Antrag: Verbot gegen sogenannte „Schottergärten“

  • Die Thuja ist eine typische Friedhofpflanze,

    und deshalb mögen wie alten Männer sie nicht. Wir bekommen noch genug davon für eine Ewigkeit, und die zieht sich, besonders gegen Ende

    Viele Grüße

    Wolfgang, der alte Sack

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Interessant, wie sich einige User gleich persönlich und dabei richtig angegriffen fühlen.

    Ich hab nur meine Meinung geäußert, und als gelernter Gärtner und Gartengestalter, der sich sein Leben lang schon damit beschäftigt, darf man das wohl etwas intensiver ausbaden.


    DeinDilemma @ Thujen werden in der Regel als Hecke gepflanzt und dementsprechend jährlich geschnitten. Und dadurch wird eine Thujenhecke niemals tatsächlich nennenswerten Pollen produzieren können. Der Schnitt verhindert die Bildung der dafür notwendigen Zapfen!

    Wobei auch die meisten, mittlerweile gängigen Sorten, mehr oder minder steril sind.


    Um meine Einstellung gegenüber diverser Pflanzen zu erläutern:

    Mein Fokus liegt hoch konzentriert auf (meist heimische) Pflanzen, die für die Natur vom hohen Wert in Sachen Nahrung und Nistplätze sind. Ich hoffe nicht erklären zu müssen, dass die Landschaft immer mehr verarmt und die Natur keinen Platz oder kaum noch Nahrung findet. Dem heißt es entgegenzuwirken, als Imker ist man damit auch noch doppelt angespornt. Ich wirke vlt. bockig, aber ich verwende dafür nicht meine Hörner.

    Also verzeiht bitte meine vlt. barsche Art in dieser Hinsicht.

    Danke.

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Ach Lachnide,

    jetzt wirst Du aber sensibel, ich habe bei Dir noch nichts Böses gefunden, alles harmlos und soweit ich das beurteilen kann auch mit dem Bemühen des Ausgleichs bzw. Der Erklärung. Also, alles halb so wild.

    Allerdings, bei dem Ausdruck “ heimische Pflanzen “, da werde ich nervös. Pflanzen verbreiten sich, das ist normal und war schon immer so. Also musst Du für heimisch die Zeit definieren, die Du haben willst. Bei diesem Begriff ist es laut Definition die Zeit direkt nach der letzten Eiszeit. Ein seltsamer Moment und sicher nicht meine Wahl. Natürlich haben wir Menschen für eine schnellere oder weitere Verbreitung gesorgt, aber wie Du weißt, hat sich auch der Mensch auf der Welt verbreitet und ohne das, würden wir heute irgendwo in Zentralafrika schwitzen und selbst Bärenfelle wären uns fremd. Davon ganz abgesehen, daß so beliebte Landschaften wie die Lüneburger Heide oder die Dessau-Wörlitzer Gartenlandschaft nicht da wären, wenn die Eiszeitwächter aufgepasst hätten, damals. Auch eine dieser verlogenen Geschichten. Wir lassen uns Gemüse vom anderen Ende der Welt liefern, aber wehe es taucht in einem Garten ein Gewächs aus Süditalien auf. Von unseren Bienenrassen wollen wir besser auch nicht reden und eine Anpassung an das Klima sollte wohl auch besser nicht sein. Also, lass und anstoßen auf Mamuts, die an der Grenze zum Permafrost sich am Nordhang des Harzes trollen.

    Viele Grüße

    Wolfgang, zugewandert deutlich nach der letzten Eiszeit

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Allerdings, bei dem Ausdruck “ heimische Pflanzen “, da werde ich nervös. Pflanzen verbreiten sich, das ist normal und war schon immer so.

    Kein Grund nervös zu werden ;).

    Wenn du mir einen besseren Ausdruck geben kannst, den auch jeder Mensch versteht, bin ich nicht davor abgeneigt.


    Allerdings, die Zeitspanne der letzten Eiszeit mit dem eines einzigen Menschenlebens (das ja im Schnitt, mit Glück, rund 85 Jahre währt) zu vergleichen, ist auch nicht ohne. Diese 85 Jahre sind für die Erdgeschichte bzw. Evolution in Wahrheit nichts, und dieser Mensch, der diese wenigen 85 Jahre lebt, darf doch in dieser für die Natur unbedeutenden Zeitspanne, wo sich weniger verändert als in mehrere tausende Jahre, seine Umgebung und die Natur die sie umgibt, als heimisch bezeichnen ^^

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Ich habe einen Vorfahren gefunden, der 1648 im heutigen Frankreich geboren wurde, einen anderen im gleichen Zeitraum an der unteren österreichischen Grenze, damals von den Türken bedrängt. Das ist immernoch nicht die Eiszeit, aber wenigstens mehr als 85 Jahre. Und so alt bin ich nun auch wieder nicht.

    Gute Nachtgrüße

    Wolfgang

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist in der Praxis größer als in der Theorie, also theoretisch.

  • Alles gut und schön, aber irgendwie drehst du dich mit dem Inhalt deiner letzten Beiträge im Kreis. Dass dich der eine Ausdruck so triggert, tut mir Leid. Da kann ich dir leider nicht weiter helfen.


    Ganz schön Offtopic, ich bin raus!

    Mit freundlichen Grüßen, Lachnide

  • Der englische Rasen wo sechs Tage die Woche der Roboter ununterbrochen mäht, geschützt von einem zwei Meter hohen Kirschlorbeerheckenbollwerk wo täglich unter gesaugt wird, macht die Sache auch nicht besser.

    Aber es ist grün.

    Von den “heimlichen“ RoundUp Aktionen mal ganz zu schweigen.


    Da hilft meiner Meinung nur Aufklärung.

  • Tja, sorry Rase. War ein unabsichtlicher, aber doch irgendwie schöner Schreibfehler. Eigentlich denke ich eher beim Anblick von Eichhörnchen an Rase - der Vortrag wirkt nach.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Wenn ihr mal in die Landesbauordnungen schaut, steht da z.b. in der für Schleswig-Holstein:

    Ich gehe davon aus, dass es in anderen Bundesländern ähnlich ist.

    Weiterer Verbote bedarf es da also eigentlich nicht.

    Gruß Michi ☮ ------------- Spezialisierung ist was für Insekten! :-D

    🖖🏿Dif-tor heh smusma🖖🏿