Drohnenabsperrgitter für Miniplus aus Styropor

  • wie Bernd irritiert mich das Thema- wer Belegstelle beschickt hat für Drohnenfreiheit der Begattungskästen zu sorgen, deshalb waren früher EWK vorgeschrieben, um einfache Kontrolle ermöglichen. Eine entsprechende Rosette ist nicht an den EWK.

    Wer sich nicht dran hielt, bekam die rote Karte!

    Da anscheinend das mit M+Betriebsweise nicht zuverlässig zu erreichen ist, wird jetzt auf Drohnengitter für alle kontrolliert.

  • Eine entsprechende Rosette ist nicht an den EWK.

    Bei neueren EWKs sind meist auch Rosetten dran - siehe einschlägige Anbieter. Wer glaubt bei EWKs zuverlässig von außen auf Drohnenfreiheit kontrollieren zu können, der irrt.

    Belegstellen fordern heutzutage ein Drohnenabsperrgitter (oder entsprechende Rosette) und verlangen drohnenfreie Völkchen, die Methode zum Befüllen/Besetzen der Begattungsvölkchens ist fast identisch - drohnenfrei, egal ob Mini-Plus, Kieler oder EWK - doppelt gemoppelt ist eben risikoarmer und daher sicherer ;-) :-)

  • Da anscheinend das mit M+Betriebsweise nicht zuverlässig zu erreichen ist, wird jetzt auf Drohnengitter für alle kontrolliert.

    Das ist so nicht richtig. Ich kann meine Bienen auch sieben wenn ich die Begattungseinheiten erstelle, die sind dann genauso Drohnenfrei wie EWKs.

    Es geht auch darum keine Drohnen von der Belegstelle mit nach Hause zu nehmen.

    So'n Drohnengitter tut doch keinem weh.


    Gruß Chris

  • Die EWK sind überholt, ich sehne mich nicht danach zurück. Warum wieso, muss ich hier nicht mehr kund tun. Desgleichen Apideas Kieler etc., die sind zwar mit hohen Stückzahlen in Betrieb, erfüllen aber leider nur so gerade die Mindestanforderung. Nur der geringere Preis, der minimale Verbrauch an Füllbienen und der geringe Platzverbrauch auf dem Weg zur Belegstelle haben mich damals dazu verleitet. Ich hab reichlich viel Apideas im Gebrauch "gehabt".....!

    Das Klima in einem Mini ist deutlich besser als in einem Apidea, besonders wenn die auf der Belegstelle in der Prallen Sonne stehen und täglich gegrillt werden, usw....

    Ich mag die Dinger nicht mehr!

    Was ihr für Probleme damit habt ein Drohnengitter drinnen anzuschrauben, und warum das untenliegende Flugloch nichts taugen soll versteh ich nicht.

    Zig Tausend Königinnen sind in solchen Minis auf Belegstellen bestens begattet worden, dies mit untenliegendem Flugloch, innen angeschraubten Drohnengitter, und Schaumstoffstopfen als Verschluß.

    Ich treibe mich viel auf Belegstellen rum, habe noch nie Probleme mit Minis wegen innenliegendem Drohnengitter gehabt oder gesehen das andere welche damit hatten, sofern welche drinne waren!

    Die Leute, die darüber (Minis) schimpfen, weil das Begattungsergebnis nicht wie gewünscht ausgefallen ist weil das Mini einfach nix taugt, sollten dringend mal über die Aufzuchtmethoden ihrer Queens nachdenken.

    Dann gibts die UNSITTE, noch auf Belegstelle den Begattungserfolg in Augenschein zu nehmen.........!!!

    Dähmlich gell?

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Auch mit Drohnenabspergitter müssen die Begattungseinheiten Drohnenfrei sein.
    Drohnen die in Arbeiterinnenzellen gezogen wurden passen da z.B. durch.

    Der Grund für das Abspergitter ist das man keine Drohnen von der Belegstelle mitnimmt. Wenn jede Begattungseinheit 20-50 Drohnen mitnimmt und nochmal 20 für die Begattung verbraucht, kann das Problematisch werden.

  • Das und die Tatsache dass die Drohnen dir sofort die Dinger verstopfen.


    Achtet einfach drauf.


    Die Abspergitter sollten gut erreichbar sein.

    Wenn nicht, dann nehmt eine leere Kiste mit und zeigt die Konstruktion eben schnell. Ist ja auch kein Problem.


    So richtig unproblematisch sind die Rosetten. Gibt's in Plaste und Edelstahl

    Jeder kennt die, keine Fragen offen.

    Außerdem sind die super schnell geöffnet und können das ganze Jahr dran bleiben.


    Bisher das Beste was ich bis jetzt gesehen habe.


    Grüße

    Arnd

  • Drohnen die in Arbeiterinnenzellen gezogen wurden passen da z.B. durch

    Na Ja, in Theorie (eine durch denken gewonnene Erkenntnis) schon möglich, praktisch hab ich sowas noch nicht in Begattungseinheiten gesehen, so Zellen würden mir auffallen:)

    Wenn ich die Bienen aus dem Hr nehme, und da wirklich so eine Drohne dabei sein sollte, wird die gleich den Altbienen wegschwirren......, was übrig bleibt kannst bedenkenlos nehmen.

    Nur wenn du das Pflegevolk ( auch Drohnenmagnet wenn kein Schutzgitter vor dem Flugloch) in Begattungseinheiten aufteilst, gehts nicht ohne sieben.

    Wir wollen doch nicht aus ner Mücke einen Olifant machen.

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

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    W. Churchill

  • Bisher das Beste was ich bis jetzt gesehen habe.

    Besonders dann wenn das ding auf Biene steht und die Queen nich rauskann;(

    Besonders schnell passiert wenn jemand Fremdes, deine Kistschen mit zur Belegstelle nimmt und sich nich auskennt.... gelle? (trotz Markierung)

    zeigt die Konstruktion eben schnell

    Kleiner Tipp Arnd, die Gitter KANN Mann fühlen und sehen auch wenn die Innen sind;)

    Du kannst ja offenbar auch steckengeblieben Drohnen im Gitter sehen (ich vermag das nicht, zumindest bei meinen Minis)

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    W. Churchill

  • Ich habe in den Fluglochkeil meiner Minis eine Schlitz gesägt und kann bei Bedarf darin ein kleines ASG aus Plastik hineingestecken.

    Diese habe ich mir aus einem großen Plast ASG herausgeschnitten.


    Nach meinem Erkentnisstand erfüllt es jetzt nicht den Punkt des Drohnenonly ASG aber kann man ja trotzdem ähnlich machen.


    Evt als 3D-Druck passend.


    Liebe Grüße Bernd

  • Drohnen die in Arbeiterinnenzellen gezogen wurden passen da z.B. durch

    Na Ja, in Theorie (eine durch denken gewonnene Erkenntnis) schon möglich, praktisch hab ich sowas noch nicht in Begattungseinheiten gesehen, so Zellen würden mir auffallen:)

    Wenn ich die Bienen aus dem Hr nehme, und da wirklich so eine Drohne dabei sein sollte, wird die gleich den Altbienen wegschwirren......, was übrig bleibt kannst bedenkenlos nehmen.

    Nur wenn du das Pflegevolk ( auch Drohnenmagnet wenn kein Schutzgitter vor dem Flugloch) in Begattungseinheiten aufteilst, gehts nicht ohne sieben.

    Wir wollen doch nicht aus ner Mücke einen Olifant machen.

    Naja Theoretisch sollten auch keine Drohnen in ne Begattungseinheit kommen, Praktisch ist das leider manchmal nicht so.


    Von den Pflegrvölkern bin ich schon lange weg, aber ich siebe Grundsätzlich alle meine Begattungseinheiten die auf die Belegstelle gehen auch wenn ich Bienen aus Honugräumen nehme, bei einem Volk hat man doch wieder Drohnen mit im Honigraum weil n Deckel n Loch hatte oder das ASG nach drr Durchsicht verkehrt herum aufgelegt hat. Sieben geht ja schnell.

  • Arnd, wenn ich mich richtig erinnere, hattest Du mal innenliegende Drohnengitter, die zur Vergrößerung der Durchlassfläche auf dreieckigen Klötzchen auflagen. Ist das noch ein angesagtes Design?


    Das machen Kollegen so.

    Ich persönlich mag das nicht.


    Problem bei der Sache ist, dass die Einheiten bis zur Anlieferung auf meinem Stand stehen. Die Königinnen schlüpfen min. 4 Tage vorher, sind dann geschlechtsreif wenn es los geht. So kann ich garantieren, dass die 14 Tage auf der Belegstelle auch garantiert für die Begattung da ist. Besonders bei schlechter Witterung ist das entscheidend.


    Früher habe ich dann ASG vor das Flugloch geschraubt. In der Zeit hatte ich die Drohnengitter vom Wagner im Einsatz.

    https://www.imkertechnik-wagne…perrgitter-mini-plus.html


    Das hieße dann bei allen Einheiten Schaumstoff raus und ASG dran wenn die von der Belegstelle kommen, ASG ab und Schaumstoff rein wenn die hin fahren. Wo war noch mal die sch***s Tüte mit dem Schaumstoff, wer hat die aus dem Auto ... ach, das war ja ich. Und warum ist der verdammte Akkuschrauber nicht geladen? :D


    Je mehr Einheiten desto wahrscheinlicher sind Fehler. Sitzt das ASG nicht richtig, quetschen sich die Prinzessinnen da durch. Ist mir 2015 bei der Hausberg Anlieferung passiert. Beim Einpacken kam eine Prinzessin gerade vom Begattungsflug wieder. Ich konnte noch beobachten wie die sich von der Seite zwischen Fluglochkeil und ASG in die Beute gequetscht hat. Das war irgendwann einfach zu viel Arbeitsaufwand, den ich anderswo besser einsetzen kann. Oft steht man auch komplett unter Strom, weil Zeitdruck, dann sinkt die Toleranz für Fehler. Unnötiger Stress ist doof für alle.


    Außerdem hat eine Fluglochrosette auch andere Vorteile.

    Sind die Einheiten bei mir am Stand, sind die immer für Königinnen gesperrt. Keine kann raus oder rein. Ich muss sehen, ob die richtig begattet wurden. Ich will nicht, dass noch eine ihren letzten Versuch auf meinen Stand macht. Ich hab keinen Bock, dass irgendeine von außen rein kann, die da nichts zu suchen hat. Entwischt mir eine beim Zeichnen, bleibt die garantiert an einer Kiste vorne dran. Ich kann die in ein paar Minuten wieder finden. Weisellose Minis sind 100%ig gesichert.


    Ich muss meinen Kunden garantieren können, dass die auch bekommen, wofür sie bezahlt haben.


    Nach langem hin und her hab ich im Winter alle Minis geschnappt, die Fluglöcher zu geschraubt und die Fluglochrosetten davor, mitten auf die Zarge. Mit nem Kuli, Schraubenzieher oder Messer hab ich blitzschnell die Dinger verstellt.


    Hab noch lange überlegt ob ich nicht Löcher in die Keile machen soll und die Rosetten unten dran. Habe mich letztendlich entschieden die direkt auf die Zargen zu setzen, weil ich alle zwei Wochen die Teile zu und auf machen muss. Zum Einen sehe ich im vorbeilaufen sofort was Sache ist, zum Anderen sind auf dem Taubensuhl wahnsinnig viele Zecken. Jedes mal wenn ich in's Gras greife rennt mir eine am Arm hoch.


    Letztes Jahr hatte ich Wühlmäuse oder sowas bei mir am Stand. Keine Ahnung warum die immer bei den Einheiten ihre Löcher graben mussten, aber die Kieler Fluglöcher beim Kollegen waren mal zu mit Erde. Bei meinen ist das auch passiert, zum Glück waren die weiter oben. Sachen gibt's, da denkt keiner vorher dran.


    Wie dem auch sei.

    Das ist letztendlich jedem selbst überlassen. Fehler passieren überall, alles hat Vor- und Nachteile. Ich für mich hab ich für die Rosetten entschieden und bleibe auch dabei, weil das für mich die beste Option ist.


    Grüße,

    Arnd