Haben Windräder Mitschuld am Insektensterben?

  • ...
    Lücken im Nachhinein mit theoretischen Hochrechnungen ersetzt,

    ...

    Was ist daran so verwerflich?

    Mit diesen hypothetischen Rückrechnungen in die Vergangenheit versucht man, die Gegenwart umzuschreiben oder sie in Teilen passend zu machen. Die Vergangenheit ist wie sie ist, es gibt nunmal keine Belege dafür, dass die Berechnungen in der Vergangenheit zutreffend sind.


    Es ist ein hypothetisches Vergangenheitsmodell, keine Tatsache! Es wird aber trotz Lücken und fragwürdigen Details als Tatsache akzeptiert, wie man hier nachlesen kann. Die Studie ist für eine bestimmte Interessensgruppe gedacht und dort wird sie sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen.


    Unter anderen Vorzeichen würde diese Studie hier im Forum ziemlich sicher in den Bereich "VT" einsortiert.



  • Sorry,

    Ich habe den Text nicht gelesen.

    Wir haben hier im Kreis Heinsberg so viele Windräder stehen, dass bei starkem Wind die Leitungen anfangen zu glühen. (Bischen übertrieben) ;)

    Jedenfalls stehen meine Bienen teilweise so nah an den Anlagen, dass ich dann einen signifikanten Unterschied feststellen müsste.

    Ganz im Gegenteil, haben sich die streifen um die Fundamente der Anlagen als Glücksfall erwiesen. Da wo der Flug im Acker nicht hinzukommt, haben dies Pflanzen angesiedelt, die den Bienen noch was liefern, wenn der Acker als Agrarwüste nichts hergab.

    Für mich stellt sich eine ganz andere Frage:

    Was wollen wir?

    Windkraft und Photovoltaikanlagen liefern keinen kontinuierlichen Strom.

    Zwischenspeicherung in Form von Batterien ist nicht wirtschaftlich.

    Zwischenspeicherung nach dem Modell Norwegen in Talsperren ist nicht in der Bevölkerung akzeptiert.Beispiel Rurtalsperre

    Also benötigen wir Stromproduzierende Anlagen, die mit Kohle,.Gas oder Kernkraft betrieben werden. Wasserkraftanlagen lehne ich als Angler rigoros ab.

    Vorweg ist es mir lieber, dass die Anlagen nach deutschen Standard hier betrieben werden, als die maroden Anlagen hier in Grenznähe oder anderswo.

    Von der Kernkraft haben wir uns Gott sei dank verabschiedet.

    Das hat dem Steuerzahler nach dem Klagen der Stromerzeuger richtig Geld gekostet.

    Was bleiben dann noch?

    Gas beziehen von einem Despoten aus dem Osten.

    Steinkohle kommt nach dem Kohleaus in Deutschland aus Ländern mit unmenschlichen Produktionsmethoden.

    Braunkohle frisst meine Heimat, hat aber den Vorteil, dass hier um die Ecke eines der modernsten Braunkohlekraftwerke der Welt steht. Ferner sind die Verträge gemacht und ein aus würde nur den Steuerzahler zur Kasse bitten.

    Ferner hat.man die letzte Ausbaustufe eh schon abgesagt.

    Die Renaturierung möchte ich persönlich als Vorbildlich bezeichnen.

    Leider spüren wir aber jetzt schon die Auswirkungen, da hier die Brunnen immer tiefer gebohrt werden.

    Jetzt wieder an den Grundfesten der Energiewende zu rütteln?

    Auch wenn ich einigen Stimmen recht gebe.

    Die Installation von Windkraftanlagen auf unseren Kohlehalden wurde wegen Landschaftsverschandelung abgelehnt. Gleichzeitig will man in einem der letzten verbliebenen ursprünglichen Wald Windkraft installieren.

    Als ob wir hier kurz vorm Niemandsland nicht genug freie Ackerfläche hätten, aber da verdient ja nur der kleine Bauer.

    Letztendlich ist eines klar, ohne das.gute Stromnetz in Deutschland sähe es mit den Arbeitsplätzen in Deutschland sehr dunkel aus.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Wasserkraftanlagen lehne ich als Angler rigoros ab.

    Und ich als Kleinwasserkraftanlagenbetreiber lehne Angler rigoros ab.
    Ich habe auch noch nie einen gehäckselten Fisch im Unterwasser gesehen, dafür aber regelmäßig Forellen die doch wirklich die niedrigen Wehre durch Springen überwinden können.

    Ich schreibe hier von unserer Kleinkraftwerksanlage mit 20Kw, nicht von einem Staustufenkraftwerk...


    Wasser fliest auch nachts meist, selbst bei Windstille...