• Bei neuer Technik schaut die Rechnung natürlich wieder anders aus. Ich würde auch ein Ami-Entdeckelungsmesser und eine Radialschleuder (bei kleineren Honigrähmchen) empfehlen.


    Grüße vom Apidät

    Da es auch bei den Ami-Messern ganz verschiedenen gibt, welches würdet ihr denn empfehlen?


    Sicherlich gibt es einen Weg, über Erfahrungen zu berichten (gerne in neuem Faden!) ohne direkt Werbung zu machen.

    Dank vorab!

    Axel

  • Bei neuer Technik schaut die Rechnung natürlich wieder anders aus. Ich würde auch ein Ami-Entdeckelungsmesser und eine Radialschleuder (bei kleineren Honigrähmchen) empfehlen.


    Grüße vom Apidät

    Da es auch bei den Ami-Messern ganz verschiedenen gibt, welches würdet ...

    Mit "Ami-Messer" ist wohl das beheizte Messer gemeint. Eigentlich kein Messer - eher nur eine beheizte stumpfe Variante. Geht gut, wenn man


    - Rähmchen mit glatten Seitenteilen hat

    - mgl. Dickwaben im HR bauen lässt

    - höheren Honigverlust im Deckelwachs toleriert


    und wie Markus schon schreibt mit Radialschleuderkorb arbeiten kann. Das muss man alles vorher bedenken und einrichten.

    Ach ja, Entdeckelungstisch mit großer Wanne ist hilfreich...

  • Ich finds doof, wenn du mir solche Angst machst!

    Mit mehr Völkern lernt man schneller, solange man sich nicht überfordert. Ungefähr kannst Du schon einschätzen, wie lange Du brauchst, um ein Volk zu bearbeiten, mit allem drum und dran.

    Wenn du hinten anfängst und versuchst festzulegen, wie viel Zeit überhaupt zur Verfügung steht, ist die Frage nach der möglichen Höchstvölkerzahl leichter zu beantworten. Wenn man dann noch einen Helfertrumpf aus der Tasche ziehen kann, sollte man sich verrrechnet haben, ist das sehr angenehm.

    Die technischen Arbeitserleichterungen sind oft nur bei wirklich großen Zahlen vernünftig. Geräte leihen oder mit mehreren anschaffen ist etwas aufwändiger, aber eine sinnvolle Möglichkeit Zeit zu sparen ohne Insolvenz anmelden zu müssen.:)

    Mit "Ami-Messer" ist wohl das beheizte Messer gemeint.

    Mit Amimesser ist ein beheiztes Messer gemeint, das ca. 500 Watt (550) hat und eine Thermostatregelung. Wie das heißt, ist egal. Die mit geringer Heizleistung sind Murks.

  • Aber Badewannenweise, oder Poolweise, fragt Wasi, macht er eine ganz, ganz zarte Haut.

    Iss schon klar, Bienen machen Arbeit. Aber das Honig rausschleudern und in dickem Schwall unten aus der Schleuder rauslaufen sehen, das macht mir am meisten Spaß bzw. machte mir. Vielleicht kommt es mir auch deshalb nicht so schlimm vor.

    Und ja, natürlich werden es doppelt so viele Zargen, wenn ich mit den halbhohen Kinderzargen spiele, was sich dann natürlich nach mehr anhört.

    Als ich meine DN-Zargen geerntet habe, Standort und Landbiene, bekam ich pro Volk drei Mal im Jahr fast eine volle Zarge raus. Da ich aus religiösen Gründen nur komplett gedeckelte Waben schleudere, waren es pro Volk auch mal zwei Rähmchen weniger als die volle Zarge. Das ergibt bei mir eine Zahl die etwas geringer ist als die Zahl der Völker. So toll ist die Honigausbeute in unserer Gegend auch nicht gerade. Nicht nur bei mir, auch bei den Kollegen in der Region die ähnlich Imkern ( Standort und Landbiene ). Spitzenleistungen mit doppelt so vielen Zargen wie Völker erhältst Du mit Spitezenköniginnen in Spitzenvölkern, auf Frühtracht geimpft oder als Wanderzirkus unterwegs bei einer durchgehend sehr reichhaltigen Massentracht. Oder mit halbhohen Zargen 😂.

    Viele Grüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Danke schonmal für die vielen Rückmeldungen.

    Hab übrigens wie rall0r auch auf DNM 1,5 umgestellt, nachdem ich für mich 1,5 als sinniger erachtet habe.


    Die nächsten 8 Beuten stehen schon bereit ;)

    Denke sofern die Zeit es zulässt werde ich versuchen diese voll zu bekommen bis zum Ende des Jahres.

    Aber ja es ist ja auch Hobby und grade zu Beginn probiere ich gern noch rum. Auch wenn viele das kritisch sehen. Aber liebe frühzeitig damit auseinandersetzen, um dann seine eigene Betriebsweise zu finden.

    Das "perfektionieren" sehe ich übrigens eher als einen Prozess sich immer wieder zu verbessern. Es geht nicht darum die perfekte Betriebsweise zu finden. Sondern immer ein Stück besser zu werden.

    Aber das macht wohl auch am meisten Sinn wenn man mehrere Völker hat und so schneller lernt.


    Aber ich denke mir das Forum hier hat sicherlich einen gewissen "bias", weil die meisten der hier anwesenden Imker eher offen sind. Diejenigen die seit 30 Jahren ihre Betriebsweise durchziehen werden wohl seltener hier sein, als der aufgeschlossene, offene Jung-Imker.

  • Also ich bin schon etwas erstaunt, wenn in der letzten Zeit vermehrt so 20-30-Völker-Imkereien als quasi Großbetriebe tituliert werden. Vielleicht liegt das an der sonstigen Tendenz zur Kleinstimkerei mit drei Völkern.

    Meiner Erfahrung nach gehen pro Tag allein mit Entdecklungsgabel und Handschleuder so ca. 300kg, da stellt sich dann die Frage, wieviele Tage man schleudern kann.

    Mit Speedking und automatischer Selbstwendeschleuder schafft man 'ne Tonne, wenn man nicht noch zu viele Honigräume einsammeln muss.

    Insgesamt würde ich aber nicht immer nur auf die wenigen Tage Honigernte pro Jahr schielen. Die Bearbeitung der Völker nimmt da schon noch mehr Zeit in Anspruch.

    Hier im Forum eher weniger präsent aber sehr spannend sind da auch die Ansätze einer Extensivimkerei, in der es weniger um Spitzenerträge pro Volk sondern um möglichst geringen Zeitaufwand pro kg Honig geht. Golz, Bergmann, Radke,...

    Da kann man schon recht stressarm seine paar tausend Gläserchen neben dem eigentlichen Hauptberuf voll machen;)

    Grüße,


    Thomas