Ableger erstellen-der frühe Vogel...

  • Ich habe es die letzten zwei Jahre bei der letzten Schleuderung im Juli so ähnlich gemacht, wie wasgau immen beschrieben hat.

    Meine Abweichungen:

    • Ich hänge neben der ausgebauten Wabe oder teilgebauten keine ganzen MW ein, sondern nur breite Anfangsstreifen (bis 1 oder 2 Draht) und lasse mehr bauen.
    • Ich nehme 3 HR von 3 verschiedenen Völkern, weil ich dann genug Bienenmasse habe und angeblich 3 Clans sich besser vereinigen als 2.
    • Ich packe noch ein wenig Starthilfe flüssig unten in eine Futtertasche
    • Nach Wegnahme der HR nehme ich die Flucht raus und setze einen Fütterer auf das Loch
    • Ich stelle die Beuten am 3. Tag nach der Kunstschwam-Bildung in der Abenddämmerung am gleichen Stand auf. Das etwas höhere Risiko von Räuberei oder Rückkehr zum früheren Muttervolk hat bisher noch nie zu offensichtlichen Konsequenzen geführt, aber ich spare mir den zweiten Standort.
    • Ich behandle mit OS. Wenn ich da sowieso schon offen habe, entnehme ich überzählige Waben und schiebe die Futtertasche daneben.
    • Ich wiege an beiden Seiten mit der Kofferwaage, um zu wissen, was sie vor dem Einfüttern etwa gewogen haben.
    • Dann nur noch dünn Füttern zum Bauen, später zum Zielgewicht auffütternund auf das nächste Jahr freuen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Du bist besser/ausführlicher im erklären:( Mann müht sich immerhin.

    Aber, es macht schon (viel) Sinn, das Wechstellen!

    Denk mal an, Reinvasion, Räuberei, so etwas. Die geputzten Ableger außerhalb des ehemaligen Flugkreises in Quarantäne mit guter Pollenversorgung aufstellen, mag ich nicht mehr missen.

    Übrigens, ne Fangwabe (ja geht!) funzt auch. (und schadet weniger als Ätze)

    Was ich im Sinn habe mögt ihr nicht....

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Du bist besser/ausführlicher im erklären:( Mann müht sich immerhin.

    Aber, es macht schon (viel) Sinn, das Wechstellen!

    Denk mal an, Reinvasion, Räuberei, so etwas. Die geputzten Ableger außerhalb des ehemaligen Flugkreises in Quarantäne mit guter Pollenversorgung aufstellen, mag ich nicht mehr missen.

    Übrigens, ne Fangwabe (ja geht!) funzt auch. (und schadet weniger als Ätze)

    Was ich im Sinn habe mögt ihr nicht....

    Ich finde das ganze ist eine elegante und saubere

    Lösung zur Bestandserweiterung, was mir nur etwas Kopfweh bereitet ist das Transportieren der Brutraumzarge mit den aufgesetzten Honigräumen, oder gibt es da eine andere Möglichkeit?

  • Übrigens, ne Fangwabe (ja geht!) funzt auch. (und schadet weniger als Ätze)

    Was ich im Sinn habe mögt ihr nicht....

    Es gibt sicherlich Alternativen zur Säure und wir sind uns einig, dass wir mittelfristig davon wegkommen müssen. Jedoch geht es hier um einen Anfänger, der seinen ersten Kunstschwarm erstellen möchte.


    Bei dieser Ausgangslage würde ich das Sprühen von Oxalsäure im brutfreien Zustand empfehlen. Unkompliziert (Was nicht heißt, dass man sich nicht intensiv über die Behandlung informieren muss!), wirksam und relativ schonend für die (Sommer-)Bienchen.


    Grüße vom Apidät

  • ...was mir nur etwas Kopfweh bereitet ist das Transportieren der Brutraumzarge mit den aufgesetzten Honigräumen, oder gibt es da eine andere Möglichkeit?

    Lies es nochmal genau - da sind nur Brutzargen zu transportieren; denn die HRe werden nach Bienenspende über die Flucht geerntet oder verteilt auf andere Völker.

  • Denk mal an, Reinvasion, Räuberei, so etwas. Die geputzten Ableger außerhalb des ehemaligen Flugkreises in Quarantäne mit guter Pollenversorgung aufstellen, mag ich nicht mehr missen.

    Übrigens, ne Fangwabe (ja geht!) funzt auch. (und schadet weniger als Ätze)

    Was ich im Sinn habe mögt ihr nicht....

    Ich konnte bisher keine Schäden beobachten. Trotzdem ist aus den von dir genannten Gründen der zweite Stand sicher von Vorteil.


    Ohne AS komme ich jetzt ganz gut hin und ich gehöre auch nicht zu den OS-Blockbehandlern mit 753 Durchgängen. Langfristig werde ich auch Alternativen zur Behandlung suchen. Die radikale Selektion bringe ich wohl nicht übers Herz, aber die Variante ein Konzept nach Schadschwellen vorzugehen und bei der Königinnenvermehrung auf die Milbenzahl zu achten erscheint mir für mich nach dem IFT praktikabel. Züchten ist für mich dann dafür aber ein großes Wort. Da kann ich als Helfer (Zählen usw.) bei richtiger und planvoller Zucht sicher mehr beitragen.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)