was mache ich mit 1800qm!?

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    Moin Speerwerfer,

    lass dir den Platz nicht schlecht reden der ist ein Traum! Die Bienen fliegen weiter als 100m

    auf dem Luftbild ist gut zu sehen das gut 200m weiter große obstbäume stehen und im "Busch hinter dem Grundstück sind garantiert etliche Weidenbäume. Ich rate dir schau auch in die weitere Umgebung. Wenn da eine Schweinemastanlage o.ä. ist, stirbt der Traum wahrscheinlich.

    Ich an deiner Stelle würde mich um gute Sommertracht (nach dem Raps) kümmern (Blühwiese)

    das kann man noch ergänzen mit Robinien (Wuchern aber vielleicht) oder als Sträucher Schneebeere, Himbeere, evtl. Brombeere

    Erfahrungsgemäß entsteht die Trachtlücke zwischen der Raps/Obstblüte und der Lindenblüte

    Wenn der Boden "Roh" ist würde vielleicht einfach Weissklee ausreichen. Für den darf aber nicht gedüngt sein sonst gibt es bewährte Saatmischungen für jeden Boden(ein&mehrjährige).

    Fazit: auf dem Platz kann man alles machen

    viel Erfolg

    Martin


  • Hallo,


    ihr habt versucht in Mühlen Bienen aufzustellen und habt dabei Probleme bekommen? Kann ich mir jetzt gar nicht vorstellen. Ich bin nicht der erste Imker im Ort. Da gibt's noch ein paar. Ich spreche die mal an.


    Ich mache beim Imkerverein Vechta gerade den Imkerkurs. Auch da hab ich bisher nicht den Eindruck einer Reglementierung. Da gibt's auch Imker, die nicht mit Carnica Imkern. Und von Abstandsregeln und Birnendichte wurde bisher gar nicht gesprochen. Selbst Bienenkisten und Einraumbeuten ich in Lohne schon gesehen. Ich war ganz überrascht.


    Martin

  • Hallo zusammen,


    Ich glaube ich muss da noch etwas an Info ergänzen:


    Ich werde dort meine Bienen aufstellen, wenn ich denn dieses Jahr schon anfange. Aber das Grundstück muss ich nicht pflegen. Meine Freunde wollen mich unterstützen und haben mir das Grundstück für die Bienen angeboten. Gleichzeitig haben sie mich nach Tipps gefragt. Die Pflege übernehmen die. Das Grundstück ist auch eine Ausgleichsfläche, darf damit also nicht bebaut werden. Der Fleck wird also so unbebaut erhalten bleiben. Es gibt dann auch noch einen befreundeten Landwirt aus der Nachbarschaft, der dort helfen will und wohl auch noch Blühstreifen an seinen Äckern anlegen will.

    Der Metallbauer wird sicher nichts gegen die Aktion haben. Er ist Eigentümer und besagter Freund :-)

    Mittlerweile weiß ich auch, das die 1,3 ha nebenan (rote Fläche) dazu gehört. Da soll wohl eine Weide mit Galloways hin.

    Damit die Beuten keine Beine kriegen, könnte ich mir vermutlich auch einen Platz hinter der Hecke suchen. Dann hätte ich Sichtschutz zur Straße.


    Martin

  • Hallo Speerwerfer,


    Das Grundstück ist ein Traum.

    Bitte nicht irgendwelche Leute ansprechen.

    Wer Fragt bekommt dumme antworten?

    Wir sind in 2019 und nicht in 1938. Abstandsregelungen sind bei der Grundstücksgröße nun das kleinste Problem und das ist noch ein Industriegebiet.

    Anstand wird als Schwäche ausgelegt. Ich habe damit keine guten Erfahrungen gemacht. Auf höfliche Anfragen kamen unhöfliche Antworten.

    Wenn dich einer anpampt, gib denen schnell zu verstehen, dass du im Falle eines Falles dir dann ein paar schwarze oder gelbe Hummeln besorgst.

    Ich liefer dir dann gerne kostenlos ein paar Königinnen.

    Ansonsten gibt es noch ein paar kostenlose Tipps wie man mit solchen Leuten zurecht kommt.

    Auf vernünftige Anfragen kann man allerdings auch vernünftig Antworten.

    Die Vorredner haben allerdings in dem Punkt recht, dass du ohne Pachtvertrag ein Problem hast. Ich habe das auch ohne Pachtvertrag geregelt. Das hängt aber von der Vertrauensbasis zu dem Verpächter ab.

    Also bitte, Bienen hinhestellen und imkern.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

  • Tja, ich weiß ja nicht was ihr da für Erfahrungen gemacht habt. Aber was die Nachbarschaft angeht sehe ich da überhaupt kein Problem auf mich zu kommen. Bei vermutlich zwei oder drei Völkern wird das kein Problem.


    Aber ich behalte das mal im Hinterkopf und spreche das bei meinen Freunden noch mal an. Die werden ja wissen wie ihr Nachbarn so ticken. Ansonsten würde ich einfach loslegen. Bienen sind hier ortsüblich.


    Zwischen den Bäumen ist zur Zeit wohl irgend eine Zwischenfrucht um dem Boden was Gutes zu tun. Die wird vermutlich untergearbeitet. Danach soll dann auf dem Acker eine Wiese entstehen. Damit das auch für die Bienen sinnvoll wird, bin ich gefragt worden was sie machen sollen.


    Martin

  • Bei vermutlich zwei oder drei Völkern wird das kein Problem.

    :D:D Der war gut!

    Die zukünftigen zehn anderen stehen doch dann 3 km weiter. ^^:D

    Wenn Du tot bist, weißt Du nicht, daß Du tot bist. Aber für Dein Umfeld ist es hart.

    Genauso ist es, wenn Du blöd bist.


    Ich halte die Erkenntnis für einleuchtend, dass alle Menschen frei geboren sind und nicht alle das überhaupt wollen.

  • Das mit den drei Völker habe ich meiner Frau auch mal erzählt....:D:D:D


    Seit dem wird jede Gelegenheit genutzt mir das nachzuhalten. Das Geld aus dem Honigverkauf nimmt sie aber gern. ^^:D;(


    Also viel Erfolg bei deinen drei zehn Völkern.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Für Rassevielfalt.

  • Zwischen den Bäumen ist zur Zeit wohl irgend eine Zwischenfrucht um dem Boden was Gutes zu tun. Die wird vermutlich untergearbeitet. Danach soll dann auf dem Acker eine Wiese entstehen. Damit das auch für die Bienen sinnvoll wird, bin ich gefragt worden was sie machen sollen.

    Da sind wir ja beim Thema. Wenn es eine Wiese wird - Gras kommt überall und setzt sich generell auf Dauer durch - haben die Bienen wenig davon; denn Gräser ernten sie nun mal nicht ab. Wesentlich ist, dass aus einem "fetten Boden" ein magerer wird auf dem dann wilde Blühpflanzen sich dauerhaft ansiedeln können. Dazu ist es wichtig, die Biomasse nach der Maad abzuräumen und eben nicht unterzuarbeiten; das gilt auch für die erste Bearbeitung.


    Es hört sich ideal an, was man Dir da anbietet. Insofern sollte man sich nicht Probleme ansiedeln (Rhizombildner wie Brombeere, Himbeere, Robinie bekommt man nur mit viel Mühe aus dem Boden wieder heraus), sondern mit Bedacht die Bepflanzung in kleinen vielseitigen Strukturen vornehmen - Diversität, aber landschaftsangepasst ist das Stichwort.


    Viel Erfolg

  • Da sind wir ja beim Thema. Wenn es eine Wiese wird - Gras kommt überall und setzt sich generell auf Dauer durch - haben die Bienen wenig davon; denn Gräser ernten sie nun mal nicht ab. Wesentlich ist, dass aus einem "fetten Boden" ein magerer wird auf dem dann wilde Blühpflanzen sich dauerhaft ansiedeln können. Dazu ist es wichtig, die Biomasse nach der Maad abzuräumen und eben nicht unterzuarbeiten; das gilt auch für die erste Bearbeitung.

    OK, nun kommen wir der Sache langsam näher. Das was da mit der Zwischenfrucht gemacht wurde, ist also eigentlich nicht sonderlich gut. Wenn man das nun unterarbeitet, dann wird der Boden noch fetter? Fett = Nährstoffreich? Und das mögen die Blühpflanzen nicht?


    Martin

  • Das mit der Gründung ist schon ne gute Sache, macht die Bodenbearbeitung jetzt wesentlich einfacher.


    Die Frage ist viel mehr wie geht man da in Zukunft vor? Wird gedüngt? Obst abgeerntet? Gemäht und Abgetragen oder gemulcht?


    Wenn die Wiese sowieso neu eingesät werden soll, im Frühjahr mit Kornblume, Buchweizen oder Phacelia einsäen und gucken was sich davon in den nächsten Jahren dursetzt.


    Alternativ wenn sowieso umgepflügt wird, Guck mal nach Duftrasen/Magic Carpet, dann wäre halt nicht mit Rasen sondern mit Blühnden Bodendeckern eingesät, die auch Gräser aktiv unterdrücken. Geht aber nur wenn die Fläche nicht allzu intensiv genutz wird