was mache ich mit 1800qm!?

  • So, nach einigen Monaten funkstille mal eine Rückmeldung.


    Die komplette Fläche (etwas weniger als 2 Hektar) sind im Frühjahr mit Unterstützung der Stiftung Umwelt und Naturschutz vom Eigentümer eingesät worden. Anfangs ist nicht viel passiert und wir hatten die Hoffnung schon aufgegeben. Aber in der zweiten Jahreshälfte stand der Acker dann schön bunt in Blüte. Auch wenn sich in diesem Jahr noch einiges da zwischengemogelt hat, was da nicht hingehört, ist die SUN zuversichtlich, dass das im nächsten Jahr besser wird. WOW ... und dann noch der Bachlauf quer dadurch ... wirklich toll. Um die Pflege brauche ich mich nicht zu kümmern - das macht der Eigentümer mit Hilfe der SUN. Laut deren Aussage ist die Wiese, die beste in der Gemeinde (es gab wohl mehrere, die in diesem Jahr angelegt wurden). Der Mitarbeiter der SUN war ganz begeistert.


    Mittlerweile habe ich auch einen ordentlichen Bienenstand (ca. 10 qm) gebaut, damit die Beuten nicht im kalten Nass auf Paletten stehen müssen, und ich nicht jedes mal das Gestrüpp freischneiden muss. Jetzt ist erstmal Winterpause...


  • Das ist das Problem unserer Gesellschaft. Dann tut einer mal was, dann ist es immer noch nicht gut. Ein befreundeter Bauer von mir überlegt jetzt auch gegen einen Obulus Blühwiesen anzulegen. Ich habe im Juli an und auf einer gestanden und bin begeistert.

    Das Beispiel zeigt mir, dass, wenn man unterschiedlichsten Gruppen ins Boot holt, eine WinWin Situation entstehen kann.


    Respekt von mir.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Was gehört denn nicht dorthin?

    Zurück zur Natur oder Anbau von Blumen?

    Zurück zur Natur heißt doch, dass wir es der Natur überlassen müssen was da wächst. nahezu alles ist doch so schon Kulturlandschft, also von der Bodennutzung geprägt.

    Dann tut einer mal was, dann ist es immer noch nicht gut.

    Die beabsichtigten Eingriffe sind des Guten zuviel ... Auf das unten zitierte bezieht sich das.

    Auch wenn sich in diesem Jahr noch einiges da zwischengemogelt hat, was da nicht hingehört,


    Blühwiesen ...

    ... , die im Herbst umgebrochen / gemulcht werden. Oder ist das ein Bauer, der sparsam ist und die Fläche unbearbeitet über den Winter gehen lässt. Sonst ist das nichts anderes als eine "Insektenfalle"!

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?