Das Köhlerscher Verfahren für Begattungen - Mondscheinbegattung

  • Das ist lediglich ein Apidea (hier aus Holz), dazu vorne davor ein Schieber-Brettchen mit einem Tunnelgang, sowie einem anders herum aufgesetzten Fütterer.


    Also nix viel und kompliziert, sondern nur Brett vorm Kopf gehabt.

  • und der Tunnelgang hat Königinnenabsperrgitter.


    Um ca. 17 Uhr zum Mondscheingang wird das Brettchen dazu lediglich etwas nach Oben geschoben, und die Königin kann durch das eigentliche Flugloch das Kästchen verlassen zum Ausflug. Zur Nacht ist das Brettchen dann wieder etwas abgesenkt bis zum nächsten Tag um 17 uhr, und die Arbeiterinnen müssen durch den Tunnelgang mit Lichtschleuse (Gang um die Ecke) rein und raus. Der Tunnelgang endet genau vor dem eigentlichen, alten Flugloch, so daß zur Mondscheinbegattung der Anflugweg kein Anderer ist; die Arbeiterinnen können dann zum Tunnelgang rein oder zum normalen Flugloch rein. Die Fluglochrosette ist hier demontiert, da sie nicht gebraucht wird und aufträgt.

  • drittletztes Bild

    hier ist der Schieber unten, und die Arbeiterinnen können nur durch den Tunnelgang in das Kästchen gelangen.


    letztes Bild
    hier ist der Schieber oben, und es geht durch Flugloch oder auch Tunnelgang. Der Tunnelgang führt dann oben durch den Aufstiegsbereich des Fütterers dann über das originale Belüftungsgitter hinweg wieder Abwärts in das Kästchen.

  • Schade das bei Herrn Kober keine genetische Analyse statt gefunden hat. Der Erfolg seiner Methode ist somit nur über seine eigenen Aussagen verifiziert.

    Ich kann dir jetzt nicht ganz folgen, erkläre mal bitte was du genau meinst.


    Wenn es um den Grad / Reinheit der Begattung geht lies mal in den verlinkten Beiträgen zur Erfahrung mit Begattungserfolgen der Ligustica oder AMM. Da kann man schon rein optisch das Ergebnis kontrollieren.


    Zum grundsätzlichen Ersatz von Belegstellen kann ich nur sagen, ist diese Methode keine Alternative. Dem kleineren Imker wird es jedoch eher zu einer guten Steuerungsmöglichkeit verhelfen. Eine wie auch immer geartete Unsicherheit beim Begattungsergebnis verbleibt bei jeder ungeschützten als auch geschützten Belegstelle.

    Ich werte für mich abfallend den "reinheitlichen" Begattungserfolg abfallend wie folgt:

    künstliche Besamung, Drohneneierbesamung, geschützte Belegstelle, ungeschützte Belegstelle, Mondscheinbegattung.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • d2dum vielen Dank.

    Wir hatten Gestern Stromausfall aufgrund eines Blitzschlags und anschließend kein Internet. Daher konnte ich mir nicht alle Links anschauen.

    Wie hoch in % wäre deiner Meinung nach der Unterschied zwischen künstliche Besamung (100%), ......., Mondscheinbegattung und Standbegattung?

    Bitte, das wäre nur ein Schätzwert.


    Vielen Dank nochmal.

  • Zum grundsätzlichen Ersatz von Belegstellen kann ich nur sagen, ist diese Methode keine Alternative. Dem kleineren Imker wird es jedoch eher zu einer guten Steuerungsmöglichkeit verhelfen. Eine wie auch immer geartete Unsicherheit beim Begattungsergebnis verbleibt bei jeder ungeschützten als auch geschützten Belegstelle.

    Ich werte für mich abfallend den "reinheitlichen" Begattungserfolg abfallend wie folgt:

    künstliche Besamung, Drohneneierbesamung, geschützte Belegstelle, ungeschützte Belegstelle, Mondscheinbegattung.

    Einspruch!

    Begründung kommt später (muß erstma zum Arzt)

    Denkt bis dahin mal über intensivierung eines Eigenschaftskomplex nach, wie könnte das gehen?

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


    Hier gibts was Gutes zu lesen

    http://www.pedigreeapis.org

    Eure Pedigrees, könnt ihr ab sofort hier problemlos u. fachlich geprüft im Original eintragen

    • Offizieller Beitrag

    Guten Morgen,

    jetzt sind die Bilder ja schon da. Auch gut, ich habe diese Woche leider an der Schule ein bisschen Stress. Wenn was an Bild fehlt, bitte melden, dann kann ich es ja machen.

    wasgau immen : Wie verhält es sich mit der Folie? Damit die Arbeiterinnen den Weg über den Fütterer und die Lichtschleuße nehmen können, muss diese zurückgeschlagen sein, oder?


    Gruß

    Werner

  • Genetisch homogene Voelker - durch Inzucht ueber mehrere Generationen.

    Die Frage hierbei ist: will man das? :/

    Nachhaltige Zucht ist ohne Inzucht fast nicht möglich, dafür muss man aber mit Verstand rangehen und nicht blind drauf los schießen.


    Es gibt auch nicht die Inzucht, weil du über unzählige Möglichkeiten Inzucht betreiben kannst. Ich habs hier in irgendeinem Buch stehen und such es heute mal noch raus.


    Gruß Chris

  • Es gibt auch nicht die Inzucht, weil du über unzählige Möglichkeiten Inzucht betreiben kannst. Ich habs hier in irgendeinem Buch stehen und such es heute mal noch raus.

    Ich meinte nicht DIE Inzucht, sondern EINE (von jedem aktiv werdenden Imker frei waehlbare) Form der engen Inzucht.

    Hier wurde das Thema kuerzlich erst angeschnitten:

    https://www.imkerforum.de/forum/thread/62042-winterbehandlung-auslassen/?postID=608573#post608573


    Infos aus Deinem Buch (aus welchem?) finde ich interessant, nur her damit :)

    Fuer mich ist (und bleibt es vorerst) das ganze Thema nur graue Theorie, ist unser erstes Bienenjahr, da hab ich ganz andere Aufgaben im Vordergrund.

    Aber fuer die Zukunft ist das eine spannende Angelegenheit - und ein bisschen die Denkmurmeln kullern zu lassen, das hat noch nie geschadet ;)


    Liebe Gruesse;

    humml

  • Der Zuchtweg von BA macht eben den Unterschied.

    intensivierung eines Eigenschaftskomplex

    Züchtung der Honigbiene

    Seite 27: Vor und Nachteile der Inzucht

    Das ist eine Warnung! Aber gleichzeitig der Wegweiser!


    Ohne diesen Meilenstein der Imkerliteratur würd ich mich keinen MM vor die Tür wagen:)


    Werner: Richtig! Ich brauche die Dinger auch....... sind halt vielseitig

    Das, was du sicher weisst, hält dich vom Lernen ab.


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