Nochmal frage zum Beuten verstellen

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    Hallo, ich weiss irgendwo hier gibt es genug zum Thema, aber trotzdem noch mal kurz nachgefragt. Meine 12 Völker stehen umringt auf einen eingezäunten von mittlerweile riesigen Tujahecken umgebenden kleinen Grundstück von meiner Tante. Dort können Sie ungestört stehen und stören niemanden,haben halbtags Schatten, windstill isses, so richtig optimal halt. Dieses Grundstuck liegt direkt neben meines. Nun hat meine Liebe Tante die Idee in zwei Wochen die Hecken zu beschneiden. Da das eine drei Tage Arbeit wird, sollen die Fluglocher zu gemacht werden, da sie alle Angst haben gestochen zu werden :/. Nungut, verschließen ist keine Option. Nun ist ja leider schon seit einer Woche reger Flugverkehr, sodas problemloses umstellen nicht mehr funktioniert. Könnte sie bei mir rüber stellen, wären so zehn Meter. (Der Standort wäre auf Dauer nicht so optimal, weil kaum Schatten, windig und auf der linken Seite wohnen direkt nette Nachbarn. :rolleyes:). Stück für Stück verrücken geht auch nicht, weil die Hecke und der Zaun im Weg sind. Gibt es noch andere Optionen, ausser 12 Völker aus dem Flugradius zu bringen zu müssen?

  • Wie klein ist denn das kleine Grundstück? Vielleicht können die Gärtner erst mal an der entferntesten Seite anfangen. Solange sie die Hecke von außen schneiden, sollten sie sich sicher fühlen können. Für die Arbeiten in den tatsächlichen Einflugschneisen könnten sie zeitig morgens arbeiten, dann fliegen die Bienen bei den derzeitigen Temperaturen noch nicht. Und wenn es wirklich sein muss, dann kann man auch mal einen Vormittag zu- und erst dann aufmachen, wenn die Gärtner weg sind. Vielleicht an einem Tag mit sowieso nicht so nettem Wetter. Du kannst einen Satz Schleier bereitstellen und auf helle Kleidung und Kopfbedeckungen hinweisen.

    Einen Umzug der Beuten würde ich mir nicht geben.

  • Spontan fällt mir ein, dass du deiner Tanta als Dank die Hecke schneidest;)

    Wenn es 3 Tage dauert, wird das Grundstück schon ziemlich groß sein.

    Wie weit stehen denn die Bienen weg. Das sollte eigentlich kein Problem sein.

    Ansonsten in der Nähe der Bienen früh zeitig oder spät am Nachmittag schneiden. Da sollte der Bienenflug schon zum Erliegen gekommen sein.

  • Mit warmen Temperaturen meinst du jetzt die -2 bis 8°C die wir momentan haben?


    Meine haben nen Reinigungsflug gemacht und sitzen jetzt eher drin.

    Was spricht bei offenen Gitterboden genau dagegen? Frage nur um was dazu zu lernen.

    Gut im Hochsommer würd ich sowas nicht machen.

  • Du hast Recht.

    Ich war noch im letzten WE Modus, wo ich die Völker ungern eingesperrt hätte.

    In 2 Wochen ist nach Langzeitprognose bei uns auch so um 6°C vorausorakelt.


    Liebe Grüße Bernd

    Pushen wir uns nicht an den Stöckchen dieser Welt, bewegen wir Baumstämme, auf denen wir stehen.

  • Sind halbe Bäume, da müssen wir z. Teil mit Motorsäge ran. Wurde schon jahrelang nichts mehr gemacht. Sie möchte es leider nicht zum Herbst machen lassen. Und die Helfer mögen nicht bei Bienenflug schneiden. X/ bin natürlich auch bei. Ja und wenn dann Flugwetter herrscht habe ich ein Problem...

  • In meinen Augen kein Problem.

    Fluglöcher morgens einfach zu machen und nach der Arbeit wieder öffnen.

    Bei genug Futter und den Temperaturen kein Problem.

    Überleg mal wie die Aussiedler die Bienen um die halbe Welt kutschiert haben.

    Irgendwie ist die Italienerbiene nach Amerika, Neusselans und Australien gekommen.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

  • In meinen Augen kein Problem.

    Fluglöcher morgens einfach zu machen und nach der Arbeit wieder öffnen.

    Bei genug Futter und den Temperaturen kein Problem.

    Überleg mal wie die Aussiedler die Bienen um die halbe Welt kutschiert haben.

    Irgendwie ist die Italienerbiene nach Amerika, Neusselans und Australien gekommen.

    Bin aber kein italienischer Seefahrer. Und von den ganzen Bienen Transporte halte ich auch nett viel. Bin kein Weichei Punkto Bienen,aber 3 Tage lang 8-9 Std. Dicht machen ist für mich Quälerei.

  • Nettisrb : Wenn Du absolute Baufreiheit herstellen und die Bienen unbedingt noch länger im Wintermodus bei verschlossenem Flugloch halten möchtest: Kellerhaft. Wird von machen Imkern sogar im Sommer angewandt; bei 12 Völkern allerdings ein gehöriger Aufwand, der die Bienen ebenfalls stören dürfte.

    Wenn die Helfer das unbedingt wollen, wäre mein Rat ebenfalls: Fluglöcher einfach nur mit Schaumstoff verschließen + offenen Boden gewährleisten. Das sollte jetzt, auch bei > 10 Grad klappen, Reinigungsflug hatten sie ja bereits. Du arbeitest ja direkt daneben und kannst mit Gehörproben überwachen, ob die Bienenpanik ausbricht. Wenn ja, kann man die Gartenarbeit immer noch abbrechen oder an die Außenseite der Hecke verlegen und die Fluglöcher öffnen. Überhaupt lassen sich die Arbeiten einteilen und bspw. die in besonderer Nähe zu den Beuten ganz früh morgens oder spät am Abend durchführen - ggf. von der unerschrockenen Imkerin selbst. Die Angsthasen werden eben für Arbeiten jenseits der Hecke eingeteilt...

  • 8-9 h... Arbeiten die so lange? 😎


    Kommt mir grade so vor, als hättest eher Du ein Problem als die Bienen. Helikopter-Imker?

    Ja das dauert.. Meine Beitrag bitte nicht in Frage stellen. Es soll 3 Tage dauern, wir sind keine Profis.. Hecke ist über 3 Meter. Bin ich ein Helikopter Hundebesitzer, wenn ich meinen Hund nicht im Zwinger halte?? Also bitte!!!!

  • Hallo Nettisrb,


    Du hast nach Rat gefragt und wohlgemeinte und gute Ratschläge erhalten.

    Die Bienen sind da robuster als du denkst, schließlich müssen sie gerade bei dieser Jahreszeit bei Kälteeinbrüchen in Ihrer Kiste bleiben.


    Jetzt ist es an dir, den Rat zu folgen oder es sein zu lassen.


    Viel Glück

    Freier Imker

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