• hornet , da muss ich dir aber Wiedersprechen, es kommt auf die Intervalle an und wann du abfüllst und da ist ein Rührwerk schon Gold wert.


    Ich selbst kauf mir eines, da ich:

    -Schicht arbeite und nicht immer zu Hause bin um Regelmäßig zu rühren.

    -meinen Honig nicht direkt bei mir im Haus rühre und ich erst zu meinen Container muss.

    -auch das rühren auf dem Rücken geht

    -man keinen Zeitdruck hat, um zu rühren

    -und gleichbleibende Qualität hat (geht natürlich auch mit Hand, nur aus oben genanten Gründen aufwendiger)


    Ganz ehrlich, lieber mach ich das Ding sauber, dass du ja als Arbeit bezeichnest, spare mir aber dadurch viel mehr Arbeit und Stress. Leute als zu dumm zu bezeichnen, die mit Hand keinen guten Honig hinbekommen, würde mir im Traum nie einfallen, da jeder von uns irgendwo ein Defizit hat. Ich selbst rühre ja nun schon jahrelang ca 1,5t mit der Hand und würde sagen, ich mach das ganz gut. Aber warum sollte ich mir das leben nicht erleichtern und dadurch gleichbleibende Qualität mit geringeren Arbeitsaufwand und Zeitstress (Rühren) ersparen?


    Jeder sollte nach seiner Situation entscheiden und wen einer mit so einem Teil bessern Honig schafft, super, ich freu mich für ihn👍

  • @Honigtopf.


    Ich habe doch nirgends jemanden für dumm erklärt?

    Und du hast mich voll falsch verstanden - ich stimme dir sogar voll zu und wir haben offenbar ähnliches hinter uns.

    Nicht umsonst habe ich ja auch ein Rührgerät. Aber niemand, der bisher Schwierigkeiten mit cremigen Honig hatte und sich fragt, warum, sollte glauben, dass das Rührgerät jetzt der Heilsbringer ist.


    Wer so wie du die Zutaten für cremigen Honig kennt, aber sie aus Gründen nicht zusammenbekommt, z.B. weil die Zeit fehlt oder der kühle Raum im Sommer, dem hilft so ein Gerät natürlich.

  • Da hab ich dich dann falsch verstanden, sorry 🙈 und gebe dir natürlich Recht. Man sollte schon wissen, worauf es ankommt, um guten cremigen Honig zu bekommen.


    Ich war sogar schon im Hochsommer in einer Obstahalle im Nachbardorf und habe dort den Honig in eine Kühlkammer gestellt 😂 Das mach ich auch nie mehr. Zwischen Bananen und Äpfeln und co in einer (natürlich sauberen Ecken) Honig zu rühren ist schon ein wenig schräg 🤣. Ist aber echt gut geworden.


    Aber im Prinzip hast du, um es mal allgemein auf dem Punkt bringen, mit diesen ganzen Gerätschaften recht. Wenn ich es vorher nicht schaffe oder mir die Ahnung fehlt, bringen die teuersten Geräte nichts. Außer es ist eine gute Anleitung dabei😉

  • Quark. Verantwortlich für perfekten Honig sind die Rührintervalle.

    Ich rede aber nicht von Quark, sondern von Honig ;)

    Rührintervalle kann man doch auch manuell und mehr als 2x pro Tag habe ich noch nie gebraucht, da kommt es nicht auf die Stunde an.


    Irgendwelche Voodoo- Rezepte mit 3,463 Stunden Abständen und genau 7,974 Minuten Dauer halte ich für überbewertet.


    Bei Sommerhonig tut es oft auch 1x pro Tag, vor allem zu Beginn. Dass selber rühren eben "selbst machen" bedeutet und nicht machen lassen, sollte ja wohl klar sein. Bequemer ist Rührgerät immer. Effizienter nur bei größeren Chargen. Zwingend besser aber auf gar keinen Fall.

  • Probier es doch einfach aus. Ich war immer sehr stolz auf meinen Honig. Im Vergleich zu dem heute war das leider eher .... unbegründet. Alle vier, fünf Stunden ist einfach besser als 2x am Tag. Ob Du das händisch machst oder maschinell ist dabei völlig egal. Konstante Bedingungen schaden dabei jedenfalls auch nicht. Immer alle Ecken erwischen, Temperatur usw. - aber ganz sicher geht das auch von Hand. Ich liebe aber mein Rührwerk. Aus Gründen.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Ich habe auch ein Rührwerk von Lyson mit Heizung. Lieber hätte ich eins mit Kühlung... :) Wenn ich sehe, wie mein Kollege mit dem Keller-Gerät tollen Cremehonig hinbekommt, werde ich neidisch...

    Deshalb habe ich mir jetzt noch einen Lagerkühlschran bgekauft wo der Rührer reinpasst. Da kann ich jetzt unterjährig auch im warmen Raum gekühlt rühren.


    Gruß

  • Ich habe auch ein Rührwerk von Lyson mit Heizung. Lieber hätte ich eins mit Kühlung... :) Wenn ich sehe, wie mein Kollege mit dem Keller-Gerät tollen Cremehonig hinbekommt, werde ich neidisch...

    Deshalb habe ich mir jetzt noch einen Lagerkühlschran bgekauft wo der Rührer reinpasst. Da kann ich jetzt unterjährig auch im warmen Raum gekühlt rühren.


    Gruß

    Wie kann ich mir das vorstellen, hast du vielleicht ein Foto?

  • Primär hab ich ihn für den Rührer gekauft, er wird aber sicher auch für andere imkerliche Sachen genutzt werden (abgefüllte Gläser noch ein paar Tage drin lagern).

    Es ist ein 620l Kühlschrank dessen Innenmaße etwas größer als der Rührer sind. Er wird leider erst in der 45KW geliefert werden. Wenn er da ist kann ich dann gern ein Foto machen.


    Gruß

  • Primär hab ich ihn für den Rührer gekauft, er wird aber sicher auch für andere imkerliche Sachen genutzt werden (abgefüllte Gläser noch ein paar Tage drin lagern).

    Es ist ein 620l Kühlschrank dessen Innenmaße etwas größer als der Rührer sind. Er wird leider erst in der 45KW geliefert werden. Wenn er da ist kann ich dann gern ein Foto machen.


    Gruß

    Wie bewegst du den vollen Rührer rein und raus? oder wird der Honig gepumpt?

  • Wie bewegst du den vollen Rührer rein und raus?

    Ich habe meinen Rührer auch in einem Wildkühlschrank stehen. Steht auf Rollwagen. Hab mir eine kleine Alurampe zugelegt die ich zum Rein- bzw. Rausrollen des Rührers verwende.

    Bei Gelegenheit kann ich mal Bilder machen.


    Grüße Tobias