Abstand Rähmchen in der Höhe

  • Danke Euch!

    Ja aber ich kann mir fast nicht vorstellen, dass alle die Beuten bauen das Holz erstmal für mehrere Jahre lagern. Holz beim Obi, hmmm weiß nicht ob ich da besser bedient bin

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Hallo Edgrr,

    Ja ich kaufe bei Obi, Hornbach und Co.
    Da ist nichts vom Sägewerk. Ich brauche für eine Zarge eine Platte vom 2m x 30 cm.

    Tanne Fichte geleimt.
    Nicht für unsere Vollholz fetischisten.
    Wichtig ist das die Bretter mindestens ein Tag vorher von der Folie befreit werden und ausgelegt werden. Die passen sich dann der Raumtemperatur und Luftfeuchte an.
    Ferner werden alle Löcher vorgebohrt und mit einem Senker bearbeitet werden.
    Leimholzplatten sind spröde und reissen dann mal gerne.
    Ich verwende nur Edelstahlschrauben und D3 Leim.

    Einfach, preiswert und hält. Meine Bienen finden sich wohl.
    Wichtig ist mir zudem, dass die Beuten nach der Lasur von aussen in meinem Carport oder unter einem Schleppdach stehen. Damit können sie sich der Witterung anpassen und schön ausdünsten.
    Gerade am Amfang verziehen sich die Zargen gerne mal beim zusammenbau.

    Ich lege dann oben eine Natursteinplatte 60 x 60 cm oben drauf.

    Also kein Problem. Nach ein paar Tagen sind die Dinger durch das Gewicht gerade.

    Kleine Tipps von einem Schreibtischtäter....

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Hallo, einen schönen Sonntagmorgen,

    natürlich säge ich die Baudiele in Pfosten auf und verleime sie zu zargenhohen Platten.

    Aus dem Leimholz baue ich auch Zargen mit 50mm Wand aus Außen- und Innenkasten. Der Zwischenraum wird mit Spänen ausgestopft.

    Die Zargen montiere ich auf einer Küchenarbeitsplatte. Winklig exakt werden diese durch einen kleineren „Kasten“ an dem die Bretter mit Zwingen arrivierten werden.

    Es hat sich bisher nichts verzogen.

    Gruß Harald

  • Meine Zargen mach ich seit 20 Jahren selber (Hohenheimer, wie du) aus Brettern vom Saegewerk. Wenn jemand schreibt, dass er gegen Selbstbau ist, dann hat das fuer denjenigen sicher Gruende. Ich muss aber sagen, die schlimmsten Zargen und Boeden die ich gesehen habe waren gekaufte, billige Neuware. Durch den Selbstbau lernt man natuerlich auch und kann das was fuer die eigene Imkerei besser ist einbauen. Vor allem mein Boden sieht inzwischen anders aus. Niedrig und mit einer hinteren unteren Querleiste die das offene U in ein geschlossenes O verwandelt fuer mehr Stabilitaet beim Wandern.

    Bei den Brettern fuer die Zargenseite (227mm hoch) sollte man aber sorgfaeltig vorgehen. Ich kaufe mein Holz meist im Herbst und baue im Winter. Ich kaufe 25cm breite Bretter (Nennmass, Einstellung der Saege im Saegewerk beim Aufschnitt), die sind aber beim Kauf in der Regel schon um die 24cm breit. Die lass ich mir im Saegewerk gleich auf 20mm Dicke hobeln. Vor dem Zuschnitt lagere ich die dann aber. In der Regel kaufe ich Fichte (habe auch schon Weymouth Kiefer verarbeitet). Beim Saegewerk kriegst du in der Regel die heimische Fichte, die recht hoch wird und wenig Aeste hat. Mit Nordischer Fichte vom Baumarkt wird das nicht gut gehen. Die Bretter fuer die Seiten sollten sich moeglichst wenig verziehen, daher bevorzugt stehende Jahresringe. Bretter mit liegenden Jahresringen besser fuer Griffleisten oder Boeden nehmen. Wenn du Flach oder Halbzargen baust ist das nicht ganz so wichtig. Aeste die ausfallen koennten (nicht verwachsen) werden ausgebohrt und mit einem eingeleimten Querholzduebel wieder gefuellt, wenn sie nicht beim Zuschnitt im Abfall landen.


    https://www.befestigungsfuchs.…den-und-quellen-von-holz/


    Wenn du Spass am Selberbauen hast und auch gutes Werkzeug (Ich habe Eine Tischkreisaege mit Anschlag) dann kann das auch ganz gut werden.

    Selber denken ist durch nichts zu ersetzen.

  • Hallo Wespenkönig,


    sehe ich genauso. Prinzipiell sind meine Zargen und Böden klasse geworden, bis eben auf die Höhe.

    Habe jetzt Leisten 20x4mm drauf gemacht (geleimt und genagelt), verspachtel, geschliffen und neu gestrichen. Sieht kein Mensch und jetzt habe ich meine 8mm Abstand.

    Da ich für die Leisten Buchenholz genommen habe befürchte ich sogar, dass ich diese Zargen am liebsten einsetzen werde, da eine Zargen die drüber ist besser rutscht und ich mit dem Stockmeißel weniger anrichen kann.

    Ich bleib auf jeden Fall beim selberbauen. Die nötigen guten Werkzeuge und Maschinen habe ich und ich befürchte auch das nötige Können. :P


    Grüße Heiko

    Nicht das Leben ist das höchste Gut, sondern ein gutes Leben.
    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)

  • Hallo Wespenkönig,


    sehe ich genauso. Prinzipiell sind meine Zargen und Böden klasse geworden, bis eben auf die Höhe.

    Habe jetzt Leisten 20x4mm drauf gemacht (geleimt und genagelt), verspachtel, geschliffen und neu gestrichen. Sieht kein Mensch und jetzt habe ich meine 8mm Abstand.

    hätte ich dann auch so gemacht, mit hartem Holz. Habe mal Eiche verwendet für die Unterseitenkanten der Böden, denn Buche ist sehr feuchteempfindlich, und vergammelt Draußen im Feuchten schnell. Es sammelt sich schnell Regenwasser in der Kontaktfläche von Boden und Zarge oder zwischen den Zargen, welches dann auch länger dort stehen bleiben kann( Kapilareffekt)


    LG Andreas

  • Hallo,

    das sehe ich ebenso. Unter Dach ist Buche sicher besser aufgehoben.

    Lange gelagertes Holz ist für alles gut.

    Die Fugen zwischen zwei Teilen sind immer schlecht dran. Nicht immer vermeidbar. Zargen stehen nunmal aufeinander.

    Seit einem Jahr wachse ich die Unter- und Oberkanten.

  • Danke nochmal für eure Tipps zu Buche und Eiche.

    An die Buchenleisten bin ich sozusagen für ein Bier rangekommen ;)

    Gestrichen werden sie auch noch, das sollte auch noch helfen.

    Wenn sie vergammeln sind sie auch schnell wieder gewechselt.

    Beim nächsten mal nehme ich Eiche.

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    Sokrates
    (469-399 BC, Griechischer Ethiker und Philosoph)