Lokales Gewerbe auf www.nebenan.de

  • Hallo,


    als privater Nutzer bin ich seit kurzem auf nebenan.de angemeldet. Seit ein paar Tagen gibt es auch die Möglichkeit ein Profil als 'Lokales Gewerbe' anzulegen. Das Profil habe ich heute erstellt und bin gespannt, ob sich über diesen Weg neue Interessenten bei mir melden.


    Gibt es Forianer*innen, die bereits länger Erfahrungen auf nebenan.de gesammelt haben und wenn ja, welche?

    Viele Grüße

    Matthias

  • Das klingt spannend. Ich hab mich gleich mal angemeldet. Die erste Anzeige in meinem Kiez...Honig zu verkaufen😂😂


    Da war wohl schon jemand schneller. Also aus den Antworten auf dieae Anzeige zu schließen, scheint es ganz gut zu laufen. Aber hier sind auch 1000 Leute in der Nachbarschaft reserviert...

  • Moin,

    ja, ich habe seit diesem Honigjahr meine Erfahrungen mit dieser Nachbarschaftsplattform. :D
    Man sollte die Erwartungen hier nicht zu hoch ansetzen, kann aber auch regional unterschiedlich sein.
    Direkt auf Grund meiner Einträge auf dieser Plattform, haben sich 2 Kunden geoutet. Hängt im wesentlichen aber auch von der Nachbarschafts-Mitgliederzahl ab.

    Ich habe mich allerdings nicht als "Gewerbe in der Nachbarschaft" eingetragen sondern als Hobbyimkerei in der Region. Also kein Gewerbe!

    Für mich ist es noch zu früh, hier eine Wertung ab zu geben. Die Idee ist meiner Meinung jedenfalls nicht so schlecht.

    Grüsse aus Cuxhaven
    Bernhard

  • Ich habe dieses und letztes Jahr meinen Honig (aus zwei Völkern) innerhalb von jeweils einer Woche komplett über Facebook und Whatsappstatus verkauft. Nebenan.de gibt es bei uns erst seit der Einfütterung. Gute Idee, das auch zu nutzen.


    Instagram ist ja der neue heiße Scheiß, vielleicht wäre das auch noch eine Möglichkeit?


    Gruß

    Ilu

  • Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Jetzt hoffen wir auf die nächste Honigernte.

    Gruß
    Bernhard

  • haz.de schrieb:

    Wer die Internetplattform nutzt, muss zumindest damit rechnen, dass er Werbung von Geschäftsleuten erhält, die er nicht haben will.

    Oh, mein Gott, wie schlimm! Gibt es ja im Internet sonst gar nicht.


    Ok, der mögliche Datenhandel ist natürlich schlimmer. Liest sich für mich aber nach einem Standard-Rundumschlag ala "Die könnten das machen". Konkrete Hinweise gibt es anscheinend nicht. "Die wollen sicher damit Geld verdienen" meint der CDUler. Ja, aber das kann man auch machen ohne das man Daten verkauft.

  • Das ist dann wohl die "Kröte" die man dabei schlucken muß.

    Wenn ich meine Adresse und Kontaktdaten irgendwo veröffentliche, muß ich damit rechnen, dass ich darüber auch kontaktiert werde. Vielleicht auch von einer Zielgruppe, die ich vorrangig nicht direkt angestrebt habe. Das ist dann aber wohl so und trift auch überall da zu, wenn ich meine Kontaktdaten streue. Egal ob Zeitungsinserat, Adresse auf dem Honigglas oder Werbebanner im www.

    Wenn ich am Markt mitmischen will, muß ich auch deren Spiel spielen, sonst funktioniert dieses System nicht.

  • Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Ging uns ähnlich. Wir hätten noch Unmengen zukaufen können, aber auch wir werben lokal mit "Kesselheimer Gartenhonig". Witzig war vor allem, dass die Leute über den Preis (6€) überrascht waren. Sie fanden den Preis zu niedrig...

  • Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Ging uns ähnlich. Wir hätten noch Unmengen zukaufen können, aber auch wir werben lokal mit "Kesselheimer Gartenhonig". Witzig war vor allem, dass die Leute über den Preis (6€) überrascht waren. Sie fanden den Preis zu niedrig...

    Moin,


    da geht noch was. Habe die letzten beiden Jahre das 250g Glas für 4€, und das 500g Glas für 7€ verkauft, 0,75l Met dieses Jahr für 12€. Die (groß)städtische Kundschaft reisst es einem aus den Händen, da das lokale Produkt scheinbar einen extrem hohen Stellenwert besitzt. Mittlerweile habe ich 2/3 meiner Ernte / Produktion verkauft (75 Kg, alles über Nachbarn die einen schon kennen), ohne wirklich Energie reingesteckt zu haben.


    2019 kosten die Gläser dann 5€, bzw. 8€.


    Beste Grüße


    Peter

  • Hallo Ilu,
    über Facebook habe ich auch einen großen Teil meines Honigs verkaufen können. Hat mir großen Spaß bereitet hier zu agieren. Bietet aber auch andere Möglichkeiten Kunden zu akquirieren.

    Ich bin meinen Honig leider auch viel zu schnell los geworden. :(. Weil ich für mein regionales Produkt werbe, konnte ich aber keinen Honig dazukaufen. Hätte ein vielfaches an Honigmenge an den Kunden bringen können.

    Ging uns ähnlich. Wir hätten noch Unmengen zukaufen können, aber auch wir werben lokal mit "Kesselheimer Gartenhonig". Witzig war vor allem, dass die Leute über den Preis (6€) überrascht waren. Sie fanden den Preis zu niedrig...

    Das ist nicht Witzig, sondern die Realität, die ich bestätigen kann. Ich neheme für meinen Stadt Honig, aus dem Cuxhavener Musikerviertel 7,50 € an der Haustüre/Bienenstand in der Kleingartenanlage. Dieser Preis wurde auch von allen Kunden akzeptiert. Wie schon gesagt, hätte mehr Honig brauchen können aber wenn alle, dann alle.
    Meine Erklärungen, keinen Honig zukaufen zu wollen, um die Regionalität zu behalten wurde lobend und wohlwollend aufgenommen. Ich denke so schafft das auch Vertrauen. Ich muß aber auch nicht vom Honigverkauf leben. Bei Berufsimker sieht das natürlich anders aus. Der kann dann nicht mit "nein, ich hab nix mehr" verkaufen. ;)

  • Die Einschätzung ist vom April 2017 seit dem sind 1½ Jahre vergangen. Die Plattform selber ging vor 3 Jahren an den Start.

    Ja, die Platform muss Geld verdienen. Wie sie das machen wollen, kann man auf ihren Seiten lesen.


    Beim lesen des verlinkten Artikels bekommt man übrigens mehr Werbung als auf der Seite von nebenan.de.

    Aber wir deutschen sind schon ein spezielles Völkchen, welches gerne den Nachbarn sehr kritisch sieht um dann zu den googels und facebooks dieser Welt zu laufen. Wir sind halt Weltoffen. :/

    3 Völker, Langstroth Flachzarge / 8 Frame, Honigraum FlowHive