rätselhaftes Ergebnis

  • Trotz allen Pessimismus lohnt der Arbeitsaufwand!

    Wieviel Varroen passen eigentlich max. in eine Brutzelle? Ich schätze, daß eine bierdeckelgroße Brutfläche für hunderte von Varroen ausreicht, aber nicht zwingend ein normales Volk umbringen muß, besonders dann nicht, wenn das Volk im Frühherbst schon mal behandelt worden ist.

    Ansonsten sind hier Alternativen gefragt... Klaus

    Es war schon schöner auf der Welt, als ich noch den Überblick hatte. Sofie Pfister-Odermatt

  • Rein rechnerisch passen in eine bierdeckelgroße Wabenfläche (beidseitig)

    - bei einem runden Bierdeckel (Durchmesser 107mm zum Quadrat x Pi/4): 764 Zellen (5,4mm)

    - bei einem quadratischen (9,3 x 9,3cm): 731 Zellen

    Wohlgemerkt: Das sind nur die Zahlen für eine einzige Wabenfläche. Die natürlicherweise auf den Nachbarwaben befindlichen jeweils kleineren Wabenflächen auszurechnen, das überlasse ich dem Hausaufgabenteil.


    Die Vermehrungsrate der Milben trägt in Arbeiterinnenbrut den Faktor 1,5 (in Winterbienenbrut ggf. etwas höher, da bei niedrigerer Temperatur etwas länger erbrütet), was eine Milbenpopulation innerhalb von 3 Wochen zwischen 1.146 und 1.096 ergäbe - wenn jede Zelle mit nur einer Muttermilbe parasitiert wäre. Bei Mehrfachparasitierung sinkt die Vermehrungsrate der Milben ab, wie Dr. V. Schneider in ihrer Dissertation erwähnt, aber auch sagt: (Zitat S. 9):

    "Insgesamt seltener, jedoch bei steigender Parasitenbürde durchaus regelmäßig zu beobachten, sind Zellen, die mit zwei oder mehr Milbenweibchen infestiert sind."

    https://edoc.ub.uni-muenchen.de/12025/1/Schneider_Verena.pdf


    Die Schätzung der realen Verhältnisse im Bienenvolk muß nun jeder Imker über seine eigene Daumenlänge vornehmen...

  • Fluglochkontrolle

    - schön blank geputzt- i.O.

    - klebrig = ausgeräubert- nur noch Räuberbienen drin, die bei Öffnen schnell verschwinden und Landestau bei den Nachbarn

    Gewichtskontrolle

    - nahe Leergewicht, dafür haben die flugstarken Nachbarn mehr Futter und Milben


    erste Kiste wieder ganz schließen und einschmelzen, Nachbarn bedampfen jetzt/4 Wochen oder träufeln/sprühen in ca 4 Wochen in Abh. von der Temperatur.

  • Bienen sind drin, es herrscht noch ordentlich Flugverkehr.

    Ordentlich Flugverkehr kann auch ordentliche Räuberei sein.
    Wie meine Vorgänger schrieben: Mal Deckel lüpfen und schauen!

    Und noch was: Dieser Mythos: Bienen, die jetzt brüten haben was aufzuholen oder sind stark Varroabelastet, den muss man kritisch betrachten. Kommt auf die Region, die Biene, das Alter an.

    In diesem warmen November, bei dem wir bis gestern hier teilweise noch über 18° hatten, ist ein brütendes Volk nichts verwunderliches.
    Unsere Blühwiese blüht sogar noch, die Bienen tragen Pollen ein. Vor ein paar Tagen hat eine Bekannte von mir zwei Taubenbabys gebracht bekommen, die aus einem Nest gefallen sind....

    Man muß keinen Wind machen, aber man muß segeln können.

  • Bienen sind drin, es herrscht noch ordentlich Flugverkehr.

    Ordentlich Flugverkehr kann auch ordentliche Räuberei sein.
    Wie meine Vorgänger schrieben: Mal Deckel lüpfen und schauen!

    Und noch was: Dieser Mythos: Bienen, die jetzt brüten haben was aufzuholen oder sind stark Varroabelastet, den muss man kritisch betrachten. Kommt auf die Region, die Biene, das Alter an.

    In diesem warmen November, bei dem wir bis gestern hier teilweise noch über 18° hatten, ist ein brütendes Volk nichts verwunderliches.
    Unsere Blühwiese blüht sogar noch, die Bienen tragen Pollen ein. Vor ein paar Tagen hat eine Bekannte von mir zwei Taubenbabys gebracht bekommen, die aus einem Nest gefallen sind....

    Guten Morgen Anni,
    da hast Du sicher Recht. Es sind allerdings nicht meine Beuten und ich muss den Imker regelrecht dazu überreden. Da wird immer nur das allernötigste an den Bienen gemacht. Und das Milbenproblem wird von vielen erst ernstgenommen, wenn die Beuten kahlgeflogen sind. Aber dann ist immer das Gift in der Landwirtschaft schuld...
    Beste Grüße
    Meapas