Findet den Fehler

  • Ja,

    Paenibaccillus larvae ist ganz natürlich, wie auch das Zugrundegehen von Völkern.


    Herr Baumann äußert im Interview übliche antroposophische Inhalte. Rudolf Steiner hat übrigens selbst nie geimkert, seine Anhänger schwören auf seine Bienenschriften.

  • Leben und Tod gehören zusammen, und Bienen finden Futterquellen schneller als der Imker es dann bei der Stippvisite mitbekommt. Wenn im Herbst Völker wegen Varroa zusammenbrechen, ist das Futter oft verlagert, bevor der Imker den Tod des Volkes feststellt.

    Und auch jetzt ist der Unterschied von ein paar Wasserholern oder drängelnden Räubern am Flugloch sichtbar.

    Man hat nicht immer Einfluß auf das, was dann geschrieben wird UND wie es verstanden wird.

    Ich denke, die machen das schon richtig.

    http://kleinfolgenreich.de/

  • Das ist in meiner Nähe. Ich war auch schon dort. Mich wundert es, denn bisher war ich davon überzeugt, daß dort gute Arbeit gemacht wird. Bißl arg auf Bienenfreundlich und etwas elitär, aber Schlimmes hat man von ihm noch nicht gehört. Kann es mir nicht erklären.

    Ich hoffe, das klärt sich auf.

    Viele Grüße

    Wolfgang, dem es auch schon passiert ist, daß er beim Leeren der Kiste nicht danebensaß

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ich bekomme, trotzdem ich hier gute Ansetze für ein paar andere Möglichkeit für diesen Artikel lese, noch Schweißausbrüche.

    Vielleicht stimmt es, dass der Verantwortliche es erst zum Zeitpunkt der Besichtigung erkannt hat, dass das Volk tot ist.

    Nur glaube ich so recht nicht daran. Warum sollte der Autor des Artikels einen Satz, wie wir öffneten dann die Behausung und sahen, das Volk war Tod. Nicht alleine zum Spannungsaufbau vergessen. Für einen Laien ist es der aufregendste Moment. Er sieht Bienen in die Beute fliegen und natürlich weiß er, da sind vielleicht viele Bienen drin.... und wer ist von uns nicht begeistert, eine volle Beute zu sehen oder eine leere? Es ist, wie beim Schatz suchen und man vergisst zu sagen, was in der Truhe war. Ein Laie hätte vom Öffnen der Beute geschrieben.


    So wie das aber geschrieben ist, hat der Autor kein Bienenvolk in der Beute gesehen, sondern nur sich die Darstellung angehört.


    Der Tod gehört sicher mit zu Leben, trotzdem kann man mit guter Behandlung den Tod eines Bienenvolkes auch vermeiden. Sobald der Mensch eine Beute nutzt und das Volk dort hin verpflanzt, ist es in der Verantwortung des Menschen.


    My 2 cents, der letztes Jahr die Sanierung bei AFB erleben durfte.

  • Kann es mir nicht erklären.

    Die basteln da ja allen unmöglichen Kram, den der durchschnittliche Imker nicht verwenden wird. Sollen sie machen können sie machen, habe ich kein Problem damit, wenn sie z.B. meinen, die Bienen in ausgehöhlten Baumstämmen halten zu müssen. Auch das sie grundsätzlich Bienen halten ist ok.


    Bei dem Artikel werde ich nur den Eindruck nicht los, sie praktizieren, zur wesensgerechten Biene gehört, dass auch in der Natur die Höhlen der abgestorbenen Völker von den anderen Bienen als Futterquelle genutzt werden. Also machen sie es genau so.


    Das erinnert mich ganz stark an Impfgegner und Masernpartys. Gibt es schon viele Jahre in D, aber erst jetzt werden Verantwortliche zum Teil wach, weil es schwere gesundheitliche Folgen gab


    Und wenn ich mir den Artikel anschaue : Wenn ich mir 20 andere Gäste aus dem Mellifera-Netzwerk einlade, weiß ich spätestens einen Tag zuvor, was in allen Beuten los ist. Und dann mache ich die Beute zu, es sei denn ich möchte die Idee der Masernparty ...

  • Presseartikel sollte man grundsätzlich nur unter Vorbehalt bewerten.

    Zitat

    Aber man weiß ja, was man von unseren Zeitungen zu halten hat. Da notiert der Schwerhörige, was ihm der Blinde berichtet, der Dorftrottel korrigiert es, und die Kollegen in den anderen Pressehäusern schreiben es ab.

    Das Zitat steht als Signatur eines Forumiten in einem anderen Forum. Die schreiben manchmal auch ganz gern oder nur das, was sie gehört oder wie sie es gern verstanden haben wollen.

  • Landbiene scheint von Erfahrung ungetrübte Ahnungslosigkeit im Umgang mit Presse zu haben. (Oder er WILL unbedingt eine Bestätigung seiner Ablehnung gegen bestimmte Typen reinlesen).

    Artikelchen Gegenlesen? Wo gibts das denn - möglich meist in der Fachpresse. Doch was ein Journalist so täglich über andere schreibt, wird danach bemessen, was "gut kommt" - und Du hast keinerlei Recht, da reinzureden. Kannst ja hinterher eine Gegendarstellung schicken...

  • Obwohl ich der "wesensgemäßen" Bienenhaltung auch eher skeptisch gegenüber stehe, sollten ...

    Aber von anderen Tierhaltern eben dieses nichtnur erwarten, nein mit Nachdruck verlangen!

    Wo siehst Du den Unterschied zwischen der artgerecht es Haltung von Schweinen u.a.m. und Bienen?

    Kläre das doch bitte mal auf.

    Mit freundlichen Grüßen

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hier geht es um einen Pressebericht und den Umgang mit Räuberei, daher wären meine Ansichten zur wesensgemäßen (ohne Anführungszeichen) Bienenhaltung hier OT.


    Nur ein kurzer (und letzter) Hinweis sei mir erlaubt: Für mich ist die artgerechte Haltung von Nutztieren egal welcher Art wichtig. Ich bezweifle nur, ob die „wesensgemäße“ Bienenhaltung, die von manchen Vereinigungen propagiert wird, zielführend ist. (Beispielthreads Bienenvolk gestorben, 2 Waben stark verschimmelt, was ist passiert? und Neueinsteiger will Korbimkern in Franken im eigenen Schrebergarten)


    Grüße vom Apidät

  • Du hast sicher auch mal angefangen mit einer bestimmten Beute.

    Auch andere nach Dir haben das gemacht und weitere werden hoffentlich folgen.

    Warum nicht auch mit Körben?

    Warum nicht auch in einem Schrebergarten?

    Bienenvolk gestorben...! Sehr selten? Nein! Hier hat sich einer zu diesem unschönen Geschehen geäußert. Wird er es wieder tun?

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • keinimker , obwohl Du mich nicht direkt fragst, aber Bienen und Schweine da sollte man Vergleiche lassen. Die artgerechte Schweinehaltung gibts nicht mal im Tierpark. Früher gab es den Hutewald, da hielten sich die Huteschweine den ganzen Tag auf und vermischten sich auch mal mit den Wildschweinen. Wo gibt es das noch. Die Bienen dagegen haben auch in der Massenhaltung meist optimale Bedingungen nach ihrem Wesen zu leben und nicht jeder der„wesensgemäß“ Bienen hält weiß was der Bien wirklich wollen. VG

  • keinimker , obwohl Du mich nicht direkt fragst, aber Bienen und Schweine da sollte man Vergleiche lassen. Die artgerechte Schweinehaltung gibts nicht mal im Tierpark. Früher gab es den Hutewald, da hielten sich die Huteschweine den ganzen Tag auf und vermischten sich auch mal mit den Wildschweinen. Wo gibt es das noch. Die Bienen dagegen haben auch in der Massenhaltung meist optimale Bedingungen nach ihrem Wesen zu leben und nicht jeder der„wesensgemäß“ Bienen hält weiß was der Bien wirklich wollen. VG

    Bienen sind elementar. Nutzschweine braucht kein Mensch.

  • Bienen sind elementar. Nutzschweine braucht kein Mensch.

    Naja, Bienen sind nach Schwein und Rind das drittwichtigste Nutztier - so lese ich das immer. Die Differenzierung in elementar und nicht elementar richtet sich wonach ?


    Und ob hier mediale Einflüsse (s.a. die Schriften des Hrn. Relotius!) oder ideologisierte Bienenhaltung Grund für den Fauxpas sind, - wer will das wissen ?


    Wir sind uns sicher einig, dass verendete Völker schleunigst abgeräumt werden müssen, statt der Räuberei anheim gestellt zu werden.


    Meine Meinung


    Rainer