Und sie fliegen immer noch

  • Kofferwaage für 6€ reicht aus, Trachtwaagen rechnen sich erst für die Bestimmung des richtigen Zeitpunkts zum An/Abwandern bzw Abräumen der Honigräume. Das Erkennen von Notsituationen beim Futtervorrat ist da eher nachrangig, da man mehr einfüttert als über Winter gebraucht wird. Kritisch wird es erst im Frühjahr, wenn mit der Brut der Verbrauch steigt- dann droht Futterabriß oder Futtermangel.

    Da der Preis der Waage dem Invest für einige Völkern entspricht, würde ich eher in Weiterbildung, gute Weiseln, mehr Völker und auch Diebstahlschutz investieren. Gewogen wird als Ergebnis der Honig.

  • Also wenn es bei meinen Völkern sooo ungewiss wäre ob sie ausgeräubert wurden und evtl. sogar leer sind, würde ich kurzerhand mal eben aufmachen, einen Blick hineinwerfen und hätte dann zumindest die Gewissheit das sie noch da sind. Evtl. bei Flugbetrieb etwas Futter anbieten, nicht zu viel.

  • momentan reicht Flugloch&Schieber und Gewicht kontrollieren- in 2-3 Wochen beim Träufeln muß die Kiste aufgemacht werden. Wenn es starken Totenfall zeigt bzw viel Entdeckelungswachs, klebriges Flugloch- kannst du an dem Zustand nichts ändern, nur die Räuberei durch Verschließen beenden.

    Ich werde nur die 4W/6W-Ableger nach den Futterkränze schauen und geleerte Randwaben gegen volle ersetzen, sonst reichen o.g. Kontrollen.

  • Habe, wie weiter oben schon erwähnt, heute alle Fluglöcher meiner Völker kontrolliert. Diese sind weder verklebt, noch liegen viele tote Bienen vor dem Flugloch. Eine Kofferwaage habe ich mir auch bestellt und werde schnellstmöglich das Gewicht kontrollieren. Dass die ganze Beute innerhalb von einer Stunde ausgeräumt wird, ist wohl eher unwarscheinlich, oder?

    Heute war übrigens Ruhe vor dem Flugloch und die Bienen haben in ihren Beuten leise vor sich hingesummt.:)