Es wird niemals eine varroatolerante Honigbiene bei uns geben...

  • Bei der Cerana kann man aufgrund der Enzymen von einer Resistenz der Arbeiterinnenbrut reden. Wer Paul Jungels in Donaueschingen gehört hat kann sich vielleicht daran erinnern, dass er im Bezug auf die Buckfast und Apis Melifera darauf hingewiesen hat, dass man hier nicht von einer Resistenz sondern eher von einer Toleranz reden sollte.

    Und genau diese wird aufgrund von Verhaltensmerkmalen erreicht Diese lassen sich selektieren und züchten. Etwas was in der Tierzucht absolut gängig ist. Nur ist das kein Prozess der innerhalb 3-4 Jahren abgeschlossen ist. Es setzt kontinuierliche und strenge Selektion vorraus. Schaut man sich an was durch Zuchtgemeinschaften oder Arista hier erreicht wird finde ich die Behauptung von Herrn Engfer schon etwas frech.


    Und zum Thema Verkaufsmasche. Züchter die sich intensiv mit dem Thema Varroatoleranz auseinandersetzen verkaufen keine Königinnen und garantieren dass sie ohne Behandlung durch den Winter kommen. Da wurde wohl nicht gründlich recherchiert. Dafür von mir Daumen runter.


    Gruß Chris

  • Hallo, wir hätten nur eine Chance wenn mit ALLEN Bienenherkünften gezüchtet würde. Man kann nichts aus einer Rasse herausselektieren oder züchten, was nicht schon in der EINEN Rasse vohanden ist.

    Bruder Adam hätte es vielleicht geschafft.

    Bis bald

    Marcus

    48 Völker 32x Segeberger Hartpor 4x Einfachbeute , alle DN 1,5. 6xDadant US und 5x Zander und einmal Warre :O)

  • Die ganze Diskussion wird auch bei Cola, Bier u.a. solange nichts bringen, solange jeder Bienenhalter sein Ding macht. Was nützen 100 Toleranzzüchter, mit vielleicht auch guten Ergebnissen, wenn rund herum alles seinen gewohnten Gang geht?

    Verbreiten der Genetik über die Drohnenseiten. Wird, wenn es bei VSH überhaupt funktioniert, ewig dauern.

    Alle Imker wirst du NIE! unter einen Hut bekommen. Die die sich hierfür wirklich tiefgründig interessieren musst du in der Regel aber auch nicht schlau machen. Die machen ihr Ding und wissen wohin sie sich wenden müssen.

    Ähnliche Diskussionen hatte ich dieses Jahr mit einem Imker aus meinem Verein über das Thema Belegstellenbeschickung geführt. Brauch man alles nicht, die Natur ist der beste Züchter. Sanfte Bienen hat er auch ohne Belegstelle, soll sich aber mal fragen warum...

    Man kann nichts aus einer Rasse herausselektieren oder züchten, was nicht schon in der EINEN Rasse vohanden ist.

    Dafür müsstest du so manchen Zuchtverband auf den Kopf stellen. Stell ich mir spannend vor.



    Gruß Chris

  • Da verbreitet jemand gefährliches Halbwissen!, dass um sich selber zu profilieren.:(

    Auch hier im Forum wurden in der Vergangenheit Leute hart angegangen die sich in Sachen Resistenz

    geoutet haben. Wenn ich mich recht erinnere war KME immer an dieser Front zu finden. Das mag aber

    an seinem Rassenwahn bezüglich der Dunklen liegen, eine Fremde Eigenschaft in zb. seine Dunkle

    einzüchten, ist für ihn undiskutabel, von daher, aus seiner Sicht.......:)

    Zudem stimmt so einiges was er sagt einfach nicht!

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

  • Wenn wir jetzt bei jedem Imker-Video auf Youtube von irgendwelchen Möchtegern-Experten einen neuen Thread eröffnen, wird die Qualität des Forums nicht steigen.


    Seine Meinung hat er ausführlich begründet; das macht diese allerdings nicht richtiger.


    Grüße vom Apidät



    P.S.: Interessant finde ich nur, dass viele ehemalige Forumsteilnehmer anscheinend öfters hier vorbeischauen.

  • Daumen hoch für die Wahrheit in dem Punkt, dass es bei unserer Honigbiene keine Varroatoleranz bis Heute gibt.

    Daumen hoch für die Wahrheit, dass alle die es bisher behauptet haben, anscheinend das nur aus Marketingtechnischen Gründen unterwegs waren.

    Das ist aber nicht gleichbedeutend damit, dass es keine Varroatoleranz geben wird.
    In einem anderen Tread hier im Forum habe ich bereits die Begründung geliefert, warum der Aufwand dafür so hoch ist und warum die Wahrscheinlichkeit so gering ist, kurzfristig Ergebnisse zu erzielen.
    Das mit dem Enzym ist mir nicht bekannt.
    Mir war nur bis dato bekannt, dass es in Asien Bienenvölker gibt, die bei zu hohem Milbenbefall den alten Stock verlassen und einen neuen Gründen.

    Auch wurde in dem Artikel beschrieben, dass die Hauptvermehrung über die Drohnen erfolgt und nicht über die Arbeiterinnenbrut.

    Sollte die Aussage in dem Video stimmen, könnte man ja die Eigenschaft der Ceranan in unsere Honigbiene einkreuzen. Wir hätten dann zwar keine reinrassigen Bienen mehr, sondern so etwas wie eine Erbfeste Kreuzung wie bei der Buckfast, die für mich auch eine Rasse ist. Somit ist der Term reinrassig hier falsch verwendet, aber mit etwas guten Willen zu verstehen.

    Ein schöner Gedanke, dass es danach nur noch erbfeste Kreuzungen = Hausrassen gibt. Endlich die Diskussion vom Tisch....:lol::daumen:

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.