• Werbung

    Ja, ja,

    das Abholen der Honigzargen am Stand hab ich nicht mitgerechnet.

    Außerdem habe ich zwei Kinder und eine Frau und ein zweites Doppelsieb zum schnell tauschen wenn das erste zu ist. Außerdem 20-30 Völker bedeutet ja nicht 7.500 kg Honig, außer vielleicht bei unserem Wasi nach seiner Deutschlandtournee.

    Viele Grüße

    Wolfgang, der 18 bis 25 Völker locker stemmen konnte weil, siehe oben

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Bin ja auch Anfänger und auch ich habe mir die Frage gestellt.

    Ich habe für mich entschieden, dass ich dann erstmal bei 5-7 Völker stehen bleiben möchte und die ganzen Abläufe am Volk wie auch beim schleudern, abfüllen usw. zu beherrschen. Erst dann habe ich ja erst einen Überblick über den kompletten Prozess und sehe dann auch gleich wo es Probleme gibt. (zu wenig Platz usw.)

    Denn sollte ich dann, das Jahr darauf bei der doppelten Anzahl an Völker (dann sprechen wir von etwa 12-15) angekommen sein und die Probleme sind nicht beseitigt, entsteht Stress und das mag ich nicht ;)

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Hast du Geld,

    Hast du Platz,

    Hast du Zeit,

    Aber das aller wichtigste hast du Bock?

    Dann sollten 30 kein Problem sein. Wenn du im Herbst merkst das ist Zuviel dann Verkauf die Hälfte im Frühling.

  • .... 20 bis 30 Völker, dafür braucht man noch keine Großtechnik. Und für drei Mal im Jahr für jeweils zwei Stunden zu Schleudern ...

    Mutige Aussage!

    Da stimme ich zu!:daumen:


    Aber wie wir den Wolfgang kennen, so ist er ja ein gaaanz mutiger Imker!

    Zur Zeit traut er sich sogar an ALLE seine 20 bis 30 Völker gänzlich ohne Rauch und ohne jeglichen Stichschutz!

    :cool:


    So is er halt unser lieber Bienenkönig der Honig gibt!

    :liebe002:

    Grüße Luffi


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. :u_idea_bulb02:

    (Lucius Annaeus Seneca - römischer Politiker, Dichter und Philosoph - * 4 v.Chr, † 65)

  • .... 20 bis 30 Völker, dafür braucht man noch keine Großtechnik. Und für drei Mal im Jahr für jeweils zwei Stunden zu Schleudern ...

    Mutige Aussage!

    Okay, also wenn ich mit so einer süßen Gabel entdeckel und noch mit einer 3 Waben handschleuder dann brauchen wir hier nicht weiter reden.

    (Dies ist keine Werbung nur eine Empfehlung) Hol dir das originale Ami Heizmesser eine Radialschleuder vielleicht aus Ungarn dann fragst einen Kumpel gibst den paar Bier damit er dir 2, 3 mal hilft.

    Und wenn du den Honig los werden willst musst du halt aktiv werden und bisschen babbeln gehen, lässt dir ein nettes Etikett erstellen schöne Gläser, realistische Preise usw.


    Du lernst halt auch 3 mal so schnell wenn du 30 Völker hast anstatt mit deinen 3 Popeligen Völkern hinterm Haus. Das bringt Praxis und das feeling.


    Vergesse aber niemals deine Prioritäten!!!

    Wenn du Familie hast oder andere wichtigere Verpflichtungen sollte das niemals darunter leiden dann macht es auch kein Spaß .

  • Naja,

    die Stopuhr habe ich damals in der guten alten Zeit als alles besser war und ich noch Bienen hatte nicht benutzt. Auch wenn in der Erinnerung alles besser ist und schneller geht, so kann ich mich doch recht gut erinnern, daß es kein Akt war, vielleicht 12-15 Magazine auszuschleudern. Die meiste Arbeit machte und Zeit brauchte das Aufbauen meiner Schleuderstrecke in unserer Küche und hinterher wieder die Aufräumerei und das Putzen. Ansonsten ist die Arbeit mit zwei Kindern an der Entdeckelungsgabel und einer Vierwabenhandschleuder bei musikalischer Untermalung in einer großen offenen Küche mit Eßplatz doch recht zügig erledigt. Das kann durchaus einen kurzen Abend dauern. Spät wird es dabei aber nicht, weil, ihr wisst ja, bei Dunkelheit ist der alte Mann gerne im Bettchen. Wenn man etwas Zeit hat, das Ganze mit nicht mehr als vielleicht 30 Völkern als Hobby betreibt, ist das Ganze auch handwerklich mit den einfachen Gerätschaften ohne Stromanschluß kein Problem. Ich sag es nochmal, Familienprojekt, kein gleichzeitiger Vollzeitjob mit durchweg vergebenen Wochenenden, dann ist das alles auch händisch möglich. Und händisch ist das neue bio.

    Viele Grüße

    Wolfgang, ja, der gerne mal etwas übertreibt, für die Anschaulichkeit

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Ab einem Volk ist die Zeit für die Honigernte mit gleichbleibender Technik recht einfach kalkulierbar. Man nimmt die Zeit für völkerzahlunabhängige Arbeiten wie Fahrzeiten und Reinigungen raus und skaliert je nach Völkerzahl.


    Wenn also beispielsweise Bienenköniggibmirhonig bei fünf Völkern eine halbe Stunde volkszahlunabhängige Honigerntenzeit und insgesamt eine dreiviertel Stunde benötigt, dann ist er bei 30 Völkern in zwei Stunden fertig.


    Bei neuer Technik schaut die Rechnung natürlich wieder anders aus. Ich würde auch ein Ami-Entdeckelungsmesser und eine Radialschleuder (bei kleineren Honigrähmchen) empfehlen.


    Grüße vom Apidät

  • Liebe Leut,

    manchmal bekommst du genau das was du dir wünschst!:(

    Dann musst du damit fertig werden, und deine Suppe (alleine?)gänzlich auslöffeln die du dir selbst und alleine eingebrockt hast.

    Ihr ahnt es schon, wer nicht in der Lage ist das Regiment in seinem Bienenladen zu bestimmen, ist hoffnungslos verlohren! Imkern ist sehr harte körperliche Arbeit....

    Daran ändert auch ne Schleuderstraße eher nix ( Schwa.....längerung....?)

    Ich zahl den Schleudergehilfen gerne 12€ die Stunde und geb auch ein Bier aus........

    Dann schulde ich der Bank nix, denn die gibt bekanntlich ja gerne solange die hat... (Dreht aber wenn die Ernte fehlt, DIR die Luft ab):P

    Mein Rat, wachse langsam und aus eigener Kraft, teste dabei was du schaffst und denk immer dran: der, den du am besten betrügen kannst bist du selber......

    Wolfgang,

    mein jüngst angeschaftes Schwimmbad..... ich kann nun in bälde nackig im Honig baden:saint:

    Der, der niemals "in" die Bank geht

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Nur mal so nebenbei, 15 Zargen sind bei uns in der Gegend bei Frühtracht 5 Völker.


    Hochgerechnet bei 30 DNM Völker sind das 90 Zargen, na dann mal "Gute Nacht". Wenn ich meinen 750kg Anhänger sehe, passen da 6 Zargen ohne quetschen drauf, dh. ich muss nach 24 Zargen eine neue Fahrt machen, denn

    24x30kg = 720kg.

    Für den Bereich körperliche Fitness bedeutet dies, ich habe 1,4t allein nur für das Beladen gehoben und beim Abladen nochmal das gleiche.

    4 zargig DNM auf den Hänger stapeln ist auch schon nicht so ohne.


    Man sieht also, meine derzeitige Infrastruktur ist für diese Anzahl von Völkern nicht geeignet. Also Nachbessern (Infrastruktur anpassen) oder Honigertrag reduzieren bzw. Völkeranzahl verringern.


    Darum fand ich es gut, das ich beim meinem Paten der diese Größenordnung hat, im Rahmen meines Imkerkurses mal ein ganzes Jahr mitmachen konnte.


    Allein hätte ich mir diesen Aufwand niemals ausmalen können und das ist nur ein Beispiel was einen erwartet. Das geht weiter beim Aufwand Varroabehandlung, Volksverjüngung, Koniginnenvermehrung, Wachsstrecke, Honig rühren , lagern, aufbereiten , abfüllen, etikettieren und natürlich verkaufen.


    Liebe Grüße Bernd

  • Jetzt stellt sich für mich die Frage, ob es nicht mehr Sinn macht zunächst den Fokus mehr darauf zu legen die Völker die ich habe besser zu kontrollieren und die Abläufe 1-3 Jahre perfektioniere - bevor ich anfange die Völkeranzahl zu vermehren.

    Was versteht Du unter "perfektionieren" - ich habe mit dem Begriff ein Problem...


    Ich würde Dir empfehlen:

    • Überprüfe Deine Arbeitsabläufe und minimiere die Zeit pro Volk pro Jahr und auch pro Eingriff
    • Lerne überflüssige Arbeiten und Arbeitsschritte zu eliminieren
    • Versuch zunächst Deine Völker mehrere Jahre durch zu bringen - achte u.a. darauf Dein Varroamanagement, wie auch alle andere Abläufe, zu stabilisieren
    • Arbeite an Deiner Infrastuktur und Deiner Fitness...

    Dann kannst Du stärker vermehren und wirst nicht gleich von "Überraschungen" erschlagen...



    Ich hoffe das hilft Dir weiter...



    Gruß

    Franz