Imkerjacke - ich bin überfordert ...

  • Wie Speerwerfer gleich den Faden hier liest ^^und denkt ::/


    ääääääh ?!=O

    ( doch lieber ne Katze ! )

    Nein, nein , hol dir erstmal was du denkst.

    Sooooviel falsch machst du nicht.

    Optimieren wirst du dann später.....

    Wie fast JEDER hier, denn womit der Eine zufrieden ist, hat der Andere was zu bemängeln.


    LG

    Hulki

  • Schutz finde ich als Anfänger auch wichtig um befreit loszuimkern ohne Angst im Hinterkopf zu haben. Die Handschuhe würde ich allerdings weglassen (oder nur griffbereit dabeihaben). Dann wird man automatisch ruhiger mit seinen Bewegungen und wird bei Fehlern dezent „bestraft“.


    Grüße vom Apidät

  • Ich habe auch mit "Vollschutz" angefanhen und dan ziemlich schnell die Handschuhe weggelassen.

    Damit merke ich meist dass ich die Bienchen bedränge bevor ich gestochen werde.


    Auch versuche ich zuerst ohne Schutz zu arbeiten, die Imkerjacke habe ich allerdings immer schon an und mache wenn nötig nur noch das "Visier" zu.


    Ich habe derzeit einen Schlüpfjacke mit trommelförmigem Schleier dran. Ist aber auch recht warm.

    Lange Hosen sind beim Imkern für mich Pflicht, alleine schon wegen den Zecken im hohen Gras.


    Gruß

    Bieneschubser

  • kleide Dich so dass Du ...

    - Dich ohne Angst auf die Arbeit konzentrieren kannst

    - durch den Schleier scharf sehen kannst

    - nicht zu arg schwitzt ... Angstschweiss :)

    - einigermassen gutes Gefuehl in den Fingern hast

    - und Bienen nicht in Deinen Aermel krabbeln koennen.

    zumindest sind das fuer mich auf Anhieb die wichtigsten Punkte

  • Die Handschuhe würde ich allerdings weglassen (oder nur griffbereit dabeihaben). Dann wird man automatisch ruhiger mit seinen Bewegungen und wird bei Fehlern dezent „bestraft“.

    Hier kann ich Nitril-Handschuhe aus dem Laborbedarf empfehlen. Diese sind sehr reißfest, absolut nicht vergleichbar mit den Einweg-Handschuhen aus dem Haushalt. Kaum mal einer geht kaputt solange man nicht mit dem Stockmeißel ran geht, so dass man mit ein bisschen Glück stundenlang das gleiche Paar tragen könnte. Wenn man denn wollte, gibt nämlich Schrumpelfinger wie in der Badewanne :)


    Bienen können zwar durchstechen, machen das in der Praxis aber so gut wie nie. Die Handschuhe sind zudem eng anliegend und man arbeitet mit diesen genauso gut wie man es ohne Handschuhe tut. Kommt mal ein Anruf o. ä., dann Handschuh aus und man hat nicht gleich sein Smartphone etc. propolisiert.


    Klar kann man sich drüber streiten, ob man hier wirklich Einweg-Handschuhe nehmen muss, aber aus den o.g. Gründen mache ich es. Der Müll hält sich in Grenzen da diese recht haltbar sind und man entsprechend nicht allzu viele braucht. Zudem braucht man deutlich weniger Seife, Warmwasser etc. um hinterher die Flossen sauber zu bekommen, was die Ökibilanz wenigstens ein bisschen aufbessert. Ich produziere zudem in anderen Lebensbereich deutlich mehr (leider auch vermeidbaren) Plastikmüll, was ich dann als Ausgleich versuche zu reduzieren...

  • Tja, wie das halt in Foren so ist, der Faden driftet ab.


    Es geht mir nicht um die Frage ob Schutz sinnvoll ist. Ich habe für mich entschieden mit Schutz zu starten.


    Mir ging es um Tipps zu Jacken. Die hab ich ja auch zu hauf bekommen. Dafür danke.


    Ich werde mit einer günstigen Jacke starten. Damit lerne ich ja schnell, was mich nervt. Dann kann ich mir später bei Bedarf was neues holen, was meine Bedürfnisse erfüllt. Die alte Jacke ist dann für Besucher.


    Martin

  • Also scheint eine Fechthaube besser zu sein, als ein Hut. Ist ja schon mal ein Anfang :-)

    Hallo.


    Ich empfehle Dir einen Schleier, der oben offen ist. Dazu einen günstigen, bequemen Strohhut. Der Strohhut sitzt locker luftig auf deinem Kopf und passt sich mit der Zeit wie eine zweite Haut an. Den Schleier mit Distanzring drüber stülpen und fertig. So kannst Du den Schleier auch mal nach hinten kippen, wenn Du dich mal trauen magst, ohne Schleier zu arbeiten. Hast aber durch den Strohhut deine Haare trotzdem bedeckt und Sonnenschutz.


    Eine Imkerjacke braucht man imho nicht. Meine habe ich nur zu Demozwecken. -> Demos, Umzüge, Kindergarten.....


    Gruß Tom

  • Ich werde mit einer günstigen Jacke starten.

    ... kaufst Du billig, kaufst Du doppelt.

    Frag in Deinem Verein was sie nutzen und probiere die Sachen mal an. Dort findest Du sicherlich nette, hilfsbereite Imkerkollegen, die gerne Infos und Tipps an Jungimker geben und Material auch mal mitbringen ... aber frag sie nicht wegen Betriebsweise oder Beuten :)

  • Ich werde mit einer günstigen Jacke starten. Damit lerne ich ja schnell, was mich nervt. Dann kann ich mir später bei Bedarf was neues holen, was meine Bedürfnisse erfüllt.

    :thumbup:


    Es bleibt eh nicht bei einer. Ich hab auch die billigen. Außer meine Frau, die hat 'nen Sherriff. Aber die geht auch normalerweise nicht mit, zu den Bienen ;)


    Dafür ist ihre Jacke rosa :)

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Die gibt's aber auch in schönen männertauglichen Farben...
    Bin auch mit ner Sherriff Honey Rustler ausgerüstet.
    Seit meine Allergie aufgetaucht ist, war's mir das Geld wert und ich würde sie auch sofort ohne Allergie trotzdem wieder kaufen.
    Seither wurde ich "nur" durch die Hosennaht oder die Socken gestochen.

    ...und (klopf, klopf) hab glücklicherweise nie mehr was an Medis gebraucht. Die sind totzdem immer mit dabei.

    "Das Wort gleicht der Biene: Es hat Honig und Stachel."

  • Erstmal merkt man an den vielen Meldungen, dass es die einzig richtige Kleidung zum Imkern es nicht gibt.


    Ich imker am liebsten ohne Schleier und Handschuhe. Im Sommer muss ich dann doch mal den Ttopenhelm mit Schleier nutzen, damit ich bei einem Meeting, Kundenbesuch, Präsentation nicht wie nach einem Boxkampf aussehen kann.

    Ich habe mir jetzt eine Jacke mit Fechtmaske und eine Hose von Honigmann gekauft.

    Da ich zwei Bienenhäuser habe, war das mit den Bienen die Hosenbeine hoch krabbeln verstärkt angesagt. Daher habe ich mir endlich eine Hose zugelegt.

    Ferner braucht man die Imkerjacke zusätzlich im Frühjahr, zum Herbst und zu den Honigernten. Somit sollte die Jacke zu all den Anlässen passen. Daher habe ich die Jacke etwas größer gekauft, damit im Frühjahr und. Herbst noch Fleece darunter passt. Da ich zur Honigernte mit einem Abkehrfix arbeite ist eine möglichst leichte und luftige Jacke von Nöten. Wenn man dann die Kisten mit Honigwaben durch die Wiese zum Auto trägt, weiss spätestens jetzt, wofür.

    2018 war in der Beziehung echt grenzwertig. Mit einem Hitzschlag ist nicht zu spassen.

    Bei den Imkerjacken mit Hutschleiern habe ich den Hut immer im Gesicht. Der hängt jetzt für den Besuch am Haken.

    Ferner werden die reinen Baumwollanzüge sehr schnell schwarz und unansehnlich.

    Bei den anderen farbigen sieht man das allerdings nicht so.

    Jetzt hast du die Qual.der Wahl. Es gibt also Imkeranzüge für alle möglichen Einsätzen und zu etlichen Preisen. Dabei ist es unerheblich ob du mit 5, 50'oder 500 Völkern imkerst.

  • Ich habe eine Jacke mit Wulstkragen, Reißverschluss ( finde ich wichtig)Und einen dazu passenden Schleier, den man am Wulstkragen festziehen kann.

    Beides hat mich so überzeugt, dass ich es in 2 facher Ausführung habe. Die Jacke ist luftig genug im Sommer und leicht, der Schleier sitzt ziemlich gut. Beides zusammen 56 Euro.

    Allerdings imkere ich mittlerweile meistens ohne Schutz, weil meine Angst weg ist, und nur , wenn die Damen sehr schlecht gelaunt sind, nutze ich die Imkerkleidung.

  • ... kaufst Du billig, kaufst Du doppelt.

    Frag in Deinem Verein was sie nutzen und probiere die Sachen mal an. Dort findest Du sicherlich nette, hilfsbereite Imkerkollegen, die gerne Infos und Tipps an Jungimker geben und Material auch mal mitbringen ... aber frag sie nicht wegen Betriebsweise oder Beuten :)

    Ich will ja nicht billig kaufen, sondern günstig ;)

    Das mit den Beuten und Betriebsweisen fange ich gar nicht an ... ich hab auch keine Wahl bei den ersten Völkern, da ich mit einem Bekannten zusammen drei Wirtschaftsvölker auf Zander in Erlanger Beute von einem Altimker übernehme, der aus Altersgründen die Völker weitergibt. Nun sind wir aber wieder OT ...

  • Ich habe eine Jacke mit Wulstkragen, Reißverschluss ( finde ich wichtig)Und einen dazu passenden Schleier, den man am Wulstkragen festziehen kann.

    Beides hat mich so überzeugt, dass ich es in 2 facher Ausführung habe. Die Jacke ist luftig genug im Sommer und leicht, der Schleier sitzt ziemlich gut. Beides zusammen 56 Euro.

    Allerdings imkere ich mittlerweile meistens ohne Schutz, weil meine Angst weg ist, und nur , wenn die Damen sehr schlecht gelaunt sind, nutze ich die Imkerkleidung.

    Das mit dem Wulstkragen muss ich mir mal zeigen lassen. Denn ich finde das Argument mit dem Strohhut und dem Schleier eigentlich ziemlich gut. Den Strohhut kann ich so kaufen, das er mir gut passt. Mal sehen ...