• Ich empfehle Dir, die Siegerland mit den 4 aufschiebbaren Blechen zu kaufen und zu benutzen.

    Die Rührpropeller werde ich mir besorgen. Bei der Investition möchte ich nicht bei Kleinteilen sparen, die den entscheidenden Unterschied machen können. Mir war nur wichtig zu verstehen, ob es gut ist, diese Propeller immer beim Rühren zu benutzen. Wie ich es verstanden habe, besteht der Rat darin sie eigentlich immer zu benutzen beim rühren?



    Du lernst das Rühren mit der Maschine nur dann, wenn Du eine benutzt.

    Ich denke damit hast du recht. Ich versuche nur nach Möglichkeit schon vorab einige Fehlerquellen ausschließen, da ich sicherlich noch genug machen werde.


    Noch einmal danke für die Informationen. Diese haben mir wieder sehr weiter geholfen. Ohne eure(Ulrich und auch Markus) Informationen, hätte ich die Maschine, wahrscheinlich ohne Propeller gekauft.


    Gruß


    Christian

  • Dann solltest Du Dir erst mal aneignen wie man rührt.

    Dazu dann das passende Gerät kaufen.

    Gibt verschiedene Techniken d

    Das Aneignen ist wichtig.


    ImkerIn lernt anfangs viel beim Rührprozess der einzelnen Honigeimer; also, wie sich der Honig verhält und kandiert.

    Die hier behandelte, brachiale Technik kann das auch nur so gut, wie der/die Rührende es einprogrammiert im Display. :/

    Also, beim eigenen Eimerrühren oder in einem Ausbildungsbetrieb Erfahrung und Kenntnis sammeln, und dann mit der Maschinenunterstützung umsetzen im eigenen Honig, ganz individuell.

    Das gibt dann Qualitätshonig. :lol:

  • Hier tummeln sich lauter Großimker.

    Man verdient nicht mit imkern, sondern an Imkern! Dafür muss man nur Bedürfnisse wecken, von denen die Betroffenen vorher gar nichts wussten!


    Funktioniert bei Autos seit Jahrzenten, weshalb heute fast nichts mehr unter 2 Tonnen und mindestens 150 PS geht.

  • Servus, oder ein Pumpwerk.

    Wenn man sich da ein bisschen eingerichtet und eingearbeitet hat, ist mit wenig finanziellem Aufwand und Equipment (das in der Regel sowieso da ist), super schöner, gerührter Honig machbar.

    Bei großen Mengen sowieso.

    Vom Aufwand drumrum wie spülen, Wasser, Energie, Arbeitszeit will ich gar nicht reden.


    Grüße

    Peter

  • ... oder ein Pumpwerk.

    Wenn man sich da ein bisschen eingerichtet und eingearbeitet hat, ist mit wenig finanziellem Aufwand und Equipment (das in der Regel sowieso da ist), super schöner, gerührter Honig machbar.


    Könntest du das ein bisschen weiter ausführen was an Equipment notwendig ist? Ich rühre noch von Hand (bzw. unzufrieden mit Rapido) und bin auf der Suche nach anderen Lösungen...

  • Langsam laufendenden Rührpropeller seit Jahren im Einsatz gehabt, meist mit sehr guten Erfolg.

    Das Abfüllen war halt recht zeitkritisch, ein Tag zu spät und man übernachtet vorm Quetschhahn, ein Tag zu früh noch Streifen im Honig und später zu fester Honig.


    Jetzt ein kleines Rührwerk gegönnt. 100kg CFM mit Bodenheizung.

    Ablauf:

    Honig aus Melitherm rein.

    Am nächsten Tag Impfhonig dazu. Ich nehme 2,5kg.

    Zeitschaltuhr ein und immer mal wieder vorbeischauen.

    Die CFM Anleitung beachten bringt Vorteile.

    Mein Eindruck ist dass die Abfüllung nicht mehr so zeitkritisch ist sondern einige Tage Spielraum zulässt.

    Cremehonig gelingt praktisch immer. Für mich Stressfreier und erstmal ausreichend weil ich nicht soo viel im Glas verkaufen kann.

    Insbesondere Honigtauhonig braucht ja lange zum kristallisieren und war manuell schon nervig zu rühren weil man ewig drandenken muss.


    Ich kenn Berufsimker die entweder große Rührfasser haben oder 40kg Hobbocks in Reihe in der Halle stehen haben und dort nacheinander cremig gerührt werden weil die großen Pötte zu teuer sind und sie sowieso die 40kg Hobbocks mit Cremehonig an andere Imker verkaufen.

    Beides ist möglich und ergibt tolle Ergebnisse.


    Rapido und Cremigpumpen hab ich noch nie gemacht.

    Die Natur muss gefühlt werden.

    (Alexander von Humboldt)

  • Hallo Daniel,

    wenn klar ist, wie groß die Chargen je Sorte werden sollen (können), dann nochmal 50% aufschlagen und im kleinsten Setup zwei gleich große Klärfässer nehmen. Dazu eine Pumpe, oder eine Abfüllmaschine, je nachdem wie groß die ganze Sache noch werden soll. Bleibt es klein, nur eine Abfüllmaschine, da diese zum pumpen und abfüllen genutzt wird. Wird die Sache größer, dann kommt später noch eine Pumpe dazu. Zwei Schläuche, zwei Scheibenventile, einen Abfüller 50 oder 100 kg, zwei Spitzsiebe mit Metallring, die am Abfüller dicht abschließen und einen Siebkübel mit oberem Auslass. Einziger Schönheitsfehler hier, der Honig muss händisch vom Siebkübel unter der Schleuder in das Spitzsieb, den Abfüller hoch. Oder er geht aus dem Siebkübel direkt in die Pumpe ins Klärfass...

    Wenn ich hier so schreibe, dann fällt mir selber auf wie viele Möglichkeiten sich an Technik und Kosten da ergeben. Um konkret einen Aufbau zu empfehlen, wäre es gut zu wissen, wie viele Völker Du planst und wie der Honig vermarktet werden soll. Wie viel Platz zum Schleudern und in etwa Budget vorhanden ist. Dann macht es erst Sinn da konkret etwas zu planen.

    Sonst ist ein Flaschenhals irgendwo im Aufbau vorprogrammiert.


    Grüße

    Peter