Königinnenzucht

  • Hallo
    Ich hätt' mal eine Frage zur Königinnenzucht. Mir wurde leider vor einiger Zeit eine Reinzuchtkönigin von einem Flugbienenableger abgestochen. Aus den ersten Stiftchen der zugesetzen Königin zogen sie Nachschaffungszellen. Das nur zur Vorgeschichte.
    Die neue Königin ist vor fünf Tagen geschlüpft. Ab wann beginnt sie mit ihren Begattungsflügen? Wie viele unternimmt sie von diesen und ab wann kann ich mit ihrer "Eierlegerei" rechnen?
    "Schaden" die auf neu zugehangenen Brutwaben gezogenen Weiselnäpfe der neuen Königin?


    Habe ich bei'm zusetzen etwas falsch gemacht oder ist es generell nicht ratsam Flugbienenableger zu machen?


    Danke für die Antworten!
    Walter


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Walter Jacobi am 2002-06-19 19:40 ]</font>

  • Hallo Walter,


    bei einem Flugling, wie du ihn gemacht hast, besteht immer die Gefahr, dass die Königin abgestochen wird.
    Man sollte möglichst nur jüngste Bienen nehmen, d.h die Bienen, die bei der Wabenentnahme von derselben abfliegen, lass fliegen. Die Bienen, die nach einigen Minuten noch auf der im Wabenbock hängenden Wabe sitzen, kann man gut zum Kunstschwarm oder Ableger nehmen. Diese sind ruhiger und noch auf „Königin pflegen „ programmiert.
    Deine Königin geht, normales Wetter vorausgesetzt, am 6-7. Lebenstag auf Begattungsflug, und dies durchaus mehrfach. Weitere ca. 2 Tage später dürftest du Stifte finden.
    Die anderen Weiselzellen tun der Königin nichts, sie höchstens ihnen. Ich würde sie rausbrechen; es sei denn, Du kannst sie unbeschädigt entfernen, dann kannst du damit einen weiteren Ableger beweiseln.


    Mit freundlichen Grüßen


    M.

    Grüße an alle


    Michael



    -Denken ist wie googeln. Nur krasser-