Unerklärliche (?) Gewichtszunahme im Januar

  • Moin Axel,

    hattest du Flugbetrieb?

    Kann es sein, dass die was eingesammelt haben?

    Hallo Andreas,

    am Flugbetrieb oder am Einsammeln lag es nicht.

    Ich tippe jetzt noch am ehesten auf das Thema Feuchtigkeit und will das im Auge behalten. Wenn die Theorie stimmt müsste ich dann bei längerer Trockenheit und nach Möglichkeit wieder etwas höheren Temperaturen eine überraschend deutliche Gewichtsabnahme feststellen.

    Ich habe mir auch überlegt, ob ich nicht eine leere Beute rausstelle und einfach die Gewichtsschwankungen im Jahresverlauf aufnehme. Dann könnte ich den Einfluss der Feuchtigkeit abschätzen und zukünftig zumindest grob berücksichtigen.

    Bin gespannt!

    VG Axel


  • Ich tippe jetzt noch am ehesten auf das Thema Feuchtigkeit und will das im Auge behalten. Wenn die Theorie stimmt müsste ich dann bei längerer Trockenheit und nach Möglichkeit wieder etwas höheren Temperaturen eine überraschend deutliche Gewichtsabnahme feststellen.


    Ja, spätestens im März;)

  • Moin Axel,

    hattest du Flugbetrieb?

    Kann es sein, dass die was eingesammelt haben?

    Wenn die Theorie stimmt müsste ich dann bei längerer Trockenheit und nach Möglichkeit wieder etwas höheren Temperaturen eine überraschend deutliche Gewichtsabnahme feststellen.

    ...muß nicht zwingend. Wenn Deine Bienen in Brut gehen, kann das Gewicht auch steigen bzw. es bleibt auffällig gleich und es kommt vielfach zu einer Fehlenschätzung. Die Folge ist dann, dass die Bienen das Futter verbraucht haben, die Kisten sind nicht leichter geworden und die Bienen verhungern, weil der Imker nicht erkannt hat, dass das Gewicht durch die Masse an Brut kommt.


    Jonas

  • Im Winter wenn die Bienen nicht fliegen können wird das Gewicht durch Brut nie steigen, denn es kann nur das umgesetzt werden was in der Beute ist - Futter wird zu Brut. Nebenbei wird reichlich Temberatur erzeugt, wodurch Gewicht in Wärme gewandelt wird und verschwindet.

    Ich stimme zu, dass der Futtermangel bei starker Bruttätigkeit möglicherweise nicht so drastisch und schnell auf der Wage sichtbar werden könnte.

    Markus

  • Also ich habe da auch noch einen Gedanken, wenn es zu der Zeit Flugwetter gab, können die Bienen Wasser eingelagert haben. Denn ich habe schon oft, bei schönem Wetter beobachtet, das bei mir die Bienen, wo es möglich war auch im Gras Wasser geholt haben.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Meine Berechnung:

    ist abenteuerlich.

    Holz erreicht keine Holzfeuchtigkeit von 100 %. Das nimmst Du aber an.


    Wenn die Wagstockbeute 15 kg HoLzanteil besitzt, so entspricht 1% = 15000g / 100 = 150g! Eine Gewichszunahme > 0,5 kg sind darüber nicht erklärbar!

    Dann bedarf es für die Überschreitung der 0,5 Kilo nur 4 Prozent Erhöhung der Holzfeuchte. Ein durchaus leicht zu erreichender Wert.

    Ein Bienenschwarm ist keine Naturkatastrophe...

  • Guten Morgen Berggeist, bei meinen Überlegungen bin ich von der Schwankungsbreite Lufttrockenheit Holzes ausgegangen. Holzbeuten stehen nun mal im Freien. Das Holz bekommt m.E. mehr Feuchtigkeit von Innen als von Außen und dürfte deshalb regelmäßig mehr als 15% haben. Bei dem in Rede stehenden Fall geht es um 1kg, dass erfordert eine Zunahme von ca. 6%. Dies bedeutet eine Zunahme des Wassergehaltes von fast 50%! Das halte ich für unwahrscheinlich. Dieses wollte Axel im Feldversuch überprüfen.

    VG aus der Börde

  • Hallo zusammen!

    Habe jetzt mal einen Vergleich vorgenommen. Bei den Styroporbeuten ist eine leichte Gewichtsabnahme erkennbar, bei den Holzbeuten ist es zurzeit gleichbleibend. Da die Volksstärke der Völker ziemlich gleich ist, gehe ich davon aus, dass die Holzbeuten an Holzfeuchtigkeit zugenommen haben.

    LG Mark-o

    Der Pessimist ist ein Optimist, der aus seinen Erfahrungen gelernt hat.

  • ich habe letzte Woche eine Zarge mit 8% im Keller gemessen, gewogen (3,8 KG) und raus gestellt. Bei trockenem Wetter draußen hatte sie heute 16% Feuchtigkeit und rund 120 Gramm mehr auf der Waage. Die richtig nassen Beuten hatten nach tagelangem Dauerregen bis 22%. Gehe mal von 20% aus, dann wären es vermutlich etwa 180g Zunahme der Zarge. Damit sind es bei Hochrechnung auf die 15 KG lediglich 710g Zunahme. Damit hat Berggeist meinen Übereifer wohl zurecht kritisiert. Die Zarge bleibt druaßen und nach dem nächsten Sauwetter werde nochmal messen und wiegen - ich will's einfach wissen :/


  • ich will's einfach wissen

    Dann überlege noch andere Fehlerquellen:

    • Ist Deine Waage temperaturkompensiert, oder misst die bei niedrigen Temperaturen einfach einen anderen Wert bei gleichem Gewicht
    • wie stark haben sich die offenen Futterwabenbereiche mit Wasser angereichert (das Futter ist ja evtl. hygroskopisch...)
    • Ist evtl. eine Maus eingezogen?
    • ...


    Nur so ein paar Gedanken .... ;-) :-)


    Gruß

    Franz