Bienenförderung Bayern - Geplante Anschaffung von Geräten (Honigschleuder, Melitherm usw...) / Einkaufsliste check

  • Danke, kein Problem. Wollte nur wissen ob ich auch bald mit einem Bewilligungsschreiben rechnen könnte. Dauert aber wahrscheinlich erst bis nach der offiziellen Antragsfrist wenn sie alle Anträge haben und dir dann sagen können mit wieviel Prozent du genau gefördert wirst.

  • Das Bewilligungsschreiben kommt nach ein paar Wochen. Darin teilen sie dir dann lediglich mit, was aus deiner Liste gefördert wird - also eine Liste der Artikel aus deiner Antragsliste.

    Wie viel du bekommst, erfährst du nach Ende der Frist fürs Einreichen der Auszahlungsanträge mit Belegen - eher so Oktober, wenn alles Anträge durchgerechnet sind. Viellelicht hast du dann auf einmal Geld auf dem Konto und ein paar Tage später kommt dann der Brief mit der Mitteilung.

    In der Natur gibt es weder Belohnungen noch Strafen. Es gibt Folgen.
    (Robert Green Ingersoll)

  • Hab heute die Förderung auf mein Konto überwiesen bekommen. Sind tatsächlich die max. 30% vom Netto geworden. Warte jetzt auf den schriftlichen Bescheid, wobei der Inhalt sowieso klar ist.


    Bald (nächste Woche, Mitte Oktober) sollte der Antrag für 2020 online sein.

  • Hab heute die Förderung auf mein Konto überwiesen bekommen. Sind tatsächlich die max. 30% vom Netto geworden. Warte jetzt auf den schriftlichen Bescheid, wobei der Inhalt sowieso klar ist.


    Bald (nächste Woche, Mitte Oktober) sollte der Antrag für 2020 online sein.

    Wahnsinn, wird wohl doch endlich Zeit in den schönen Freistaat zu ziehen :)

  • Stimmt. Andere Bundesländer nutzen das Geld aus dem entsprechemdem EU-Topf wohl anders.

    Trotzdem halte ich diese Zuschüsse zu Anschaffungen für Betriebsmittel bei staatlich erwünschten Betrieben für eine gute Sache, weil sie den Einstieg oder die Erweiterung unterstützen und man dann aber den laufenden Betrieb aus eigenen Kraft bestreiten muss. Bei höheren Förder-Beträgen muss man übrigens auch die Wirtschaftlichkeit belegen und zudem dürfen die angeschafften Geräte eine bestimmte Zeit nicht veräußert werden, ohne die Zuschüsse zurückzahlen zu müssen.

    Es erscheint mir jedenfalls deutlich sinnvoller als für den laufenden Betrieb ständig Zuschüsse zu bezahlen wie das bei vielen anderen Unterstützungen der Fall ist, die dann zu völlig falschen Anreizen für die tägliche Arbeit führen.

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    (Robert Green Ingersoll)

  • Beim REWE an der Landesgrenze trifft sich dann der Honig im Regal und das zu völlig unterschiedlichen Herstellungskosten. Dafür fördern sie bei uns in NRW mit '1 Wabe gibt 1 Volk Pia' zumindest indirekt den Markt für meine Ableger im Frühjahr. Ein schwacher Trost, aber immerhin.

    Imkern im Spannungsfeld zwischen Hoffnung und resignativer Reife

  • Wettbewerbsverzerrung ist das. Schlicht und ergreifend.

    Verstehe ich!

    Das Problem sind aber nicht die Förderländer sondern doch wohl eher die NICHT-Förderländer.

    Sollte jemand politisches Gewicht haben ist bei hier anzusetzen.


    Gruß Max

    Wer die Bienen wirklich retten will, der helfe den Imkern!

  • Da kannst du ja froh sein, dass es keine Landesgrenze von Bayern und NRW gibt 8o


    Natürlich ist es doof für den, der die Förderung nicht bekommt. Bei einer einmaligen Hilfe am Anfang oder bei der Expansion geht es aber doch wohl eher darum, dass die Imkerei im Land gefördert wird und der dauerhafte Vorteil daraus wird jetzt im Vergleich zum EU-Honig kaum ins Gewicht fallen. Andere Förderprogramme für Existenzgründer oder Betriebserweiterung, die man auch für die Imkerei bekommen kann, wird es sicher auch in anderen Bundesländern geben.

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    (Robert Green Ingersoll)

  • Bei mir gibt's nix. Im Nachbarort wäre ich ggf. förderfähig, aber mein Standort ist kein Fördergebiet. Ich investiere ja eher konservativ und scheue mich Geld in die Hand zu nehmen, wo ich nicht unbedingt muß. Das neue Rührwerk ist so'n Fall: inkl. Abfüllanlage, Hochhubwagen, Kühlaggregat usw. standen da plötzlich ~9.000€ im Raum. Da hab ich mich laaange vor gedrückt. Im Eimer rühren ging ja auch. Hab ich jahrelang so gemacht. Und mit Quetschhahn abfüllen. Ganze Nächte hab ich so verbracht. Seit ich das Teil hab, hab ich plötzlich (weil ich's auch kann) Aufträge mit 1-5.000 Gläser auf einmal. Da hätte ich vorher nichtmal drüber nachgedacht, das sowas kommen könnte! Und hätte mir jemand da gesagt, ich bekäme von Vater Staat zwei große Scheine dazu, wäre ich den Weg vielleicht schon Jahre vorher gegangen! Darum geht's auch, nicht bloß darum, den Cent aufs Glas umzurechnen.

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