsweh doch wenigstens einmal auszuprobieren. Nachdem sie nicht direkt ausgezogen ist und mir sogar verziehen hat, habe ich beschlossen, sie zu heiraten ;).

    Propolis nimmt sie übrigens immer noch, dosiert seitdem aber lieber selbst :D...

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.

  • Ich nehme aktuell Propolis-Tinktur (auf Honig getröpfelt) zu mir und komme sehr gut damit zurecht.

    Das einzige Proplem ist, dass die Tinktur die Zähne deutlich braun verfärbt. Kenn Ihr einen Trick, wie man das vermeiden/beheben kann? Vielleicht gibts ne bessere Einnahme-Methode?

  • Propolis nicht nur auftröpfeln, sondern im Honig verrühren. Damit wird er besser in "Mikroportionen" verteilt, ein wenig umhüllt und bleibt nicht sofort im Mundraum am ersten Hindernis - bspw. den Zähnen kleben. Denn die imkerliche Erfahrung zeigt doch: Wo einmal Propolis hängt, da klebt sich am liebsten und sofort weiteres Propolis an, sobald es Kontakt bekommt. Und: Einmal ordentlich Luft durch die Zähne gezogen, dann sind sie trocken (s. Luftdusche beim Zahnarzt) und ideale Klebefläche für Propolis.

  • Ich hatte zuletzt eine Flasche mit Glaspipette, wie Muttern früher für Ohrentropfen. Damit kann man direkt in den Rachen träufeln, das fand ich auch ganz praktisch.

    Munterbleiben!


    Erste Gehversuche mit 3 WV und einem Ableger in 12er Dadant mod.