Bestes Verfahren zur Gewinnung von Wachs aus geschnittener Drohnenbrut

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    Hmm, also die Hamag Wachsschleuder hat mich schon sehr überzeugt....wir haben diese Neuanschaffung gerade getestet und dank 6 kw ist sie wirklich schnell, zu sehen unter https://imkerverein-reinickend…tte.de/Wintergrillen-2019

    Aber mit Drohnenbrut habe ich das noch nicht versucht. Sofern sie im heissen Dampf erst ausreichend gegart werden dürften sie das Schleudern gut überstehen.

    Alles andere ist eigentlich Murks würde ich sagen...und ich habe inzwischen so ziemlich alles durchgetestet.


    M.


    P.S. Aber ob es nun wirklich ökonomisch ist, dafür rund 5.000 Euro auszugeben, weiss ich nicht....zumindest für die Drohnenbrut allein wäre es das wohl nicht...

  • Hallo,

    von der Ausstattung her ist eine große Schmelztruhe von Keller sowie auch eine

    Wachsschleuder vorhanden, betrieben beides mit einem 45kw Dampferzeuger.

    Fehlen tut jedoch Erfahrung hinsichtlich deren Effizienz bezüglich der

    Ausgangsfragestellung weil dieses Wachs für mich bisher keine Bedeutung hatte.

    In Zukunft möchte ich meine Eigenwachsumarbeitung selber vornehmen, da

    sind die Rahmenbedingungen nun etwas andere.
    Natürlich bin ich auch für andere Verfahren/Arbeitsweisen völlig offen, wie gesagt

    liegt mein Schwerpunkt bei der Effizienz u. möglichst wenig Zeitaufwand.



    LG

    Frank

  • Ich habe auch die Hamag, aber ich denke, dass dieses Gerät für den Betrieb von Frank viel zu klein ist...

    Naja wenn man zwei Schleuderkörbe nimmt bekommt man schon einiges durch. Drohnenwaben haben auch den Vorteil das man sie ja Ausschneidet, denke da müssten min 50 Waben pro Durchgang durchgehen.

    Evtl. braucht er aber zwei Schleudern. Der Vorteil der Hamag ist aber vor allem, alles in einem, wenn die Durch ist, ist man fertig, kein geklecker

  • Hallo Ludger,

    hohe Wachsausbeute bei geringst möglichen Zeiteinsatz.


    Hallo Robirot,

    wie sind denn so die Erfahrungen mit der Hamag, mit Wechselkorb,

    und geschnittener Drohnenbrut. Was geht da so an Masse durch und

    in welcher Zeit ? Hat da evtl. mal einer ein Video bei sich gemacht ?


    Hallo immenlos,

    hast Du solche Einsätze schon mal in Aktion gesehen ?

    Zufällig Fotos davon ? Wachsausbeute, Dauer ?


    LG

    Frank

  • Die Firma WET in Willich hat einen Altwabenschmelzer, den man auch mit einenm Dampferzeuger vom Militär ausstatten kann.

    Dadurch das man die Kammern separat mit Dampf beschicken kann, braucht man nicht die gesamte Leistung abzurufen.

    Gerade Drohnenwaben sollten ja nicht zu lange liegen....

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Frank,

    ich habe nur den Fritzschmelzer. Der geht gut dafür. Eben nur sehr begrenzte Leistung.

    Dampf hast Du massig, und das Gefäss auch. Ruf den Volker an und berede das mal mit ihm. Und hör Dir seine Einschätzung dafür an.

    Pressen würde ich auf keinem Fall, wegen des Drohneneiweisses.

  • Danke Imker_luis,


    dann wird es sehr schwer, da ich keine Anlage kenne, mit der Leistung.

    Gerade bei Drohnenwaben bleibt aber immer ein Rest übrig.

    Geht man mit zu viel Druck daran, hat man anschließend das Eiweiß im Wachs.

    Ich bin mal auf die Vorschläge gespannt.

    Die Drohnenpuppen sind im übrigen hervorrangendes Fischfutter.

    Leider sind die Fische und die Zwergschweine mittlerweile zu Fett.

    Müssen die Hühner wieder ran.

    :/:whistling:

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  • Eine gigantische Kaffeepresse?

    Wenn der Trester mit Sanfter Gewalt ins Wasser gedrückt wird sollte sich auch anhaftentes Wachs besser lösen.

    Müste sich relativ einfach aus Holz und Varroagitter bauen lassen können.


    Oder alles in einen Sack rein, Gewicht drauf, Wasser dazu und auskochen, bei größeren Mengen allerdings zu umständlich...

  • Hallo Frank

    Bei allen Verfahren hat man eben viel Trester über und da bleibt auch viel Wachs drin, das Problem ist die saubere Trennung. Ich würde vorschlagen, ein etwa 200l großes Fass aus Alu oder Edelstahl, oder Ähnliches, das beheizt werden kann, mit Wasser füllen. Den Drohnenschnitt in einen oder zwei Jutesacke hinein, ein Holzgitter drüber und mit Steinen beschwert, das alles unter der Wasseroberfläche bleibt. Heizen und nach dem Abkühlen, sauberes Wachs oben entnehmen. So habe ich das früher im Waschkessel gemacht. Heute ist neben dem Sonnenwachsschmelzer, der Dampfwachsschmelzer mein bester Freund.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)