• Ich kenne das von meinen Enkeln, die Kleine (7 Jahre) ist nicht mehr so begeistert nachdem sie 4 Stiche auf einmal in den Kopf bekommen hat. Der 10 Jährige hat einen Stich ins Kinn aber äußerst mannhaft ertragen und will immer noch Bienen haben.

    sorry, aber meine Kinder würde ich nie ohne Schutz mit zu den Bienen nehmen.

    Das finde ich jetzt mal echt ziemlich gefühllos und wenig fürsorglich :/

    Wenn mein Schwiegervater das machen würde, würde der Hausfrieden ziemlich schief hängen...

    Dem kann ich nur zustimmen. Die Kleine tut mir auch leid. Obwohl ich mich als einigermaßen stichfest bezeichnen kann und manchmal nur mit kurzer Hose imkere, habe ich bis auf absolute Ausnahmen immer den Schleier auf. Stiche auf den Kopf oder gar ins Gesicht müssen nun wirklich nicht sein, deswegen sind die Ausnahmen keinesfalls: Schleier vergessen! Ich hoffe, Gronauimker , Du hast wenigstens gleich mit Zwiebel gearbeitet, um den Schmerz zu lindern?!

  • Ich verstehe den Gronauimker genau, und er hat völlig recht, den Kontakt mit den Bienen muss man schon haben, damit man an die Bienen mit dem nötigen Respekt ran geht. Ich gehe auch mit meinen Enkeln ohne Schutz zu den Bienen und irgendwann bekommen sie auch den ersten Stich und da wird die Welt auch nicht untergehen. Oder regt sich jemand auf der von einer Wespe gestochen wird.


    Dem Junjor Imker wünsche ich viel Durchhaltevermögen und Freude mit den Bienen, denn die benötigen viel Zeit und Aufmerksamkeit. Wer von den normalen Bienen einen Stich bekommt, muss sich immer fragen, was habe ich falsch gemacht.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich habe mal gehört das man die

    Beute ja nicht direkt auf den Boden stellen soll wieviel Zentimeter sollte das denn hoch sein?

    Ich bin zukünftiger Imker uns würde in diesem Forum gerne wichtige Informationen sammeln und anderen Helfen!;)

  • Junior, welche Bücher zur Imkerei hast du denn schon gelesen?

    Wenn noch nicht, schau mal hier mit der Suchfunktion nach Literaturempfehlungen.

    So ein Buch kann schon mal eine Menge grundsätzliches Verständnis bringen.


    Oft sind Antworten auf Fragen zur Imkerei philosophischer Natur.


    Liebe Grüße Bernd

  • Hallo,

    jehöher umso besser- wäre Mine Antwort.

    Doch, am Volk muss man auch arbeiten können!

    Also auch die eigenen Maße einbeziehen.

    Und das Kleinklima am Standort nicht vergessen ( Feuchtigkeit am Boden, Wind)

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Mit Kindern ohne Schutz an die Bienen zu gehen halte ich für grob Fahrlässig und hat in keiner Weise etwas mit "Eingewöhnen" im weitesten Sinne etwas zu tun.

    Überall wird an Gefahrenstellen "Schutzausrüstung" vorgeschrieben. Bei den Bienen, solange sich diese in privater Obhut befinden, wird dieses Freigestellt. Sinn macht es aber trotzdem, weil bei den Bienen die Gefahr gestochen zu werden immer gegeben ist. Sei es aus unüberlegtem Handeln des Besuchers oder weil die Bienen auf Grund von was auch immer mal schlecht drauf sind.

    Ein empfangener Wespenstich im Alltagsleben wo auch immer, oder auch ein Bienenstich am Fuß, weil jemand Barfuß über die Wiese gegangen ist und eine Biene gequetscht hat, steht in keinem Vergleich wie von Gronauimker geschilderten 4 Stiche am Kopf des Kindes. Diese Schmerzen für das Kind hätten von Erwachsenen verhindert werden können.

    Ich kann sowieso nicht verstehen, was Imker daran so cool finden, wenn sie ohne jeden Schutz an die Bienen gehen. Sicherlich können sie es machen, aber wem oder was wollen sie damit beweisen?

    Ich wünsche jedem Imker ruhige Bienen. dennoch können und gelegentlich werden diese auch stechen. Diese Erfahrung wird jeder Mensch, früher oder später selber machen und ist auch eine Lebenserfahrung allgemeiner Art.
    Dennoch muss dieses nicht provoziert werden und schon garnicht bei Kindern.

    Gruß
    Bernhard

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • Kleiner Nachtrag zu meinem Artikel#30.

    Der Eindruck könnte entstehen, dass ich stechlustige Bienen halte und nicht auf Sanftmut selektiere. Das Gegenteil ist wahr und manchmal setze ich mir selber Bienen an wenn mich nach der Honigentnahme von meinen 10 Völkern keine einzige gestochen hat. Das kam in meinem obigen Beitrag vermutlich falsch rüber.

  • Zur Klarstellung, bevor hier der Eindruck entsteht das ich Kinder quäle. Das mit meiner Enkelin ist nicht am Bienenstand passiert. Da ich sehr oft Kindergärten bei mir habe, achte ich schon sehr auf entsprechenden Schutz. Mein Tenor ging eigentlich in die Richtung, daß Kinder erstmal an Bienen herangeführt und alle Risiken bewußt erleben sollten, ohne sie in große Gefahr zu bringen. Man läßt Kinder ja auch nicht mit unbekannten Hunden allein im Zwinger.

  • Beute ja nicht direkt auf den Boden stellen soll wieviel Zentimeter sollte das denn hoch sein?

    So hoch dass du anständig dran arbeiten kannst. Orientier dich da nicht an irgendwelchen festen Höhen oder Angaben aus Büchern.

    Bei mir funktioniert es gut wenn die Oberkante des Brutraums etwas unterhalb der Hüfte liegt, da muss ich mich nicht bücken und die Honigräume bekomm ich auch gut rauf und runter.


    Wenn du die Zargen hast, einfach mal aufstellen und schaun wie's passt.


    Gruß Chris

  • Stiche auf den Kopf oder gar ins Gesicht müssen nun wirklich nicht sein, deswegen sind die Ausnahmen keinesfalls: Schleier vergessen!

    Das ist Birnen und Äpfel vergleichen. Nach dem Smith-Pain-Index ist der Schädel am unteren Ende der Schmerzskala, dagegen Nase und Oberlippe sehr schmerzhaft

    Iss en Witz wa?? Du kannst ja Deinen Kindern oder Enkeln dann diese tabellarische Belehrung im Stichfalle vorlesen.

  • Hallo Junior Imker und natürlich auch an alle Anderen ;)


    Irgendwie driftet das WIEDER mal von der Ursprungsfrage komplett ab, wie so oft hier..:)

    Also meine vorsichtige Empfehlung an dich Junior wäre auf jeden Fall erstmal ein gutes Imkerbuch ( da gehen natürlich auch die Meinungen auseinander)

    Von ca. 10 Büchern die ich habe, ist das von Wolfgang Ritter : "Gute imkerliche Praxis artgerecht, rückstandsfrei und nachhaltig" mit mein Favorit.

    Danach willst du mit Sicherheit immer mehr lesen... UND auch ( leider voller Ungeduld) sofort anfangen wollen, musste leider Geduld haben bis zum Frühjahr.

    War bei mir auch so...;(

    Die Bienenrasse spielt Anfangs evtl. nicht so die Rolle, schau halt was dein Ansässiger Imkerverein hat, wo dann auch in der Praxis deine meisten Fragen beantwortet werden.

    Anfangs sicher auch mit Schleier und Jacke, wenn möglich jedoch ohne Handschuhe..

    Auch wenn du IMMER mit Vollschutz arbeiten möchtest, lass dich nicht unbedingt davon abbringen, du musst dich wohl dabei und sicher fühlen, egal was Andere sagen und denken. Du arbeitest ja an deinen Völkern, denn

    auch die sanftmütigsten Bienen können mal Stechen( werden ALLE hier bestätigen)

    sind eben Wildtiere.... aber richtig Schöne :)


    ( bin ich auch abgeschweift ?? 8o)

    LG

    Hulki