Spiegel Plus: Woran erkenne ich guten Honig?

  • Guten Morgen,

    Ist jemand von Euch Spiegel Plus Abonnement und kann hier mal kurz die wesentlichen Inhalte in eigenen Worten aus https://www.spiegel.de/plus/wo…0e-45e4-a987-dd4178268e4c zusammenfassen?


    Wollte schon immer wissen, wie ich so ganz ohne Refraktometer und NMR guten Honig erkenne ;)...


    Danke schön!


    M.

  • Beitrag von AX_EL ()

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  • Beitrag von tobeekeeping ()

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  • Dieser "Test" von Stiftung Warentest hat fast nix mit der eigentlichen Qualität des Honigs zu tun... sondern viel mehr mit der korrekten Deklarierung. ist eigentlich ein ziemlicher Witz.. hab mir das beim durchblättern im Supermarkt angeschaut und musste erstmal laut lachen.


    Sehe zugegeben den Spiegel Artikel auch nicht komplett.

    Aber Stiftung Warentest verweist hier bei den meisten mangelhaften Honigen auf falsche Deklarierung.

    z.B. Deklariert als Lindenhonig - allerdings weniger als X Linde drin.

    Das ist definitiv nicht ok, wenn das so ist...


    Aber man müsste meiner Meinung nach mehr unterscheiden und dem Verbraucher hier klar sagen, dass dadurch aber nicht die eigentliche Qualität des Honigs beeinträchtigt ist!

    So liest man nur die Überschrift und verliert das Vertrauen in die Imker...

  • Der Artikel ist nur ein kurzes Interview, in dem die Dame von Stiftung Warentest ein wenig plaudert.

    37 Honige getestet - 10 mangelhaft. Jeder 3. befriedigend, 11 sind gut. Getestet haben sie auf Geschmack, die Pollenzusammensetzung des Honigs, Schadstoffe und Wärmeschädigung.

    Dann werden ein paar Discounter-Empfehlungen ausgesprochen... naja...

    Gelernt habe ich, dass es in China üblich ist, den (Akazien)Honig mit hohem Wassergehalt rauszuholen, um ihm dann unter anderem durch Wärme das Wasser zu entziehen --> Wärmeschädigung.

    Dann geht es noch um gefundene (natürliche) Giftstoffe, die sie in drei Produkten gefunden haben: Pyrrolizidinalkaloide. In Maßen eingenommen aber nicht wirklich schädlich.

    Außerdem geht es noch kurz um die heilende Wirkung des Honigs und was Menschen tun können, um Bienen zu helfen (Wildrosen, Astern, Lavendel, Thymian pflanzen).

    Also, wie gesagt, sehr plauderig aber nicht wirklich interessant.

  • Auch in Sachsen wurde Honig getestet und es hatte mehr mit der Deklarierung zu tun, als mit der Honigqualität. Da wurde auch der Lindenhonig aus Meißen bloß befriedigend bewertet, weil da wohl zu wenig Linde drin war. Kann ich nur mit dem Kopf schütteln, ich habe den gleichen Honig und bin gerade dabei einen neuen Stempel anfertigen zu lassen, auf dem steht: "Linde mit Blatthonig" und das ist eine sehr gute Qualität. Aber aufregen lohnt nicht, es ist eben ein Unterschied zwischen Praktikern und Theoretikern.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Falschdeklaration ist definitiv ein echter Mangel, den keiner will etwas kaufen was nicht drin ist. Da kann man noch so viel diskutieren, ob wohlschmeckend, gesund, was auch immer.

    Da dies ein Kriterium für Qualität ist, kann so etwas meiner Meinung nach auch maximal nur als befriedigend abschneiden oder ganz aus dem Rennen sein.


    Liebe Grüße Bernd

  • Ah, o.k., das hatte ich befürchtet - nur wieder viel heisse Luft um nix...

    Danke fürs Reinschauen!!

    Grüße

    Melanie

    Liebe Mitmker,

    zu locker sollten wir die Untersuchung der Stiftung Warentest auch nicht sehen. Immerhin führen die im Gegensatz zu manch anderem "Tester" ihre Untersuchungen mit einigem Aufwand und weitgehend nachvollziehbaren Kriterien durch.

    Dass auch Honige von deutschen Imkern, die ja oft als geizig gelten, falsch deklariert sind, sollte uns zu denken geben. Eine Sortenbestimmung oder zumindest Pollenanalyse kostet um die 50 €, die man - vor allem bei kleinen Chargen - nicht gerne ausgeben mag. Dann sollte man aber so konsequent sein und seinen Honig i.d.R. nur als "Frühtracht" oder "Sommertracht" deklarieren. Meine "Sommertracht mit Linde" meine ich vor allem an Hand von Geruch und Geschmack erkennen zu können; vielleicht waren aber auch da nicht immer die geforderten Linden-Prozente drin. Ein "Akazienhonig" aus der Region, der nach etwa 2 Monaten cremig wurde, schmeckt zwar immer noch gut im Tee oder Glühwein, ist aber nicht das, was ich erwartet hatte. Häufiger falsch als richtig deklariert sind nach meiner Überzeugung deutsche "Löwenzahnhonige". Nachdem ich diese öfter gekauft habe, meine ich den typischen Löwenzahngeschmack zu kennen, finde ihn aber nur in etwa 1/3 der Honige. Meine eigenen Bienen fliegen leider auch i.d.R. über die Löwenzahnwiesen direkt am Stand hinweg zum Raps in etwa 2 km Entfernung.

    Karl

    Etwa 14 Völker auf Dadant an etwa 4 Standorten. "Bienenrasse":roll:: Bunte Mischung aus Carnica und Buckfast.

  • Eine Sortenbestimmung oder zumindest Pollenanalyse kostet um die 50 €, die man - vor allem bei kleinen Chargen - nicht gerne ausgeben mag

    mmmh,

    obs dann stimmt? Du erinnerst? Luffi auf dem IFT.....

    Du sagt es selber, die Nase und die Zunge sagen dem Kenner wonach das schmeckt und duftet.

    Kunstwerke müßen erklärt werden, Wohlgeschmack nicht.

    Ah, o.k., das hatte ich befürchtet - nur wieder viel heisse Luft um nix...

    Die Hunde kläffen doch die Karawane zieht weiter

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill