Absperrgitter Nicot für Hohenheimer Beute

  • Hallo an die Erfinder im Forum,

    hat schon jemand eine optimale Idee, die Absperrgitter, im Maß Langstroth von Nicot, bei der Hohenheimer Beute einzusetzen?

    Ohne Gefrickel für die Beutenseiten, da ja vorne und hinten eine dünne Leiste unten an den Beuten ist. Rahmen für das Gitter gilt dabei nicht als gute Idee.

    Jelle

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • Ich glaub du wirst mit den Nicot nicht glücklich werden, wenn du es so wie sie sind verwenden möchtest. Da ist Verbau vorprogrammiert. Als ich noch die Hohenheimer hatte waren die gerahmten ASG der Königsweg.

  • .

    Anders läufts bei den Langstroth/10er Dadant Beuten ja vermutlich auch nich

    Nö, die haben den Beespace am richtigen Platz. Die Nicot Absperrtgitter gibts sogar für 12er DD, und das klappt bei mir damit bestens! Gehen die nicht durchs Nicot liegts sicher nicht am Gitter:)

    Als ich noch die Hohenheimer hatte waren die gerahmten ASG der Königsweg.

    :!::!:

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

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    W. Churchill

  • Rahmen für das Gitter gilt dabei nicht als gute Idee.

    Warum? Direkt auf den OT aufliegende ASG behindern die Bienen beim Putzen, Pflegen der OT und beim Überlaufen der OT/Wechseln der Wabengassen. Auch die imkerliche Handhabung ist unbequemer und nicht so bienenschonend wie mit Rä.

    Probiere 1 gerahmtes ASG aus. Ich vermute, Du wirst Dich dann Immenreiner (#3) anschließen.

  • Die Nicot ASG liegen bei der Hohenheimer nicht auf den OT auf. Zumindest ist das bei meinen DNM Hohenheimern so. So ein ASG liegt direkt auf der Zarge auf, wird aber in der Mitte etwas durchhängen, vermute ich.

    Es sollte also ein Abstand zwischen ASG und OT entstehen, zu dessen Größe ich aber nichts Verbindliches sagen kann.

    Ein Problem sind eben die Rutschleisten unten an einer Zarge. Diese Rutschleisten sorgen für einen etwa 2mm großen Spalt zwischen ASG und unterem Zargenrand.

    Bei mir sind diese Rutschleisten lediglich rauf getackert. Da diese Leisten nirgendwo direkten Einfluss auf einen Beespace haben, kann man die theoretisch auch entfernen.

    Dann liegen die Zargen plan auf dem ASG.
    Es wird wohl so sein, dass dann die Unterträger der Rähmchen des 1. HR so dicht am ASG sind, dass es da zu Verbau kommen kann. Aber das habe ich nicht ausprobiert.


    Wenn man diese ASG irgendwo rumliegen hat, dann würde ich es genau so ausprobieren: Von einem HR die Rutschleisten entfernen und flach aufsetzen.

  • Ich habe gerahmte Absperrgitter...

    Entschuldigung, da hatte ich wohl die falschen Werbefotos von Nicot angesehen...

    Wir benutzen hier in der Region oft die gerahmten ASG unseres lokalen Imkerfachhändlers (Bienenweber). Die Rahmen sind da ebenso einfach wie zweckmäßig konstruiert: Hartholzrahmen, dessen Rahmenhölzer an den Schmalseiten so breit sind wie die Beutenwände. An den Schmalseiten (Zandermaß) ist zusätzlich noch je eine Leiste untergesetzt, auf der auch das eigentliche ASG aufliegt (unter den Längsseiten ist das Gitter noch zusätzlich festgetackert). Das Metall-ASG sitzt also mindestens in Rutschleistenstärke tiefer als der Holzrahmen des ASG, schwebt aber trotzdem noch über den BR-Rä.-OT.

    An der Unterseite der Zargen sind die Rutschleisten immer um reichlich Beutenwandstärke zurückgesetzt, also nicht auf der äußeren Wandleiste (Abtropfleiste), sondern auf der inneren - eigentlichen - Zargenstirnwand aufgetackert.

    So helfen die Rutschleisten auch beim Einrasten der Zarge in den ASG-Rahmen. Das ASG selbst stört nicht, weil es wie o.g. tiefer gesetzt ist.

    Ich hoffe, daß meine Beschreibung verständlich ist und für evtl. Umbaumaßnahmen hilft. Das Produktfoto bei Bienenweber zeigt es, wenn man ganz genau hinsieht.

  • Hallo Ribes,

    die Beschreibung ist absolut verständlich.

    Auch ich kaufe bei diesem "Dealer". Leider bin ich für die beschriebenen Absperrgitter zu doof. Zum Glück habe ich davon nicht so viele, denn das Reinigen gelingt mir bei denen nicht optimal.

    Ich wurde gut erzogen. Keine Ahnung, was dann passiert ist...

  • ...die beschriebenen Absperrgitter ...das Reinigen gelingt mir bei denen nicht optimal.

    Wo ist das Problem?

    - Hervorstehende Tackerklammern versenke ich vor In-Gebrauchnahme mit einem Hammer.

    - Propolis vom Holzrahmen kratze ich mit der scharfen Kante des ASG-Reinigers ab und

    - das Metall-ASG selbst nur bei Bedarf und nur partiell mit der Kammseite des Reinigers (ArtNr. 03378).

    - Die seltenen Wachsüberbauten zwischen den ASG-Stäben drücke ich (am besten bei kalter Umgebung) mit dem Stockmeißel o.ä. raus.


    Diese Grobreinigung reicht mir und meinen Bienen aus. AFB-Sanierung müßte gründlicher vorgehen, vermutlich sogar verbrennen.