Haben Bienen mit Propolis Gore-Tex erfunden?

  • Hast du denn überhaupt gelesen was ich schrieb und verstanden was ich damit sagen möchte?


    Es geht nicht darum wer wo wir mit was behandelt. Auch ich verwende verschiedene Methoden und Stelle es jedem frei wie er es macht.

    Der Unterschied ist dabei aber, das diese Herren behaupten/suggerieren den Stein der Weisen gefunden zu haben und wenn man dies oder jenes macht/hat dann wird alles gut. Tatsächlich kann man fast alle innerhalb kürzester Zeit komplett zerlegen und aufzeigen was tatsächlich hinter ihnen steckt.

    Nur als Beispiel für den Bücherskorpion. Zufällige "Wiederentdeckung", dann gefilmt wie er eine halblebige Varroa in einer Petrischale bearbeitet und schon ist das der Varroakiller der alles rettet.

    Da schreibt man ein Buch dazu und macht Geld mit etwas ohne jeglichen tatsächlichen Beweis oder wissenschaftlichen Beleg. Mittlerweile werden sogar schon Bücherskorpione zum Kauf angeboten.

    Nur so als Beispiel. Von der Fachlichen Kompetenz kann sich jeder selbst ein Bild machen.

    Es würde reichen wenn Großmeister Dorn mal seinen imkerlichen Lebenslauf aufzeigen würde, seine restliche Lebensgeschichte bleibt besser aussen vor, sonst will den Rest auch keiner mehr hören.

    Die freuen Mitarbeiter an irgendwelchen Projekten dürfen gerne weiter machen.

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • rase Nein, ich bin da kritische und verkaufe keine Völker an Leute, die mir mit Varroasound, Bienensauna und Bücherskorpion kommen.


    Leider ist das für diese kein Stopsignal, wie ich lernen musste. Es wurden dann Völker ohne Gesundheitszeugnis geholt und plötzlich hatten wir die Faulbrut. Reiner Zufall?


    Ich kann die Leute nicht aufhalten Bienen zu ksufen, denn auch hier macht man Geld mit den Bienen, auf Kosten von diesen.


    Besser fände ich, wenn man einen Imkerkurs, gerne etwas teurer, macht und den Leuten ein Handwerk mitgibt. Ja, das kostet Arbeit, bringt aber mehr für die Bienen.

  • Nur so als Beispiel. Von der Fachlichen Kompetenz kann sich jeder selbst ein Bild machen.

    Es würde reichen wenn Großmeister Dorn mal seinen imkerlichen Lebenslauf aufzeigen würde, seine restliche Lebensgeschichte bleibt besser aussen vor, sonst will den Rest auch keiner mehr hören.

    Die freuen Mitarbeiter an irgendwelchen Projekten dürfen gerne weiter machen.

    schon versucht, kannste vergessen. Mehr als Zitate von anderen wirste da auch nie als Antwort bekommen.

    Wenn dir jemand als "behandlungsfreier Imker" nicht sagen kann wieviele Völker er tatsächlich über das Jahr verliert sollte jeder für sich selbst wissen was er davon hält. Hier im Forum geht das Gott sei Dank noch, auf anderen Plattformen kannste dir das echt nicht mehr anschauen.


    Was mich da wirklich wundert ist wieviele auf diesen Zug tatsächlich aufspringen und denken den heiligen Gral gefunden zu haben.


    Gruß Chris

  • Wenn dir jemand als "behandlungsfreier Imker" nicht sagen kann wieviele Völker er tatsächlich über das Jahr verliert sollte jeder für sich selbst wissen was er davon hält.

    Die Vermehrungsrate ist es, da wird einfach mehr Hochgepeppelt als krepiert.

    Das funzt und scheint mir deren Geheimnis zu sein.

    Verpackt in "living and die" Spekulationen und mehr als fragwürdig kuriosen Beutekonstrucktionen etc.

    Würde sich einer von denen mal tief in die Genetik der Hautflügler und deren Paarungsbiologie einarbeiten........ nee ich laß das jetzt!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • schon versucht, kannste vergessen. Mehr als Zitate von anderen wirste da auch nie als Antwort bekommen.

    Das ist es ja, da wird nur abgeschrieben ohne irgendwas selbst zu erarbeiten :(

    Hier im Forum geht das Gott sei Dank noch, auf anderen Plattformen kannste dir das echt nicht mehr anschauen.

    ja, da kommt einem die Galle hoch. Wurde direkt von Onkel Dorn blockiert nachdem er merkte was in meinen sarkastischen Beiträgen steckt die er zuvor noch geliked hat ^^

    Was mich da wirklich wundert ist wieviele auf diesen Zug tatsächlich aufspringen und denken den heiligen Gral gefunden zu haben.

    Genau davon bekomm ich auch Bauchschmerzen. Sicher haben wir hier im Forum Kollegen die ihre Art des behandlungsfreien Imkerns hinbekommen, aber diese Neumodischen Bienenretter sind nicht mal in der Theorie so gut wie die die es hier unter uns schaffen.

    Wobei für mich auch jeder Eingriff der gegen die Varroa gerichtet ist eine Behandlung darstellt.

    Die Vermehrungsrate ist es, da wird einfach mehr Hochgepeppelt als krepiert.


    Das funzt und scheint mir deren Geheimnis zu sein.


    Verpackt in "living and die" Spekulationen und mehr als fragwürdig kuriosen Beutekonstrucktionen etc.

    Würde sich einer von denen mal tief in die Genetik der Hautflügler und deren Paarungsbiologie einarbeiten........ nee ich laß das jetzt!

    Das ist es doch, wer mit dem Schwarmtrieb arbeitet hat schon viel gewonnen!

    Gruß Markus


    Ubi apis, ibi salus 
    Wo Bienen sind, dort ist Gesundheit

  • Wasserdampfhaltige Luft steigt durch die Poren auf, kann als Wassertropfen nicht wieder zurücktropfen, das ist alles. Funktionsprinzip "Semimembran", das ist alles. Dampfbremse/Windsperre für den Dachausbau ist noch länger auf dem Markt, als "Goretex" und funktioniert nicht anders.


    Gruß Andreas

    Ja, Torben Schiffer stellt sich das offensichtlich so vor: Wasserdampf geht durch, Wasser nicht. Eine Dampfbremse arbeitet allerdings anders: Wasserdampf und Wasser gehen nicht durch.

  • Er meint wahrscheinlich die Unterspannbahn - oder genauer Unterdeckbahn - zwischen Isolierung und Dachaußenhaut. Die sind heute meist dampfdiffusionsoffen.

    Anders die Dampfsperre, die verhindert, dass feuchte Luft von innen in die Isolierung eindringt. Die sollte komplett luftdicht sein.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Zu Segebergern: Sie haben einen Vorteil gegenüber den dünnwandigen Holzbeuten. Ihre Dämmung ist besser. Und die hat Auswirkungen darauf, wo Kondenswasser in der Beute anfällt. Je Besser die Dämmung der äußeren Hülle, desto weiter aussen befindet sich der Taupunkt.

  • Zu Segebergern: Sie haben einen Vorteil gegenüber den dünnwandigen Holzbeuten. Ihre Dämmung ist besser. Und die hat Auswirkungen darauf, wo Kondenswasser in der Beute anfällt. Je Besser die Dämmung der äußeren Hülle, desto weiter aussen befindet sich der Taupunkt.

    Die Dinger sind aus Plastik. Dampfdicht. Voll egal wie dünn oder dick die sind, oder wo der Taupunkt liegt. Kondenswasser gibt es immer auf der Innenseite.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Zu Segebergern: Sie haben einen Vorteil gegenüber den dünnwandigen Holzbeuten. Ihre Dämmung ist besser. Und die hat Auswirkungen darauf, wo Kondenswasser in der Beute anfällt. Je Besser die Dämmung der äußeren Hülle, desto weiter aussen befindet sich der Taupunkt.

    Die Dinger sind aus Plastik. Dampfdicht. Voll egal wie dünn oder dick die sind, oder wo der Taupunkt liegt. Kondenswasser gibt es immer auf der Innenseite.

    Es macht einen Unterschied ob das Wasser die Waben runterläuft oder auf der Innenseite der Beutenwand.

  • Die Dinger sind aus Plastik. Dampfdicht. Voll egal wie dünn oder dick die sind, oder wo der Taupunkt liegt. Kondenswasser gibt es immer auf der Innenseite.

    Es macht einen Unterschied ob das Wasser die Waben runterläuft oder auf der Innenseite der Beutenwand.

    ... ich möchte einen neuen Punkt hier einbringen:

    Bei den früheren Bienenbehausungen > Baumlöchern = Vogelbehausungen, war der Zugang OBEN. Zudem gab früher auch kältere und längere Winter.... WOHIN ist hier der Wasserdampf aus der Ausatmung der Bienenmasse gelandet? Auf jeden Fall ist er nicht nach unten 'gefallen'.


    Aus meiner Sicht ist da was nicht in Ordnung, wenn das Wasser irgendwo 'runterläuft'. Von ein klein wenig Staunässe mal abgesehen. Ob das von Vorteil ist (Bienen haben im Winter Wasser) bezweifel ich. Bei uns gibt es sogut wie keine Staunässe am Deckel. Dieser besteht aus eine Holzfaserweichplatte und wurde von den Bienen verkittet, aber es werden immer wieder Teile davon abgetragen. Sie haben nun über 18 Jahren ihren Dienst getan, heuer bauen wir neue, eingerahmt in einer soliden Holzumrandung. Die ersten Test-Dämmdeckel liegen bereits auf einigen Beuten.


    Ich hab's noch nicht probiert, möchte aber nächstes Jahr bei einige Beuten vorne im oberen Bereich - auf jeden Fall NICHT mittig - des Brutraumes ein Loch bohren (3-4 cm) und unten das Flugloch zumachen.


    Jonas