Was ist das für eine Beute?

  • Beitrag von Florian2 ()

    Dieser Beitrag wurde von hartmut aus folgendem Grund gelöscht: Bitte ordentlich schreiben. ().
  • ja das ist Dadant Blatt.


    Ist im Raum Nürnberg vielleicht nicht so stark vertreten, aber so schlecht schaut es erst mal nicht aus. Interessant wird wie es die Kiste verbiegt wenn sie erst mal der Witterung ausgesetzt ist.


    Viele Grüße aus Oberbayern


    Philipp

  • Hinterlüftung zur Verringerung von Kondenswasser im Winter... ;-)

    Regelgerecht wäre dann aber eine Anordnung des gleichen Öffnungsquerschnittes im Bereich des Wandkopfes. Ist aber vielleicht wegen der Möglichkeit einer natürlichen Fugenlüftung (vorausgesetzt, weder ich noch die Bienen korrigieren den 1,5-mm-Spalt zwischen den Zargen) im vorliegenden Fall gar nicht notwendig.

  • Interessant wird wie es die Kiste verbiegt wenn sie erst mal der Witterung ausgesetzt ist.

    Ich werde darüber berichten. Tatsächlich habe ich aber gute Erfahrungen mit dem Verhalten von der Witterung ausgesetztem Holz, auch mäßiger Qualität. Wahrscheinlich geschieht gar nichts. Immerhin beträgt die Materialstärke 25 mm, auch geringere Stärken halten der Witterung stand. Die Oberfläche sollte halt vor dem Auswaschen des Lignins geschützt sein.

  • ...Möglichkeit einer natürlichen Fugenlüftung (vorausgesetzt, weder ich noch die Bienen korrigieren den 1,5-mm-Spalt zwischen den Zargen)

    Wenn genug Holz übrig bleibt, um den beespace zu sichern -> mach ddiesen Spalt weg, er bringt nur Irritationen und Ärger, lockt Räuber an etc.


    Das Foto ist vom Boden, der eine fest eingepaßte Brettdielung hat? Hier wurde ja schon kontrovers diskutiert über offene oder geschlossene Böden. Du hast bei fester Dielung keine Möglichkeit, den Boden zu öffnen. Weiter ist eine Windeldiagnose bspw. zur Bestimmung der Varroalast mit geschlossenem Boden nicht möglich bzw. ungleich schwieriger und ungenauer (nur durch Windeleinschub über das Flugloch möglich). Im Fachhandel gibt es weitaus praktischere Böden, die sich in der imkerlichen Praxis seit Jahren bestens bewährt haben. Bei den Böden von Bienenweber bspw. befindet sich unter dem Bodengitter eine Längsnutführung für die Windel. Man kann die Windel von hinten herausziehen und das Gemüll diagnostizieren, ohne die Bienen zu stören. Wird die Windel mit ihren Holzgriffleisten nach oben eingeschoben, dichten diese den Boden ab (=geschlossener Boden), Griffleisten auf der Unterseite = offener Boden, aber Zugluftminderung (Luftspaltöffnung hinten ca 2 cm).

  • ...unter dem Bodengitter eine Längsnutführung für die Windel. Man kann die Windel von hinten herausziehen und das Gemüll diagnostizieren, ohne die Bienen zu stören. Wird die Windel mit ihren Holzgriffleisten nach oben eingeschoben, dichten diese den Boden ab (=geschlossener Boden), Griffleisten auf der Unterseite = offener Boden, aber Zugluftminderung (Luftspaltöffnung hinten ca 2 cm).

    Das spräche ja dann für den Neubau meines Bodens - den von Dir beschriebenen Boden gibt es nicht in den von mir benötigten Maßen 50 cm x 43 cm.

    Angeboten werden verschiedene Varianten - hoch, flach, mit Plastikdrahtgewebe, mit Edelstahldrahtgewebe. Was spricht für die eine oder andere Variante? Nachbaubar wäre für mich alles gleichermaßen gut.

  • Nicotboden! In DDBlatt, nicht Langstroth. Genau dafür gemacht, gibts beim Geller.

    Das solltest du in der Tat machen, guter Tipp!

    Und, solange niemand mit "Sachverstand" deine Kiste in Augenschein gehommen hat, laß die Säge davon, ich kann mir schlecht vorstellen das überhaubt nix aufeinander passt. (obwohl ich schon viel Murks gesehne habe) Hier sind, so denke ich, Ferndiagnosen etwas fehl am Platze.

    Wie das jetzt ist, wenn es so ist, kann nur Wildbau/Überbau passieren, nicht Tragisch!

    Das Windschiefe wird auch keinen Ärger machen, wennst oben "Last" auf den Deckel legst, zieht sich die HRzarge in wenigen Wochen wieder eben und dicht.

    Du jammerst auf hohen Niveau, ich hab schon schlimmerers gesehen, "die Bienen" sind bisher immer damit klar gekommen, wenn sie gesund und stark waren.:)

    12er DD, und Buckies, gaanz sicher!

    Der Pessimist sieht die Schwierigkeit in jeder Möglichkeit!

    Der Optimist sieht die Möglichkeiten in jeder Schwierigkeit!

    W. Churchill

  • Du jammerst auf hohen Niveau, ich hab schon schlimmerers gesehen, "die Bienen" sind bisher immer damit klar gekommen, wenn sie gesund und stark waren.:)

    Ich jammere gar nicht, die Vorbehalte gegenüber diesem Produkt kamen von anderen Forum-Mitgliedern, das war der Ausgangspunkt von diesem Thread.

    Da ich noch nicht einmal ein Anfänger bin (Wie nennt man eigentlich die Vorstufe zu Anfänger?), nehme ich alle Ratschläge erfahrener Bienenhalter zumindest gerne zur Kenntnis, bevor ich meine Kiste tatsächlich mit meinem ersten Bienenvolk befülle.

    Dichtziehen kann sich die Zarge übrigens nicht, da für den Spalt unterschiedliche Höhen der Zargenbretter ursächlich sind (Front- und Rückbretter 1,5 mm höher als Seitenbretter). Aus meiner Sicht spricht nichts dagegen, diese offensichtliche Ungenauigkeit zu korrigieren (mit dem Hobel, nicht mit der Säge), es verbliebe genügend "Bee Space" zwischen HR- und BR-Rähmchen.

    Andererseits kann ich Deiner Meinung dazu durchaus folgen, es muss nicht perfekt sein, es muss nur funktionieren.

    Gleichfalls Frohes Neues!

  • Neubau meines Bodens...Varianten - hoch, flach, mit Plastikdrahtgewebe, mit Edelstahldrahtgewebe.

    Bevor Du das in Angriff nimmst, sieh Dir bewährte Böden genau an. Da gibt es kleine, aber feine Details, die den imkerlichen Alltag ernorm erleichtern können (Anschlag für Fluglochkeil usw.). Einsparen läßt sich beim Selbstbau so gut wie nix. Edelstahl würde ich da immer bevorzugen. Ich arbeite mit den Flachböden von Bienenweber im Zanderformat und bin sehr zufrieden (Standimkerei, kein Wandern). Flugbretter lasse ich weg, die benötigen meine Bienen nach der Flugschule nicht und Bienenräubern (von Wespe bis Maus) muß man es ja nicht unnötig leicht machen...

    Die Nicot-Böden kenne ich nicht aus eigener Anschauung. Ob sie die thermische Belastung vertragen, die bspw. mit einer Sublimation von Oxalsäure verbunden sein kann (je nach Verdampfergerät) - wenn sie denn in D endlich zugelassen wird - weiß ich nicht.