Königinnenzucht in 1 Waben Ablegern

  • Man kann auf deine Frage nicht ernsthaft antworten.


    Du bist von deiner 1Wabenablegermethode überzeugt und schreibst später, dass du die so gezogenen Königinnen noch einmal mit zugekauften umweiselst.

    Nein. Ich weisel die Königinnen nach zwei Wirtschaftsjahren um. Ich denke das machen viele so.

    Du bist nicht zufrieden mit den zugekauften, willst aber aus deinem Bestand und diesen Königinnen nachziehen.

    Ich möchte gerne aus meinen besten Völkern nachziehen. Egal ob zugekauft oder selbst erstellt. Bei den zugekauften merkte ich keinen signifikanten Unterschied zu meinen selbst nachgezogenen. Die 40€ kann ich mir dann sparen.


    Nur "ja" ist die einzige, richtige Antwort?


    Ist leider auch falsch. Ich habe bereits geschrieben, dass ich es dieses Jahr mal anders machen werde. Es bezog sich darauf, dass gesagt wurde, dass ein Einwabenableger schlechte Königinnen hervorbringt. Was bei mir definitiv nicht stimmte.

    Hier kann man immer wieder richtig was lernen...

    Vielleicht fängst du mit lesen an ?


    Für mich ist das Thema durch. Danke nochmal für die hilfreichen Antworten.

    Tschö.

  • Was ist eine gute Königin?


    Was ist ein starkes gesundes Volk ?


    Was ist ein guter Honigertrag ?


    Muss eben jeder für sich entscheiden. Aber meist ist es so, dass die Realität nicht den Schilderungen entspricht.

  • Muss eben jeder für sich entscheiden.

    Na, da gibt es schon objektive Kriterien.

    Eine gute Königin muss zum Brutmaximum 4-5 Dadantwaben oder 7-9 DNM-Waben (usf.) füllen. Wenn sie das tut. ist auch das Volk stark.

    Der Honigertrag hängt natürlich von der Trachtsituation ab.

    An einem guten Standort sollten im Durchschnitt 50-60 kg drin sein.

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Hat damit jemand Erfahrung, bzw. spricht etwas dagegen ?

    O.k. ich gebe zu, dass ich da etwas falsch gelesen habe. Bei dieser Fragestellung wäre für dich "Nein" die einzig richtige, akzeptabele Antwort gewesen. Alle die mit Erfahrung etwas dagegen gesprochen haben, hast du erstmal abgewatscht.

    erübrigt sich dann nicht Deine Frage?

    Das war auch mein Gedanke, wenn die Antwort schon feststeht.

  • Muss eben jeder für sich entscheiden.

    Na, da gibt es schon objektive Kriterien.

    Eine gute Königin muss zum Brutmaximum 4-5 Dadantwaben oder 7-9 DNM-Waben (usf.) füllen. Wenn sie das tut. ist auch das Volk stark.

    OT: jain, ich hatte schon Völker mit wirklich abartig viel Brut, aber die waren weder von der Bienenmasse noch vom Ertrag her auf dem Treppchen. Beim Futterverbrauch waren sie allerdings wieder vorne dabei. Langlebigkeit ist ein nicht zu unterschätzendes Merkmale! Führt dann ggf. aber wieder zu anderen Problemen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Hallo Joschua1!

    Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast Du zu wenige Völker für einen Sammelbrutableger.


    Bevor du mit einem 1 Waben-Ableger herum "geigelst", probiere die Methode über Edelmaden im Honigraum (am Dreispitz).

    Das ist eine alte Vermehrungsmethode für Imker mit kleiner Völkerzahl. Ich habe es am Anfang auch so gemacht und war mit den Königinnen zufrieden.

    Die Suchfunktion wird dich mit genügend Information dazu versorgen.


    Herzliche Grüße

    Andreas

  • Langlebigkeit von...?

    Das ist in dem Zusammenhang nicht klar.:oops:

    Ok, wenn Du acht Waben Brut hast, aber trotzdem wird die Kiste nie richtig voll, daneben steht ein Volk mit vier Waben Brut, aber die Kiste ist immer rappelvoll, dann liegt das an der Lebensdauer der einzelnen Biene. Gut einerseits (Ertrag/Varroa), aber schlecht bei Krankheiten mit längerer Inkubationszeit. Die erledigen sich bei kurzer Lebensdauer der Bienen sonst manchmal schon von alleine.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife