Der Fütterungshype und seine Folgen für die Honigbiene

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    Ihr Lieben,


    ich bin etwas entsetzt, wie hartnäckig sich dieser Fütterungswahn verbreitet. Überall sehe ich und höre ich Tipps, nun Zuckerwasser oder Honig für die hungrigen Hummeln & Co bereitzustellen. Zuletzt ein vom Volksbegehren geteiltes Video, das u.a. genau dazu einlädt...

    Für jede "Aufklärung" meinerseits, gibt es fünf neue Bilder, von stolzen Weltverbesserern, auf dem ein armes Hascherl mit Honig/Zuckerwasser aufgepäppelt wird.

    Jetzt überlege ich, mal die Argumente gegen das öffentliche Füttern in einem Video zusammenzufassen. Das brennt sich vielleicht leichter ein - der Mensch der heutigen Zeit scheut der fundierten Wissenschaft und vor allem den damit verbundenen langen Texten.

    In diesem Thread bitte ich darum, alle Argumente gegen das Füttern nochmal zu sammeln - vielleicht findet ihr auch Artikel, die sich dazu äußern? :)


    - Räubereigefahr

    - Ansteckungsgefahr

    - schafft Anreize/Signale, verstärkt ins Brutgeschäft einzusteigen --> Gefahr der Unterkühlung / Gefahr des erhöhten Futterbedarfs


    Lg, Miriam


  • Wenn solche dünnen Brühen nicht schnell weggelutscht sind, kippt das ganze um und es wachsen unerwünschte Pilze, Hefen und Bakterien. Auch etwas, was der Aufsteller sicherlich nicht möchte...


    "Räubereigefahr" kennt nur der Imker. Für den Laien würde ich das mit "Mord und Totschlag an der Fütterstation" bezeichnen.


    Weiterhin kennt auch der Laie den Schwänzeltanz und dessen Wirkung. Jeder, der sich über 10 Bienen freut, tut dies bei 1000 nicht mehr! Aber aus 10 werden nach 15 min 1000 und dann ist =O=O=O!