Segeberger Futterzargen

  • also meine Futterzargen haben in der Mitte unten und an den Seitenwänden Stege hinter denen die Abdeckung geschoben wird damit sie richtig sitzt. Gleiches oben auf ganzer Länge des Aufstiegs.


    Und zum Theme Leeren: wenn die Zarge trockengefallen ist und nur noch klebrig glänzt wird das Gitter geöffnet und die Bienen putzen die sauber aus. Da braucht es keine Schwimmhilfe sofern man die Zarge so aufgesetzt hatte dass alles zum Aufstieg hingelaufen ist.


    M.

  • Hallo zusammen!


    Auch ich nutze seit einigen Jahren die Futterzargen für meine Segeberger Beuten und bin völlig überzeugt von:

    a) bienenkontaktfreier Fütterung, was insbesondere bei fortschreitender Dämmerung sehr angenehm und entstressend ist

    b) dem Fassungsvermögen

    c) keinen ertrinkenden Bienen bei korrekt sitzendem, d.h. absolut dicht schliessendem Gitter

    d) der Möglichkeit, sie durch die Bienen endreinigen zu lassen indem man das Gitter rausnimmt


    Was mich mittlerweile hingegen unfassbar unglücklich macht ist wiederum:

    a) Die Zargen werden, insbesondere wenn sie zur Fütterung nach Trachtende bis zum Ende der Auffütterung, d.h. längere Zeit, auf den Völkern sind, an der Unterseite gerne mal flächig angebaut. "Idealer"weise mit später dann futtergefülltem Wildbau. Ein Graus! Dem wirke ich mit Plexiglaszuschnitten entgegen, die vor dem FZ-Aufsetzen auf die OT des BR gelegt werden und nur einen Streifen freilassen, über dem dann der Aufstieg zur FZ liegt. Klappt ganz gut und ich kann so die FZ ohne unfassbare Sauerei abnehmen und dank ausreichend dicker und harter Plexiglaszuschnitte werden diese auch nicht hochgedrückt. Nach dem Abräumen abkratzen, in die FZ packen und ab in`s Lager. Nachteil: Extra-Material, beim quetschfreien Aufsetzen Fummel.

    b) Die Aufstiege werden, spätestens beim (zügigen) Auffüttern, zum Teil ordentlich verbaut. Ist in diesem Wildbau dann noch Futter --> Schweinerei, verklebte Bienen, verklebter Imker --> beidseitig dicker Hals

    c) um b) vernünftig zu entfernen ist es erforderlich, die Lochbleche zu entfernen, was 1-2x akzeptabel klappt, danach allerdings sind die Führungsschienen verbaut / -propolisiert und es ist kaum noch möglich die zunehmend labberigen Lochbleche wieder (dichend) zurückzustecken (Insbesondere dieser Punkt nagt aktuell schwer an meiner ohnehin sehr mäßigen Geduld!); habe dieses Jahr aus dem o.g. Grund 3 neue Gitterwinkel erwerben müssen -> ging, aber die verklebten Schienen sind weiter ein echter Hinderungsgrund!


    Gruß

    Patrick

    Et kütt wie et kütt und et hätt noch immer jut jejange!

  • Also ich staune ja immer wieder was es für verschiedene Varianten und Arbeitsweisen gibt. Ich habe die FZ mit Plasteabdeckung. In original eingesetzter Plasteabdeckung können bei mir die Bienen, wenn das Futter aufgesaugt ist in die Futterzarge. Die lecken sie dann perfekt aus. Deshalb schrieb ich wenn die Neigung zum Aufstieg nicht stimmt, können die Bienen eher in die FZ, bevor das Restfutter aufgesogen ist und dann verkleben die Bienen oder kommen sogar uns leben.

    Egal wie es jeder macht, die FZ mit seitlichem bzw., bei mir mit hinterem Aufstieg, sind super.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Die Futterzargen mit seitlichen Aufstieg waren eine sehr gute Investition!

    Ich habe alle Futterzargen mit Hochglanzlack ausgestrichen und hatte beim Füttern allerdings Stockflecken (Futterzarge noch auf Demo Volk), weil die Bienen sie ja innen nicht trockenlecken können. Habt ihr das Problem auch?

    Das Problem mit dem Schwarzschimmel kenne ich auch. Kann man aber sehr gut verhindern. MAn weis ja ob man die Futterzarge noch einmal braucht oder nicht. Wenn ich weis das die Futterzarge innerhalb einer Woche neu befüllt oder auf ein anderes Volk gesetzt wird, verwende ich sie normal. Wenn ich weis das dies nicht so ist, lupft man den Winkel ein wenig an und setzt das Gitter bzw. die Plasteabdeckung unten vor die Rasten. Dann kommt man wieder und die Zarge ist sauber und wenn meist auch Bienenleer.


    Das geht leider bei den Domfütterern oder den 10 L Zargen mit Streckmetall nicht.

    Wenn Futter im Wabenbau ist, nutze ich die Zargen am Heimatstand für eine Nacht als Boden, dann ist das Futter da auch raus, bzw. Falls man mal bei einer Zarge vergessen hat den Winkel vor die Rasten zu setzen ist sie auch Trocken.

  • Kurze Ergänzung zum Gitter:

    Das Problem kann man bei meinen Futterzargen beheben indem man das Gitter (Lochblech) mit Reißbrettstiften an der Futterzarge fixiert. Aber man muss halt erstmal als Problem erkennen.

    Meine sind aus Holz und von Dehner.

  • Also, ich habe Taunus-Zander Futterzargen die sind wie die Segeberger.


    Als erstes habe ich den Falz und die oberen Ecken mit Kelterlack gestrichen, mehrfach, die werden nicht mehr angenagt (Wespen, Ameisen).


    Den Dom lasse ich weg.


    Jetzt kommts:


    Glasschaumschotter von Misapor.

    Nur Original Misapor verwenden.


    Googeln:


    Misapor glasschaumschotter bienen


    Soviel aufs Futter geben, dass alles bedeckt ist, besonders am Aufstieg. Auf den Aufstieg leg ich noch 2 Leisten (so hoch, dass der Deckel noch zugeht, alte Rähmchenleisten, keine Seitenteile) damit die Folie nicht den Aufstieg abdeckt.


    Wenn alles leer ist, stell ich so 1 m vom Flugloch eine Obst- und Gemüsekiste hin, schüttel alles da rein mit den Bienen, klopf alle Bienen ab und stell die Futterzarge hinter die Beute. Jetzt die Obstkiste schütteln bis alle Bienen aufgeflogen oder unten rausgefallen sind.


    Den Glasschaumschotter wieder in die Futterzarge zurück, die 2 Leisten in die FZ legen und den Aufstieg abdecken, jetzt wieder auf die Beute für die nächste Futtergabe oder zurück ins Lager. Der Glasschaumschotter ist blitzsauber.


    Zum entgültigen Abspülen mit Wasser wieder in kleinen Mengen in die Obstkiste und mit einem scharfen Wasserstrahl abspritzen.


    Funktioniert seit Jahren.


    Goggeln z. B.


    Obst- und Gemüsekiste Delbrouck


    Im Supermarkt oder beim Gemüsebauern abstauben.


    Kurzfütterung:


    Sehr dünne Plastikbeutel mit ca. 1 Liter Sirup füllen und auf die obere Zarge legen. Die Bienen zwicken den Beutel selber auf, nach ein paar Tagen die Folie rausnehmen.






    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von Bernhard ()

  • Hallo, für diese Art von Fütterung brauche ich aber keine Futterzargen. Das geht auch aus einem Eimer.

    Das Futtergeschirr von Taunus Zander ist wie weiter oben schon von mehreren geschrieben Suboptimal. Leider schäumt der Hersteller selber und ist zu sparsam sich mal neue Formen anzuschaffen. Selbst bei den Segeberger Deckel ist er nicht in der Lage die ohne Futterloch anzubieten. Man ist an einen Hersteller gebunden.

    Aus diesem Grund rate ich jedem vom Taunus Zander ab.

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)