• Zitat von Guido Eich: Es sind schon viele Biene verhungert - aber noch keine erfroren!

    Ich denke: recht hat er!

    Negative Handlungen werden erst dann zu Fehlern, wenn man sie wiederholt, - bis dahin sind es Lernprozesse die einen weiterbringen sollten.;)

  • An alle

    lasst eure Völker einfach in ruhe , auch einschneien inbegriffen , dem Frühling entgegendämmern !!!

    Ihnen schadet weder Kälte, Schnee noch Dunkelheit, ...wohl aber die Neugier und Ängstlichkeit des Imkers.

    Bienen brauchen im Winter verdammt wenig ! ... Futter und eine Wetterfeste Behausung , mehr nicht !

    Gruß Finvara

    Man kann ohne Bienen leben, ... aber es lohnt sich nicht.

  • Bei mir ist es der erste Bienenwinter, bis jetzt leben noch alle drei Völker. Ich imkere in Dadant 12er und bin immer noch hin und her gerissen zwecks offener oder geschlossener Boden. Zwei stehen in einem Garten relativ auf freiem Feld also windig, da hab ich bisher die Windeln drin wegen Zugluft. Das Volk im Garten am Haus hab ich festgestellt Windel drinn= wenig Totenfall auf Gitter, Windel raus= hoher Totenfall auf Gitter also hab ich jetzt auch dort die Windel drin. Ich hab die Vermutung das eisige Zugluft den Damen nicht gut bekommt.

    Ja den Totenfall hab ich mit dem Fluglochkeil durchs Flugloch vorn etwas entfernt, da die Beuten erhöht stehen kann ich von unten drunter schauen.

  • Da brauchst du dir wirklich keine Sorgen machen. Schon gleich gar nicht, dass -20°C kommen, oder gar in Hamburg.

    Da war doch mal was ;)

    Stimmt. Das damals war Vollwetter! Genau deswegen hatte ich gleich darunter noch einen Satz mehr geschrieben als nur den, den du herausgegriffen hast :wink:

    -20°C sind zwar äußerst selten auch in HH möglich, aber richtig zu Hause sind sie nur ganz im Osten und Süden unsere Landes.

  • Moin,

    und ja, doch, auch wir in HH kennen die richtig kalten Temperaturen, allerdings war das letzte Mal die Alster 2012 so zugefroren, dass es offiziell mit Buden zum Alstervergnügen freigegeben wurde.

    -20°C machen mich aber nicht bange, das können die Bienen ab, bzw. müssen sie abkönnen.

    Viel schlimmer fand ich den Kälteknick vom letzten Jahr, als wir im Januar und Februar schon mehrere Tage 2-stellige Plusgrade hatten, zu denen die Bienen schon geflogen und gut in Brut gegangen sind, gefolgt von 2-stelligen Minusgraden. Ende Februar sind meine Völker deswegen auch noch mal komplett aus der Brut gegangen. Zum Glück haben sie das bis zur Rapsblüte wieder aufholen können, zumindest relativ gut.

    Mach nicht den Fehler, deine Völker einzupacken, das animiert sie eher aktiv zu sein, läßt sie Brut anlegen, obwohl die Außentemperatur nicht paßt, und erhöht durch beides den Futterverbrauch.

    Solange es nicht zieht, sind offene Böden im Winter gut und als positiv für den Bien anzusehen, da sie eng in der Bienentraube sitzen.

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Einen wundervoll winterlich-verschneiten Nachmittag zusammen!


    Hier hat es nach tw. für unsere Region strammem Frost von bis zu -7°C über ein, zwei, maximal drei Tage und das auch noch am Stück :wink: gestern schön geschneit. Nicht massig, vielleicht 5 cm, aber auch dieses dünne Schneedeckchen lässt mich den kommenden Tagen mit wieder niedrigeren Temperaturen entspannter entgegensehen.

    Am Stande sah es heute ganz gut aus:






    Auf Bild 2 und 3 erkennt man schön den schneeschmelzenden Atemluftstrom der beiden Völker.

    Das letzte Bild zeigt ein Volk welches offenbar als "Bienenspender" von vermutlich Meisen entdeckt wurde.


    Weiterhin interessant:

    Wie auch immer entstandene Löcher, ich tippe auf entweder Meise oder aber (eher) Abluftstrom, in der Schneedecke vor dem jeweiligen Flugloch und vermutlich dann bei Sonnenschein ob der Reflektion im Ausflugversuch erstarrte Bienen:




    Schöne Grüße

    Patrick



    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Hallo,

    na sicher überstehen gesunde, gut versorgete Völker auch -20°C. Doch das mit dem Wetter über die Evolutionszeit der Biene zu vergleichen ist ja nun doch etwas wagehalzig.

    Dann ev. noch der Vergleich der über diese Zeit genutzten Baumhöhlen mit den Beuten, die heute in materialsparender Form zum Verkauf / Einsatz kommen, ist doch wohl nicht ernstgemeint?

    Und die "Versorgung" mit mehr als 20kg Winterfutter, wie heute üblich. Welches in der Natur lebende Volk braucht 20kg Winterfutter? Hat es die überhaupt?

    Das gibt doch zu denken.

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hallo Llecter,

    worüber soll denn noch nachgedacht werden? Einer unserer Mitimker, der 20, 40 oder mehr Beuten gekauft hat braucht nichtmehr über Beuten oder alles was sich daraus ergibt nachdenken.

    Es lässt sich doch kaumnoch etwas ändern.

    Gruß

    Harald

    Es wird in jedem Jahr Frühling, nur wann?

  • Hallo,

    na sicher überstehen gesunde, gut versorgete Völker auch -20°C. Doch das mit dem Wetter über die Evolutionszeit der Biene zu vergleichen ist ja nun doch etwas wagehalzig.

    Dann ev. noch der Vergleich der über diese Zeit genutzten Baumhöhlen mit den Beuten, die heute in materialsparender Form zum Verkauf / Einsatz kommen, ist doch wohl nicht ernstgemeint?

    Und die "Versorgung" mit mehr als 20kg Winterfutter, wie heute üblich. Welches in der Natur lebende Volk braucht 20kg Winterfutter? Hat es die überhaupt?

    Das gibt doch zu denken.

    wieviel Futter bekommen deine Bienen ?

  • Ich vermute mal, ein in der naturlebendes Volk ohne imker, kann durchaus einen Futter Vorrat von über 20 Kilo haben. Wenn sie ein großes Wabenwerk aufgebaut haben und stark genug sind. Gute Tracht vorhanden war und kein Honig Dieb was entnommen hat. ;). Die Temperatur können die Bienen ab, sonst würden doch keine Völker hier bei unseren Klima überleben. So und von - 20 Grad hab ich noch nichts lesen können. Nach dem Wetterbericht bleibt es hier im Osten erstmal nachts über - 10 Grad.