Zellen zum Brutschrank transportieren

  • Hallo!


    Es wird immer wieder behauptet das Königinnen aus dem Brutschrank besser sind. Da ich immer mehr Königinnen züchte wäre es für mich ausserdem eine schöne Erleichterung. Ich habe aber keine Bienen zu Hause. Nur Aussenstände. Ich müsste also immer wenigstens 10 km mit den frisch verdeckelten Zellen autofahren. Habt ihr da Erfahrung, ob und wie die das aushalten? Oder geht das mal einfach so nicht...

  • wäre es für mich ausserdem eine schöne Erleichterung

    Ja vielleicht, wenn du wirklich große Stückzahlen erreichst, für 20 lohnt sich das nicht.

    Es wird immer wieder behauptet das Königinnen aus dem Brutschrank besser sind

    Die können ja bestenfalls nur gleich den natürlich entstandenen sein, der Brüter verbessert nix, er erleichtert nur den Umgang mit wirklich großen Stückzahlen., mit den von Uwe beschriebenen Gefahren.

    Der Beste Platz für ne Queen ist ihr Pflegevolk bis kurz vor Schlupf, zum Schlupf gehört die Queen in eine ausreichend starke Begattungseinheit mit vorhandener Brut.

    Das wäre optimal.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Natürlich entstandene Königinnen sind aber auch unterschiedlich gut, je nachdem wie gut die Zellen gewärmt wurden, also auch ob sie in der Brutnestmitte oder eher am Rand lagen.

    Im Brüter kann man dafür sorgen, das immer alle nicht nur "gut" werden, sondern optimal. Eine Fahrt von 10 Km im Sommer im Auto wird die Zellen auch nicht gleich so sehr auskühlen, das sich das im Ergebnis bemerkbar macht, oder man den Brüter schon im Auto haben müßte.

    Wenn man die Zellen auf Pflegevölker verteilt, die ja auch erst mal nicht sofort alle Zellen auf 35°C heizen, (sofern sie das mit nur zwei Brutwaben im Honigraum überhaupt hinbekommen...) ist die kurze Fahrt wahrscheinlich die bessere Wahl.


    Meine Sorge wären da eher Erschütterungen. Ich würde für die Fahrt den ganzen Zuchtrahmen gut gepolstert über Kopf mitnehmen, damit die Maden im Futtersaft am Zellengrund bleiben, und erst im Brüter richtig herum einhängen.

  • Hallo Waldrabe!

    Ist ganz einfach. Für diese Fälle benutzt man sicherheitshalber einen Taschenwärmer. Kostet nicht viel und erfüllt seinen Zweck. Funktioniert aber auch ohne Hilfsmittel bei 10 Kilometern Entfernung.

    LG Mark-o

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.