Wirksamkeit Varroabehandlung

  • Ich habe nicht anderes von der Ecke erwartet.


    Wenn ich mir das Leben bequem machen möchte, dann kann ich mir zu Lasten der Bienen etwas kostensparenderes und bequemeres einfallen lassen. Wie, kann man sich unter dem Stichwort KS aber auch Anderes selber raussuchen.


    Meine Bienen werden behandelt und ordentlich geführt. Auch konnte mir im Forum keiner die Frage beantworten, welches andere Mittel gegen die Tracheenmilbe hilft.


    Ich stelle mal die Behauptung auf, dass die Ameisensäure das meist verwendete Mittel in der Sommerbehandlung ist. Das ist nicht ohne Grund so.


    Brutfrei und OXS schreibt sich einfach, führt aber immer mal gerne dazu, dass man die eine oder andere Königin dabei knickt. TBE und Co hat natürlich bei fehlerhafter Durchführung oft zum Ableben der Bienen geführt.

    Zudem wird hier im Forum gerne von der Anpassung der Milbe und Resistenzen gesprochen.

    Das beste Mittel dagegen ist ein Wirkstoffwechsel.

    Das wichtigste Argument ist aber, dass Andere und ich beruflich mich nicht an Behandlungsterminen richten können. Ich bin auf das Wochenende angewiesen und selbst das habe ich manchmal nicht.

    So kann sich derjenige, der ander Möglichkeiten hat, schön über Andere erheben.

    Dabei sage ich ausdrücklich nicht, dass die Methoden schlecht sind.

    Ich würde persönlich am liebsten eine OXS Blockbehandlung machen, kann aber nicht zu entsprechenden Zeiten am Bienenstand sein.



    Viele Grüsse an Mayen von mir!!!


    :saint:

  • Tracheenmilbe ist seit Beginn der AS-Behandlungen doch gar kein Thema mehr. Oder gab es in den letzten Jahren Meldungen in D?


    Das beste Mittel der Bienen gegen Brutkrankheiten und Parasiten wie Varroa ist schwärmen. Wenn sie das Imkerseits nicht dürfen, sollten es die Waben tun. (Guido Eich)

    Eigene Kunstschwärme oder Fluglinge oder TBE sind keine Hexerei, nur Handwerk, mindestens 4-6 Wochen alte begattete Weisel, reichlich Bienen, ausreichende Futter- und Pollenversorgung (Tracht!) sowie sauberes MW- Wachs oder mehr Zeit und Bienen für Naturwabenbau.

    Regenzeiten wie dies Jahr im Süden von D passen da nicht!

    Alle 2 Jahre durchgeführt, erhöht es die Überlebensrate von der Hälfte der Völker nur mit Restentmilbung im Winter schon wesentlich.

    Mit der Wochenendimkerei bist du nicht allein- das man nur alle 2 Wochen an die Bienen kann, muß für die Bienen nicht schlecht sein.

    Nur der Königinnenvermehrung sind da Grenzen gesetzt, da muß man entweder Bienen machen lassen oder zukaufen.

    Gruß Fred

  • Nur der Königinnenvermehrung sind da Grenzen gesetzt, da muß man entweder Bienen machen lassen oder zukaufen.

    Hallo,


    sorry das sehe ich anders, als Wochenendimker kann man auch ordentliche Ableger machen und die Königinnen standbegatten lassen, ala Basiszucht - das funktioniert und die Ergebnisse können, für den Hobbybereich durchaus ordentlich sein!


    Gruß

    Franz


    P.S.: sorry, das war OT....

  • Danke Franz,


    Das.was in der Königinnenzucht gilt, gilt auch für die Varroabehandlung.


    Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht!

    Ich finde das Anspruchsdenken einiger Imker ist da übertrieben hoch.

    Es lassen sich ordentliche Ergebnisse erzielen.

    Wer lieber die Vorteile anderer Methoden geniessen will, soll das gerne tun.