Königinnenzucht

  • mein Standmass ist Dadant US. Würde das auch im 6er Ablegerkasten funktionieren?
    Sonst, in einer normalen Dadant Box ist es dann ja doch WV Größe?

    Da kannst Du halt die ganze Saison sinnvoll schröpfen, wenn die zu stark werde. Zack, zwei verdeckelte BW raus, Zelle dazu, Futter, fertig.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wenn man die wertvolle Königin absichtlich in einer zu kleinen Beute hält, um sie zu "schonen", dann aber doch dauernd Brutwaben entnimmt legt die doch trotzdem was das Zeug hält? Da wäre mir das Risiko auch zu hoch, das sie schwärmen. Meine Wirtschaftsvölker schwärmen nicht, warum sollte man da was anders machen? Die sind alle auf 1 Brutraum DNM und werden dadurch schon ganz automatisch genug "geschont".

    Ich bestelle meine Zuchtmütter lieber regelmäßig und führe sie ganz normal wie alle anderen auch, werde sie allerdings nicht schon nach einem Jahr umweiseln... :S

  • Ne Vermutung:

    Wenn du permanent Brut entnimmst fehlen dir ja die Pflegebienen zur Brutpflege. Wenn zu wenig Pflegebienen da sind wird die Königin auch nicht Vollgas geben weil die Brut nicht gepflegt werden kann.


    Gruß Chris

  • "Einer ordentlichen Zuchtmutter steht auch 'ne richtige Beute zu."


    Der Spruch ist nicht von mir - hatte hier vor einiger Zeit jemand geäußert. Und wenn sie dann drei Jahre lang ordentlich geführt wurde, sollte man doch ausreichend Nachwuchs davon entnommen haben.

  • "Einer ordentlichen Zuchtmutter steht auch 'ne richtige Beute zu."


    Der Spruch ist nicht von mir - hatte hier vor einiger Zeit jemand geäußert. Und wenn sie dann drei Jahre lang ordentlich geführt wurde, sollte man doch ausreichend Nachwuchs davon entnommen haben.

    Naja, das viel größere Problem ist, die Mutter muss erstmal 3 Jahre alt werden. Selbst auf einer Zarge ist es nichts besonderes mehr wenn die Zuchtkönigin im zweiten Jahr anfängt fehlbrütig zu werden. Da kann sie genug legen.

  • Naja, das viel größere Problem ist, die Mutter muss erstmal 3 Jahre alt werden. Selbst auf einer Zarge ist es nichts besonderes mehr wenn die Zuchtkönigin im zweiten Jahr anfängt fehlbrütig zu werden.

    Was für ein mieses Material soll das sein? Und warum sollte man ausgerechnet davon nachziehen wollen? 'Lebenskraft' stände bei mir an erster Stelle. Eine Königin, die schon im ersten Wirtschaftsjahr oder direkt danach die Grätsche macht, kann ggf. als Inzuchtkrüppelchen gute Töchter mit einem Heterosiseffekt haben, aber das ist nicht Zucht, sondern ein Trick.

    "Einer ordentlichen Zuchtmutter steht auch 'ne richtige Beute zu."

    So isses. Zumindest im ersten Jahr.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich vermute, dass man durch starkes Pressing auch in einer normalen Beute die Lebensdauer einer Zuchtmutter verlängern kann. Wichtig wäre ein großer Honigraum und ein kleiner Brutraum, um den Schwarmtrieb zu unterdrücken. So legt die Königin keine überflüssigen Eier.

    Gruß Ralph