Brutfrei im November

  • Die Empfehlung ist halt bis zum 31.12. behandelt zu haben, dadurch ergibt sich, dass nach Weihnachten behandelt wird.

    Bei uns ist das eher die Woche vor Weihnachten! Danach ist es bei uns meist schon wieder wesentlich kälter und ab Mitte Januar sind die wieder in der Brut... ;)

    Ich mache sie jetzt auf, um zu sprühen. Wenn sich danach der Milbenfall auf niedrigem Niveau einpendelt, war es das mit der Winterbehandlung.

    Wenn Kikibee sagt das es bei ihr im November warm genug ist zum Ox-sprühen, dann glaub ich Ihr das... :) - die weis schon was sie macht ;) ...

  • Aber es ist hier (!) nicht nur in einem Jahr so, sondern regelmäßig wiederkehrend.

    Seltsam. Hier fangen die spät an und bleiben in geringem Umfang dann auch dabei.

    Die Menge wechselt zwar, aber ich hab im neuen Jahr eigentlich immer Hinweise auf Brut. Außer, wenn das Futter knapp wird, was ich bei dir nicht als Grund vermute.

    Futtermangel haben sie nicht. Ich führe das auf die längere Brutphase im Herbst zurück.


    Im kalten Frühling blühen schon mal die Krokusse und keine Biene ist zu sehen. Pflanze nur noch spät blühende...

  • Ich sprühe Anfang Dezember auch bei leichtem Frost Milchsäure, ja Milchsäure!, und das seit 30 Jahren und das mit Erfolg.

    Meine Völker sind in der ersten Dezemberwoche eigentlich alle brutfrei und am nächsten Morgen liegen die Milben auf der Windel.

    Die Temperatur darf dabei auch einige Grad unter Null liegen.

    Milchsäure wirkt hervorragend und ist für mich die bienenverträglichste der drei Säuren :thumbup:

  • Laut einen Vortrag und auch schon des öfteren im Netzt berichtet, nehmen Bienen, bei dem kein Zucker in der Oxalsäure vorhanden ist, dies viel geringer auf.

    zum meinem Verstaendnis ... Du traeufelst also Oxuvar 5,7% ohne Zucker auf die Wintertraube?

    Denn durch das Anmischen mit 1:1 Zucker wird es eine weniger konzentrierte 3,5% OX-Loesung.

  • nein , macht er nicht ...er hat was gehört im Internet

    warum macht ihr keine Selbstversuche? Wie lange haftet Oxalsäure allein, mit xx% zucker, mit yy%Glycerin, mit zz% Alkohol - beim Träufeln oder Sprühen auf die eignen Haut?

    Die Untersuchungen an Bienen mit unterschiedlichen Konzentrationen beim Sprühen und Träufeln und Bedampfen sind schon im Rahmen von Promotionen untersucht und veröffentlicht worden.

    u.a. Dissertation Saskia Schneider und Untersuchungen der Fischermühle bzw in GB


    Bei Frost reisst man keine Völker für Sprühbehandlungen auseinander. Was passiert mit den Bienen die bei den Temperaturen aus der wärmenden Traube fallen oder zwischen Wachsbrücken? Die sind so klamm, das sie sich kaum bewegen können.

    Einziger Öffnungsgrund - drohender Hungertod.

  • Moin,

    meiner Meinung sind bei uns die meisten Völker bereits Ende November/Anfang Dezember brutfrei. Bauchgefühl, bzw. laut Windeldiagnose (was ich nicht als sooo zuverlässig empfinde).

    Derzeit finde ich übrigens auf der Windel nur kleine Krümel (geöffnete Futterwaben) und neuerdings auch wieder Wachsschüppchen (ein Index, dass sie wieder anfangen zu brüten?).

    Wie einige bereits berichtet haben, gab es in den letzten Jahren mehrere Fenster im Dezember zum Behandeln, wenn man Ox-Staub oder Sprühbehandlung nutzt (Hamburger-Raum). Diese sehe ich derzeit nicht laut accuweather.

    Beim Träufeln sind tiefere Temperaturen wünschenswerter, damit die Traube kompakt sitzt.

    Dass die Völker im Frühjahr nochmal aus der Brut gehen hab ich auch mehrfach schon feststellen müssen. Allerdings liegt das meiner Meinung daran, dass die Bienen im Januar und Februar durch milde Temperaturen ein (ordentliches) Brutnest anlegen konnten, dies im Zeitraum Ende Februar bis Ende März nochmals nachhaltig durch einen Kälteeinbruch unterbrochen haben.

    Den letzten Winter würde ich bei uns im Norden auch mal wieder als einen "normalen" Winter bezeichnen, der früh kalt wurde (Ende November/Anfang Dezember), ein wenig Schnee, über die Feiertage nich bis auf 20°C hochging und über Januar/Februar bis in den März hinein ein Winter blieb.

    Ich schätze, dass wir wieder einen ählichen Winterverlauf 2021/2022 haben werden (was ich persönlich als gut für die Völker finde, weil sie lnage in der Wintertraube bleiben).

    Grüße aus HH Andreas


    Man kann sich den ganzen Tag aufregen :evil: ------- Ist aber nicht verpflichtet dazu :cool:

  • Das habe ich tatsächlich nicht bewusst wahrgenommen, Ich war bei den vorhergehenden Beschreibungen und der allgemein bekannten Empfehlung bei Temperaturen kurz unter Flugbetrieb zu sprühen, wenn die Traube sich sowieso schon auf Grund der Temperaturen gelockert hat.

    Bei Frost ist nicht gut.