Tipps für Beutenständer für Apidea und Mini Plus

  • Hallo,

    ich bräuchte mal Tipps für die Aufstellung von Apideas und Mini Plus. Welche Art von Beutenständern sind geeignet und wie schützt ihr sie vor dem Weggepustet werden?

    Gruß

    Rolfpaul

  • Hallo Rolfpaul , das kommt auf Deinen Standort an, hast Du eine Mauer, so gibt diese Windschatten und Du kannst die Kisten davor in Reihe aufstellen. Ist es freies Gelände, so wähle eine Blockaufstelkung auf zwei übereinander gestapelte Europaletten. In jedem Fall solltest Du die Abdeckung beschweren oder mit Wandergurt festspannen.

    VG

  • Die Viereraufstellung bei Mini-Plus hat sich gut bewährt (Fluglöcher in 4 Richtungen). Arbeitshöhe vom Boden etwa 50 cm. Die Völker schützen sich dabei gegenseitig bei Wind. Ein Stein je Deckel reicht aus, damit sie nicht wegfliegen können. Habe bisher kein Umfallen erlebt, selbst bei einer Höhe von 7 Etagen.

    Das Gestell ist aus Winkeleisen 3x3 cm geschweißt, jedes Volk steht in einem Fach aus Winkeln.

  • ist ganz einfach du schneidest 4 Winkel auf gehrung 45 Grad die längste seite innen etwas breiter als das Außenmaß von 2 Minis vielleicht 2cm mehr. Zusammenlegen mit einem Winkel ausrichten je ein paar heftpunkte. Dann nimmst du ein T Eisen in gleicher Höhe wie die Winkel flext jeweils ein Stück vom Boden ab in wikelbreite so wird aus dem T ein I und schweißt es mittig ein. Das wiederholst du mit 2 halb so langen Stücken um das innen Kreuz zu erhalten und fertig ist der Rahmen. Du kannst nochmal jeweils einen Winkel an die Ecken schweißen als Erdspieß. Mit Hammerschlagfarbe streichen dann hält es für immer.

  • Ich kram den Thread noch mal raus, so alt isser ja noch nicht.

    Stell die direkt in 'ne Wiese. Einzeln! Bestes Begattungsergebnis.

    Auch bei Styro Minis? Die haben ja das Flugloch eher unten sitzen.


    Ich fahre am Sonntag 24 Minis zur Belegstelle. Weil da sonst keine Minis benutzt werden, gibt´s auch keine festen Standorte. Ich kann/soll also was um unterstellen mitbringen.


    Könnte jetzt einfach 4 Paletten auf den Hänger werfen und je 6 Minis mit unterschiedlichen Flugrichtungen drauf packen, aber da befüchte ich doch einiges an Verflug.


    Da muss es doch einfache, billige Möglichkeiten geben, wie ich die Dinger in die Wiese werfen kann, ohne das es zu Verflug und verstopften Floglöchern kommt. Ach ja, und im Moment regnet es zum Glück mal wieder etwas.


    Einfach kurze Stücke Dachlatten sägen und drunter werfen?

  • Laß Dir Hartfaserplatten im Baumarkt zuschneiden.

    Die kosten nicht die Welt. ...und lege einen ordentlichen Stein auf die Miniplus, und das aufmachen nicht vergessen.

    Es war schon schöner auf der Welt, als ich noch den Überblick hatte. Sofie Pfister-Odermatt

  • In Oberhof haben wir die Apideas auf einfache Europaletten gestellt und sternförmig angeordnet, um den Verflug zu minimieren. Kannst ja sicherheitshalber noch einen halben Stein auf den Deckel legen. Der eine Imker von der Belegstelle hatte seine auf einem Gestell in Reihe und eine Eisenstange quer über alle gelegt. Für Miniplus gibt es schöne Ständer hier: völkerführung_mini_plus, aber die muß man sich sicher anfertigen lassen. Hab manchmal mit dem Gedanken gespielt. Meine stehen auch auf Paletten mit halbem Stein auf dem Deckel.

  • Kauf die Böden von Geller oder Voigt/Warnholz. Die haben auch schöne Bodenverschlüsse mit Drehscheiben, die man anschrauben kann. Die passen aber nur richtig an die von den genannten beiden Händlern. Nimm die mit komplett offenen Böden und nicht die mit Futterwanne unten drin.

  • Ist OT, ich weiss...
    kaktusland : ich habe die von V/W, bin eigentlich auch zufrieden damit. Habe aber bei 3 von 4 Kisten die Kö nach dem Begattungsflug unter der Kiste drunterhängen gehabt. anscheinend finden die den breiten Spalt, der unter der Front ist, attaktiver als das Flugloch... ich lege da jetzt einen dünnen Schaumstoffstreifen rein, das hilft. Bei den Stehr-Böden habe ich von unten eine kleine Sperrholzplatte unter das Flugloch geklebt, da brauchts aber auch den Schaumstoff.


    Gruß, Thorsten