Winterbehandlung / Zahlen

  • Hallo Ababab,


    Die Frage ist nicht, wieviele Milben fallen, sondern wieviele Milben sind noch im Volk?

    Du hast die OX Behandlung gemacht, um die Restentmilbung zu machen. Gefallene Milben sind also gute Milben!


    Wenn sie es mit den Winterbienen bis jetzt geschafft haben, dann schaffen sie es auch bis in den April (außer andere Ursachen wie Futterabriss etc. kommen dazwischen). In der nächsten Session dieses Volk dann genauen regelmäßig kontrollieren. Jetzt kannst du eh nichts tun außer den Gedanken an eine zweite Behandlung o.ä. sofort zu verwerfen.


    VG

    Asimov

  • Ja, aber was jetzt noch fällt dürfte natürlicher Milbenfall sein und das erscheint mir sehr hoch. Ich hoffe, sie können der Varroa davon brüten.

  • Hallo Ababab,

    Der Varroa Milben Fall, der durch die OX Träufelung verursacht wird, hält circa 4 Wochen an

    ( = Behandlungsbedingter Varroa Milbenfall ). An dem Punkt bist Du jetzt gerade - Träufelung

    am 22.12.18 - Messung 27.1.19 . Der natürliche Varroa Milbenfall setzt erst ab jetzt wieder

    ein. Da wir aber im Winter sind, solltest Du das Diagnosebrett für mindestens 14 Tage

    eingeschoben lassen, um Anhaltspunkte zum jetzt eintretenden natürlichen Varroa Milbenfall gewinnen zu können, wenn Du das willst. Nicht Sorgen ! ( siehe Vorredner ).

  • Hallo Ababab,


    Die Frage ist nicht, wieviele Milben fallen, sondern wieviele Milben sind noch im Volk?

    Du hast die OX Behandlung gemacht, um die Restentmilbung zu machen. Gefallene Milben sind also gute Milben!

    Ja, aber was jetzt noch fällt dürfte natürlicher Milbenfall sein ...

    Hallo Ababab,


    ich würde eher davon ausgehen, dass sich die Wintertraube aufgrund der nun wieder etwas gestiegenen Temperaturen vergrößert und dabei Milben fallen, die bislang nicht durch die Traube nach unten gefallen sind.


    Und wie gesagt: Die Anzahl der gefallenen Milben sagt nur sehr bedingt etwas über die Zahl der noch im Volk befindlichen Milben aus und nur diese sind ein Problem. Der "Fehler" bei der Abschätzung zwischen Fallzahl und Befall(-sgrad) ist schon im Sommer recht hoch (vgl. div. Diskussionen zum Thema Puderzuckermethode und/oder warum manche Imker kompett auf das Milbenzählen verzichten). Im Winter dürfte die Aussagekraft der Fallzahl bzgl. des Befalls im Volk noch deutlich nachlassen.


    VG

    Asimov


    PS: Sorry, will Dich nicht belehren, nur meine Gedanken möglichst kurz fassen :-)

  • Danke. Die Behandlung war am 15.12.

  • Gelöscht. Zeitlich / inhaltliche Überschneidung mit asimov ´s Beitrag. ( ich bin langsam 8))

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 Mal editiert, zuletzt von 08022019 ()

  • Schon klar, dass die Milben im Volk die kritischen sind, aber ohne das Volk zu öffnen habe ich nur die Fallzahlen auf der Windel. Wäre denn die Konsequenz gar nicht zu zählen, weil die Fallzahlen zu wenig aussagekräftig sind?


    Mal abwarten, wie sich das Volk entwickelt.

  • Wäre denn die Konsequenz gar nicht zu zählen, weil die Fallzahlen zu wenig aussagekräftig sind?


    Mal abwarten, wie sich das Volk entwickelt.


    Ich persönlich schaue nach der OX Behandlung nur aus zwei Gründen auf de Windel:

    1) War die Behandlung wirksam, also fallen überhaupt Milben?

    2) War meine Einschätzung zum Befall im Herbst halbwegs (grob!) korrekt? Wenn ja, dann fallen jetzt nicht überraschend viele Milben. Wenn weniger Fallen als ich erwartet hätte, dann ist alles gut.

  • Ich zähle, damit ich so bald wie möglich NICHT mehr zählen muss. Ich habe im Mai 2017 mit den

    Bienen angefangen. Das Zählen erlaubt mir eine Einschätzung zu bekommen, wie viele tote Varroas

    ich da sehe, wenn ich auf das Brett gucke ( irgendwann ;)).

  • Die beste Möglichkeit wäre, jetzt mit Oxalsäure zu sprühen oder zu bedampfen. Wenn du nichts machst, dann wird das Volk vermutlich schon vor der Sommertracht ausfallen. Die jetzt eingebrachte Oxalsäure wird das Winterfutter kontaminieren. Das geschieht aber im gleichen Maße auch bei einer Behandlung vor der Jahreswende, ist also irrelevant. Da das Winterfutter im Frühjahr verbraucht wird und überschüssige Futterwaben entnommen werden, landet jedoch so gut wie nichts im Honig.

    Wenn du jetzt nicht behandelst, müsstest du vermutlich nach der Frühtracht eine komplette Brutentnahme machen und das Volk ohne Honigraum mit Oxalsäure behandeln. Danach könntest du den Honigraum wieder aufsetzen. Den dann geernteten Honig dürftest du nur für den Eigenbedarf nutzen.

    Gruß Ralph

  • Ich habe Bedenken, dem Volk jetzt und in der anstehenden Aufwärtsentwicklung ein OX-Behandlung zu verpassen. Lieber beobachten und falls notwendig nach der Frühtracht eine TBE.

  • Was sagt denn das Diagnosebrett über die Größe und Bewegung der Wintertraube aus ? Oder

    anders gefragt , wie viele Wabengassen hast Du denn beträufelt ? Ist ja ein Unterschied, ob aus

    einem dreieinhalb Wabengassen- Volk 600 Milben rieseln oder aus einem fünf oder sechs Wabengassen- Volk. Falls Du es noch nicht kennst, das hier finde ich sehr hilfreich, wenn man

    dabei ist, ein Bienenvolk kennen zulernen