Gegen Bienen allergisch?

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    Bei uns tritt es mittlerweile immer häufiger auf. Ein dramatischer Fall, war der Besitzer eines kleinen Geragenimkerladens mit über 50 Jahren Bienenerfahrung. Nie ein Problem gehabt mit Stichen. Dann jedoch nach einem Stich eine relativ heftige Reaktion mit Kreislaufproblem nach einer halben Stunde. Ehefrau hat ihn zum Krankenhaus gebracht. Allergie. Kein halbes Jahr später verstorben, Notfalllset wirkt nicht immer.


    Einzelfall? Nein, heute kommt es weitaus häufiger zu Allergischen Reaktionen als vor 50 oder 100 Jahren. Einige Allergien führten sogar zum Verbot dieser Stoffe in Kleidungen. Nickelallergie, 10 % der Bevölkerung ist allergisch gegen Nickel, daher darf weder im Hosenknopf noch im Modeschmuck Nickel verarbeitet sein. Latex ist genauso ein Allergieauslösender Stoff.


    Es ist schwierig anhand von Titerbestimmungen oder Pricktest wirkliche Aussagen zutreffen. Wenn man innerhalb einer Zeitspanne nach einem Stich sich die Antikörper ansieht verändert sich stetig das Bild. Es hat eine Exposition stattgefunden und der Körper reagiert. Erst nach Wochen nach einem Stich, normalisiert sich das Bild langsam. Und dann heißen bestimmte erhöhte Werte eben nicht unbedingt, dass es zu einer zwingenden allergischen Reaktion kommt. Es ist einfach noch so, dass wir die inneren Auslöser für die Überreaktion des Immunsystems noch nicht erkannt haben. Warum aus einer normalen leichten Schwellung und Rötung, dann eine generalisierte Reaktionskaskade wird. Und leider wissen wir auch noch nicht, warum Cortison diese Kaskade blockieren kann und warum das manchmal auch nicht funktioniert, ob man dann zu spät es eingesetzt hat? Wenn wir hier mehr wüssten, könnten wir Allergien vorbeugen.


    Allergien sind ein weites Feld. Mir ist nur wichtig, dass man das Thema offen besprechen kann und sollte. Es darf kein Tabuthema sein, weil es jeden betreffen kann und zwar ohne Vorwarnung und dabei geht es nicht nur um Bienenstiche, sondern alles möglich, Curry, Chilie, Erdnüsse, shampoo, Seifen....etc. Wenn man die Anzeichen kennt, kann man besser reagieren. Wie beim Herzinfarkt mit Druck auf der Brust, schmerzen im linken Arm oder Kiefer oder ungewöhnliche Magenschmerzen. Beim Schlaganfall, undeutlich Sprache, Missenpfindungen oder Schwächen. Je häufiger man darüber spricht, desto wahrscheinlicher, dass jemand richtig reagiert, wenn im Umfeld jemand die Symptome zeigt. Und es muss nicht ein anaphylaktischer Schock sein...


    Mir ist das Ansprechen und Nachdenken wichtig. Zum Beispiel kann auch ein kleiner Unfall am Stand passieren. Wie kommt dann Hilfe an den Stand? Wegbeschreibung oder hat Handy überhaupt Empfang? Wenn man da etwas vorsorgt, kann dies im Notfall helfen.


    In Deutschland haben wir da ein enormes Defizit. In vielen anderen Ländern wird es schon Kindern beigebracht, wie bestimmte Krankheiten aussehen. Und in diesen Ländern ist die Überlebensrate deutlich höher. Hier mal ein Beispiel für einen Gedächtnissong für Kinder


  • Alles richtig - unsere Experten meinen aber, wir hätten zu viele Krankenhäuser, da kommt nicht genug Gewinn raus - Spezialisten haben die auch nicht.


    Da wird es dann wohl zwangsläufig h bei: „Nur Mut!“ bleiben.


    Als Kassenpatient mach ich mir sowieso keine großen Illusionen.


    Grüße Ralf

  • Ach, das sind nur Einzelmeinungen,

  • Ob man ein Notfall ist, wird neuerdings aber auch erst mal entschieden.


    Nett wäre, wenn es auch außerhalb des Notfalls keine Unterschiede gäbe. Immerhin zahle ich als freiwillig Versicherter mal locker doppelt soviel, wie manch Privatversicherter - von den Beamten, die gar nix zahlen, ganz zu schweigen.


    Grüße Ralf

  • Mojen, wurde gestern in den Oberarm gestochen und der Bite Away kam zu seinem 2. Einsatz. Nach ca. 3 Minuten habe ich zweimal die Stelle „behandelt“, danach ist sie noch auf 1€ Größe angeschwollen. Ein Juckreiz war nicht zu spüren. Jetzt ca. 12 Stunden später ist alles weg.


    Würde behaupten für mich haben sich die 23€ Investition gelohnt, da ich sonst viel stärker reagiert habe.


    Gruß Henry

  • Immerhin zahle ich als freiwillig Versicherter mal locker doppelt soviel, wie manch Privatversicherter

    noch. Werd mal älter. Und du hättest ja die Möglichkeit zu wechseln. Einmal zur privaten hin. Mach doch.

    Deine Aussagen sind sehr polemisch. Mach dich bitte zunächst mal schlau. Wie hab ich das gestern noch gehört: "Verdammt viel Meinung für so wenig Ahnung."

  • Immerhin zahle ich als freiwillig Versicherter mal locker doppelt soviel, wie manch Privatversicherter

    noch. Werd mal älter. Und du hättest ja die Möglichkeit zu wechseln. Einmal zur privaten hin. Mach doch.

    Deine Aussagen sind sehr polemisch. Mach dich bitte zunächst mal schlau. Wie hab ich das gestern noch gehört: "Verdammt viel Meinung für so wenig Ahnung."

    Also wie alt ich bin, kann man im Profil nachlesen, wenn man will. Inzwischen jedenfalls zu alt für einen Wechsel zu den „Privaten“.

    Verglichen habe ich früher öfter und konnte seinerzeit keinen Vorteil erkennen.


    Als Arbeitgeber zahle ich übrigens beide Anteile, also etwa doppelt so viel, wie ein „normal“ Beschäftiger.


    Das sind zur Zeit im Monat so um die 830 Euro und das finde ich für die gebotene Leistung bei allerlei Zuzahlungen schlicht unverschämt seitens „Gesundheitskasse“, Staat und Gesellschaft.


    Aber wer den Schaden hat, darf sich dann auch noch dumm kommen lassen.


    Grüße Ralf

  • Als Arbeitgeber kann man einer günstigen privaten Basisversicherung beitreten. Dann muss man allerdings auf die volle Leistungsfähigkeit unseres Gesundheitssystems verzichten und darüber hinausgehende Leistunen selbst zahlen, wenn man eine Bienenstich-Allergie entwickelt und ggf. eine Sensibilisierung machen möchte.


    Womit wir wieder beim Thema wären und nicht wieder so weit abschweifen wollen...

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Apidät () aus folgendem Grund: Post an aktuelle gesetzliche Regelungen angepasst

  • Richtig.

    Bei den privaten gibt es unterschiedliche Tarife. Wenn ich gleichwertige wie bei den gesetzlichen versichert sein möchte, zahle ich auch in etwa die gleichen Beiträge.


    Relativ oft wird unterschätzt, daß man in jungen Jahren relativ günstig dasteht, wenn man älter wird, dann wird’s auch ordentlich teurer.

    Mein Kollege und Mitinhaber hat vor vielen Jahren den Schritt in die PKV gewagt - blos gut, das er sich einer kernigen Gesundheit erfreut …


    Grüße Ralf


    Übrigens gründet niemand eine PKV, um uns glücklich zu machen. Es geht um Geldverdienen. Also viel einnehmen und weniger ausgeben :-)

  • Ich hab den Beitrag jetzt einige Tage nicht gelesen (lustigerweise - eigentlich gar nicht lustig - wegen einer Ohrenentzündung, als Kassenpatient, bis Ende letzten Jahres war ich privater) und hab den Übergang von Diskussionen über Bienenalergie zur Diskussion Vor-Nachteile Krankenversicherungsart überhaupt nicht mit bekommen. Ich mutmaße Mal, dass privat versicherte weniger allergisch reagieren, kostet dann ja mehr 🤣


    Lustiges Eigenleben die dieser Thread bekommen hat :-)

    Übrigens gestern war partielle Mondfinsternis, hat zwar auch nichts mit dem Thema zu tun aber kann ja mal gesagt werden *lol*

    *************************************
    Aktuell 6 Buckfast Völker auf 12er Dadant.
    Ziel 6 starke Völker einwintern.

  • Und wenn es noch so OT ist, kann man diese Aussagen nicht unkommentiert so stehen lassen.

    Inzwischen jedenfalls zu alt für einen Wechsel zu den „Privaten“.

    Verglichen habe ich früher öfter und konnte seinerzeit keinen Vorteil erkennen.

    Verboten ist es nicht. Du entscheidest dich regelmäßig gegen eine Option und meckerst trotzdem, dass dort doch alles so viel günstiger ist und die Leistungen besser? Machst du das bei allen deinen unternehmerischen Entscheidungen auch so?

    Als Arbeitgeber zahle ich übrigens beide Anteile, also etwa doppelt so viel, wie ein „normal“ Beschäftiger.

    Du zahlst nicht doppelt so viel. Du zahlst einen Beitragssatz, der mit dem Einkommen steigt. Es ist vollkommen egal ob man davon direkt etwas abgezogen bekommt, oder ob es erst nach der Berechnung auf dem Lohn/Gehaltszettel abgezogen wird. Die Summe ist entscheident. Wenn du 830 Euro monatlich für Pflege- und Krankenversicherung bezahlst, hast du ein Einkommen, das nach allen Abzügen, wohl die meisten der so arg begünstigten normalen Arbeiter gegen das ihrige eintauschen würden.

    das finde ich für die gebotene Leistung bei allerlei Zuzahlungen schlicht unverschämt seitens „Gesundheitskasse“, Staat und Gesellschaft.

    Es handelt sich um eine Versicherung. Nicht nur, aber ganz besonders bei der Krankenversicherung bin/wäre ich froh, wenn ich mehr bezahlen müsste, als ich raus bekomme. Da kannst du ja mal drüber nachdenken.


    Es wäre hilfreich, um solche Aussagen zu vermeiden, wenn auch die gesetzlich Versicherten erfahren würden, was denn die Krankenkasse allgemein und personenbezogen so alles an Leistungen bezahlt. Und zwar als Eurosumme, nicht nach Art der Krankheit aufgelistet.

    Aber wer den Schaden hat

    reizt mich zu einem Wortspiel, das ich aber nicht ausführen möchte.

  • Hallo

    der Titel heißt "Gegen Bienen allergisch?" und nicht "gegen Beamte, Krankenkassen, Selbstständige und freiwillig Versicherte allergisch?".

    Also kommt mal bitte wieder zum Thema.

    Gruß Eisvogel

    Man tut was man kann, hieß es früher. Heute glauben alle sie müssen tun was sie nicht können. P. Sloterdijk