DNM 1,5: welche Einwinterungsstärke?

  • Ehrlich gesagt habe ich das noch nie so richtig gezählt. Das liegt auch daran, dass ich das Merkmal "Wabengassen" für unzureichend halte. Sitzen die Bienen weit oben, so sagt mir das eigentlich noch gar nichts denn manchmal stellt man fest, dass darunter dann kaum noch was ist. und so manches starkes Volk sitzt so weit unten dass man da kaum was erkennt und denkt, das sei ein Mickerling.

    Zudem sitzen die ja je nach Temperatur unterschiedlich locker; macht es auch nicht einfacher. Zudem ist ja auch die Frage, wann diese Winterstärke erreicht werden soll denn das hängt ja auch davon ab, wie lange sie noch brüten.


    Quintessenz: So stark wie möglich ist das Ziel!

    Wenn ich Mickerlinge habe so setze ich sie gerne analog zu Bernhard Heuvels 2-Königinnen-Betriebsweise in eine Kiste mit Trennschied und ausreichend Futter (das geht ja bei der 1,5er gut) und dann wärmen sie einander. So habe ich schon manches gebeuteltes Volk wieder erstarken sehen!


    Vereinigen wäre mir zu schade wenn ich weiss dass beide noch Königinnen haben.... zudem scheint das auch oft stressig zu sein; im Winter wollen sie eigentlich so Sperenzchen nicht meiner Meinung nach. Dann schon eher über Absperrgitter aufsetzen.


    M.

  • Gäbe es eine feste Regel für eine Überwinterungsgröße dann wäre im Miniplus nie eine Überwinterung möglich.

    Gebt den Bienen eine Chance, es gibt überall Spätstarter bzw. Frühchen.

    ich achte alle eure Kommentare der letzte Jahre und Jahrzehnte, aber eine Diskussion über selbige "ausgefochtenen" Themen sind mir zu anstrengend!!

    Hach ist das anstrengend!!!! ;)))

    :thumbup::thumbup:

    Hallo beeg,

    bez. anstrengend, kommt auf den Sichtwinkel des Betrachters an 😀😀😀

    Genauso wie der Sichtwinkel der zu überprüfenden Überwinterungsgröße.

    Zu welcher Tageszeit, an welchen Monat und bei welcher Temperatur schaue ich in die Völker.

    Manche Biene halten sich mehr im unteren Raum der Großraumbeute auf, manche oben.

    Was mache ich bei zweitzargigen Völkern? Einfach riskieren, ich würde es nur schade finden im Herbst eine Königin zu opfern und dann im Frühjahr nur ein Volk zu haben und ich hätte zwei haben können.

    Alles variabel!

  • Ich lerne noch!!

    Die kommenden Jahre führen hoffentlich zu keinen Vereinigungen oder es erfolgt ein Umstieg auf Frankenbeute oder 1,5 DN...

    :)

    Ich finde es nur schade, dass ich jetzt erst im Alter auf DNM auf 1,5 umgestiegen bin. Hatte vor knapp 20 Jahren schon mal Dadant ausprobiert, aber das passte mir dann nicht wegen der unterschiedlichen Größen in Brut / und Honigraum. Das ist wie bei anderen Sachen, wenn du einmal schon etwas anders lernst, dann ist das Umgewöhnen nicht einfach. Wenn man als Imker mit dem Lernen beginnt, dann sollte man auf eine große Beute achten und nicht die alten Sachen eines Imkers zum Beispiel Kuntsch hoch oder etwas übernehmen.

    Die Zeit lässt sich auch bei der Imkerei nicht aufhalten, eventuell ist das auch eine Frage der Züchtung, dass die Bienen immer größere Völker bilden unf wir unser Equipment anpassen müssen.

  • Wenn ich Mickerlinge habe so setze ich sie gerne analog zu Bernhard Heuvels 2-Königinnen-Betriebsweise in eine Kiste mit Trennschied und ausreichend Futter (das geht ja bei der 1,5er gut) und dann wärmen sie einander. So habe ich schon manches gebeuteltes Volk wieder erstarken sehen!

    Ich vermute mal, du hast dann dafür extra Böden und bienendichte Trennschiede?
    Ach nee, du hast ja Segeberger, da kann man ja Kaltbau fahren :-)

  • Meine Erfahrung ist, alles ab 3 Waben Überwintert, 5+ Waben sollte man aber schon anstreben, da diese Völker einfach die höhere Chance haben gute Völker zu werden.
    Die kleineren brauchen im Frühjahr meist ein bischen Starthilfe, macht Arbeit.

  • Pauschal kann die Ausgangsfrage nur mit 5 Wabengassen DD oder DN1,5 beantwortet werden. Aber das ist zu "mechanisch".


    Wie schon angemerkt, ist die Varroasituation wichtig, die Volkszusammensetzung (genügend gesunde, fette Winterbienen!), Standortfaktoren und natürlich die Beute. In Styro-Kisten ist die Wärmehaltung besser als in herkömmlichem Holz; da überwintert ein 3-Gassen Volk auch, wenn alles passt. In Holzbeuten brauchst m. E. schon 4 Wabengassen mit Bienen.


    Meine Erfahrung


    Rainer