Beuten mit Virenbefall?

  • Erklär mir mal einer die Imker .....

    Merkwürdige Menschen, die versuchen eine von weiblichen Wesen dominierte Organisationstruktur zu verstehen und für sich zu nutzen. Was ich immer für unmöglich gehalten habe...?😆


    Zusätzlich ist imkern mit einer Droge zu vergleichen. Der Imker erlebt Momente der totalen Macht, wenn er ein Volk am Schwärmen hindert, Honig klaut oder Königinnenzucht betreibt. Wenn das gut klappt,. kann das zu psychischen Störungen führen. Sich zum Beispiel, als Imker für unangreifbar und perfekt zu halten.

    Wenn es nicht funktioniert, ist er deprimiert und sucht Verantwortliche.


    Weiter sind Imker Personen, die nie aufgehört haben zu spielen. Sie wollen etwas aufbauen.... Konkurrenz mit dem Nachbar, wer hat mehr und besseren Honig, die schönsten Bienen....etc


    Es gibt noch so einiges mehr, was man häufig bei Imkern findet..

    Nur die Ruhe und Gelassenheit kommt oft erst mit über 70......


    😂😂😂 Ich konnte nicht wieder stehen. Tut mir leid.... 😂😂😂😂

  • Wenn ich "Patient" wäre, also in unserem Falle das Bienenvolk, hätte ich lieber einen Arzt mit Wissen und Erfahrung als 4 Schwätzer, die sich nicht einig werden und das Problem dadurch lösen, daß sie mich einem langsamen Siechtum überlassen, während sie noch Rangordnungskämpfe ausführen und ihre Pseudo-Kompetenzen ausleben.

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Ccr Du hast recht, es hängt viel von den Oberflächen ab, worauf sich ein Virus befiindet. In der Luft hält er sich oft nicht lange, doch auf bestimmten Flächen deutlich länger.

    Dazu gibt es ein Patent, wobei man eine bestimmt Legierung aus Kupfer für Handläufe nutzen kann, da diese kaum Keime überträgt. Dagegen ist Holz unbehandelt ein sehr guter Keimträger, egal ob Bakterien, Pilze oder Viren.

  • Wenn ich "Patient" wäre, also in unserem Falle das Bienenvolk, hätte ich lieber einen Arzt mit Wissen und Erfahrung als 4 Schwätzer, die sich nicht einig werden und das Problem dadurch lösen, daß sie mich einem langsamen Siechtum überlassen, während sie noch Rangordnungskämpfe ausführen und ihre Pseudo-Kompetenzen ausleben.

    Michael gut gesagt. Doch leider gibt es kein Veterinärmediziner Imker, auf den das zutrifft und unangeschränkt gilt.

    Nehmen wir die "Bienenpäpste" Ritter, Weiß, Liebig, etc... Liste kann weitergeführt werden. Keiner von denen wird einfach so als Wissender gesehen, sondern alle werden hinterfragt.

    Bienen sind keine Katzen, die man zum Tierarzt bringt. Die BSV übernehmen diese Lücke manchmal, doch wie oft fragen wir bei diesen nach? Bei mir ist unser BSV unten durcb, da er es nicht schaffte, die Brutwaben abzuschwefeln....Wobei sich mir auch der Sinn nicht richtig erschloss, aber wenn da noch Bienen nach dem Schwefel aus der Beute fliegen, kann die Konzentration für geschlossene Brutzellen nicht Hochgenuss sein.... Aber ich bin kein BSV und daher darf ich auch nicht kritisieren.

    Doch genau da ist ein Problem, Vertrauen in die BSV, in erfahrene Imker, zu setzen und auf ihr Urteil und ihren Rat zuhören, ist das Schwierigste, was ich tun musste.

  • Es wäre ja schon geholfen, wenn Imker sich fortbilden würden.

    In jedem Job sind regelmässige Weiterbildungen Pflicht. Bei mir wird sogar Gehalt gekürzt, wenn ich nicht genug Weiterbildungspunkte sammele.

    Jeder Landwirt geht zu Schulungen

    Nur Imker sind per Definition unfehlbar.

    Wie war das noch mit dem "Bienenführerschein"?

    Grüße an alle


    Michael




    -Das größte Geheimnis ist, ein Genie zu sein, aber niemand außer einem selbst weiß es-

    (Mark Twain) Donald Duck

  • Imker sind doch ein tolles Völkchen. :)

    Ich zitiere mal Freudensten:

    Denn die wesentliche Voraussetzung für den erfolgreichen Betrieb einer Bienenzucht ist das richtige Einfühlungsvermögen in das Wesen der Bienen. Die Grundlage dazu kann nur in einer gewissen Liebe zu diesen stachelbewährten Insekten gegeben sein, die stark genug ist, um die ersten bitteren Erfahrungen mit Bienenstichen zu überwinden. …………………

    Meist wecken zufällige Berührungen mit Bienen und gelegentliche Einblicke in die Bienenzucht die Lust zur Imkerei; das richtige Verständnis, das allein für den späteren Zuchterfolg ausschlaggebend ist, muß aber erarbeitet werden.


    Zitat Berlepsch:

    Vor allem lernt Theorie, ihr bleibt sonst praktische Stümper euer Leben lang!


    Einen schönen 3. Advent.

    Gruß Reinhard / Lehre mich die wunderbare Weisheit,daß ich mich irren kann.(Teresa v. Avila)

  • Wenn ich "Patient" wäre, also in unserem Falle das Bienenvolk, hätte ich lieber einen Arzt mit Wissen und Erfahrung als 4 Schwätzer, die sich nicht einig werden

    In deiner Argumentation könnte man aber der Eindruck bekommen, dass du dich vor allem ärgerst, dass die '4 Schwätzer' sich nicht einig werden. Als ob es besser wäre, wenn sich die 'Schwätzer' auf etwas einigen würden. Ganz toll.


    Übrigens sind sich die 'Ärzte mit Wissen' genauso wenig einig. Ich könnte da ein paar tolle Erlebnisse berichten, und ich bin mir sicher mindestens die Hälfte der User hier hat ähnliches erlebt.

    und das Problem dadurch lösen, daß sie mich einem langsamen Siechtum überlassen, während sie noch Rangordnungskämpfe ausführen und ihre Pseudo-Kompetenzen ausleben.

    Ahem... genau das tun Ärzte oft genug. Ja, inklusive Siechtum. Ggf bis zum Tod.

    Ganz schlechtes Beispiel, was du das gebracht hat.


    Grüße,

    Robert

  • Es wäre ja schon geholfen, wenn Imker sich fortbilden würden.

    In jedem Job sind regelmässige Weiterbildungen Pflicht. Bei mir wird sogar Gehalt gekürzt, wenn ich nicht genug Weiterbildungspunkte sammele.

    Jeder Landwirt geht zu Schulungen

    Sag mal, leben wir eigentlich in der gleichen Realität? Was ist dir denn über die Leber gelaufen?


    Ich gehe jedes Jahr zu mehreren Fortbildungsveranstaltungen. U.a. innerhalb der letzten drei Jahre: Weissacher Imkertag, Oberlausitzer Bienenfachtag, Internationale Bienenkonferenz in Berlin 2017, Großimkertage Soltau 2016, Tag der Offenen Tür in Celle 2018, Lehrgang am Länderinstitut in Hohen Neuendorf...

    Dazwischen noch ein paar kleinere lokale Vortragsveranstaltungen und Workshops mit Dozenten, die der Imkerverein eingeladen hat.

    Und weißt du was? Die Veranstaltungen waren alle voll bis überfüllt!


    Nur Imker sind per Definition unfehlbar.

    Sagt wer? Kann es sein, dass du versuchst, uns hier mit einem Strohmann-Argument zu verschaukeln?


    Wie war das noch mit dem "Bienenführerschein"?

    Au ja. Es sind ja auch ganz sicher immer die kompetentesten und intelligentesten Typen, die solche "Führerscheine" ausarbeiten und durchsetzen.


    Bald darf man nichts mehr tun, ohne dafür eine "Führerschein" dafür zu haben. Jegliche Tierhaltung: Hundeführerschein, Bienenführerschein, demnächst auch Katzenführerschein und Mäuseführerschein...

    Jedes Hobby, jede Tätigkeit, jeder Besitz muss durch den entsprechenen "Führerschein legitimiert werde.


    Allerdings wird man dann auch bald den "Führerschein-Führerschein" brauchen, um da noch durchzublicken.


    Schöne neue Welt.


    Grüße,

    Robert

  • Nö,

    Ganz so schlimm ist das nicht. Der Imker weiß schon, was er tut und ist ein großer Held.

    Nur der Nachbar… hat keine Ahnung, komischen Honig, den er zu billig verkauft, jede Menge Milben, die sich in der ganzen Gegend verteilen und bestimmt auch bald Faulbrut.

    Also wenn Führerschein, dann für die Nachbarn.


    Und die müssen sich dann alle in einer Liste registrieren. Ich verteile dann gegen Gebühr Lizenz zum Bienenhalten.

    Ähnlichkeiten mit der Realität können rein zufällig sein.


    Grüße Ralf

  • Ich habe auch noch ein schönes Zitat gefunden :

    " Der geborene Imker muss Adel besitzen, nicht Adel im Geblüt, sondern Adel im Herzen, also weit höheren Adel.

    Häßliche Charaktereigenschaften machen ihn zum Imker untauglich. "

    Guido Sklenar

    Willst du Gottes Wunder sehen, musst du zu den Bienen gehen.