Die Webseite für die Imkerei

  • Es ist wie beschrieben eher auch eine Frage des Marktes den man bedienen will.
    Ja, wir verkaufen ein hochpreisiges Produkt und dementslrechend sollte der Internetauftritt schon etwas hergeben. Dennoch ist es entscheidend, welche Absatzgrösse ich habe. Bisher konnte ich meinen Honig immer mit Mund zu Mund Propaganda im Umkreis und bei Freunden und Bekannten verkaufen. Das ist jetzt vorbei, da ich jetzt zuviel Völker habe und die auch noch letztes Jahr zuviel Honig eingetragen haben. Ein Luxusproblem also.
    Zudem solllte ich darauf achten, dass ich auch Ganzjährig liefern kann. Kunden die zu einem kommen und die man zurück schicken muss, sind auf Dauer verloren.

    Ich möchte meinen Bekanntheitsgrad in der Gegend (Im Kreis) erhöhen und möglichst Dauerkunden gewinnen.
    Kunden über das Fernabsatzgesetz zu bedienen, sprich die Ware über Internet anbieten und versenden, halte ich für zu Risikoreich, da die Hürden hierfür zu hoch sind. Also möchte ich nur meinen Bekanntheitsgrad erhöhen, indem ich über Internet auffindbar bin.
    Ferner habe ich meine Verkaufsstellen verkrössern können. Damit bin ich flächendeckender aufgestellt.

    Damit ist für mich Ende der Möglichkeiten erreicht, da ich ja noch einer normalen Arbeit nachgehen muss.

    Freier Imker

    Ohne Verein, DIB, Imkerverband und sonstigen Establishment

    Neutral und unbelastet.

  • Zum Thema Abmahnung sind wir als Verein auch schon durch die Feuerprobe gegangen. Allerdings war es ein Kartenausschnitt den das Land Berlin in seiner offiziellen und zur weiteren Verbreitung bestimmten Einladung verwendet hat... am Ende hat dann das Land auch alle Kosten tragen dürfen aber mich hat es sehr viel an Schreiberei und Nerven gekostet (und im Ggs. Zu Anwälten und Notaren darf ich keine Schreib-und Kopierpauschale ansetzen).


    Seither verstecken wir viele Inhalte in privaten Ordnern und nur über den Mitgliederbereich zugänglich... kann daher das CMS Drupal empfehlen, das schönes Feintuning anbietet. Und natürlich sollten auch andere Vorstandsmitglieder Adminrechte haben!


    Melanie

  • Zudem solllte ich darauf achten, dass ich auch Ganzjährig liefern kann. Kunden die zu einem kommen und die man zurück schicken muss, sind auf Dauer verloren.

    OT: Genau das Gegenteil behauptete ein Redner in seinem Vortrag „Absatzwege“. Er sagte, ihm sei es viel zu aufwändig, Kleinkunden mit max. 3 Gläsern das ganze Jahr an der Tür zu bedienen. Das sei ein enormer Zeitaufwand und er fing an, einen ganz bestimmten Kundenstamm zu pflegen, die regelmäßiger bei ihm vorbeischauen und sein Produkt so sehr schätzen, dass sie besser 2-3 Kisten mitnehmen, um auch immer Honig vorrätig zu haben. Der Redner sagte, dass er den Honig im besten Fall kurz vor Weihnachten komplett verkauft (mit imkerfreundlichen Preisen). Dies führte dazu, dass sich die Kunden anschließend für nächstes Jahr auf die Liste setzen lassen und direkt mehrere Kisten vorbestellen. Um die Kunden, die er verliert ist er inzwischen froh, sagt er, weil es immer jemanden gibt, der sich auf seinen Super-Duper-Honig freut und ihn auch so verteilt bekommt. Es klang nach Magie🤷🏼‍♀️

  • Hallo,


    Über Facebook und/oder Homepage habe ich auch schon nachgedacht. Gerade auf Facebook ist sowas ja schnell angelegt. Aber inhaltlich gescheit füllen kostet dann Arbeit und Zeit, die ich auch in etwas anderes setzen kann. Die Frage ist ob sich die Mühe da auch rechnet und du dadurch auch mehr verkaufen kannst.

    Bisher wurde ich auch noch nie darauf angesprochen dass jemand aus der Kundschaft sowas vermisst. Ich denke bei den meisten läuft es so wie bei mir über Mundpropaganda etc. Da wird ganz einfach an der Haustür geklingelt oder in der Bäckerei gekauft, fertig.


    Gruß Chris

  • Ob sich die zeitliche und finanzielle Investition in einen Web-/Facebook-/Instagramm-auftritt lohnt, dass hängt vor allem von der bisherigen Vermarktung ab.

    Wenn der Honig bis Mai nächsten Jahres reicht, dann habe ich für meine Imkerei eine geeignete Vertriebsstruktur. Sitze ich Anfang Mai noch auf 20 Kartons Sommertracht, dann brauche ich andere/weitere Vertriebsstrukturen.


    Facebook und Instagramm können da einen Markt eröffnen bspw. in regionalen Gruppen. Eine Anzeige in einer regionalen Verkaufsgruppe brachte 5 verkaufte Kisten und einige Stammkunden.

    Eine Website ohne Webshop sehe ich eher als zusätzliche Informationsstelle an.

    Die Pflege kostet aber auf jeden Fall Zeit und etwas Geld.


    Alternativ kann ich aber natürlich auch weitere Verkaufsstellen/Zwischenhändler suchen, mich auf den Markt stellen, hobbockweise verkaufen.

    Das kostet aber entweder viel Zeit, oder drückt den Umsatz.


    Egal wie man es macht. Sobald der Honigbedarf des Bekanntenkreises gedeckt ist, ist Vermarktung auch Arbeit...oder ich lasse andere arbeiten und schreibe eben ein paar €/kg als Vertriebskosten ab. Ab einer gewissen Menge verkauft sich Honig auch nicht von alleine durch ein Schild an der Türe.

  • Mich würde interessieren an was Ihr die erwähnte Werbewirksamkeit bzw. den Erfolg einer Facebookseite ausmacht.

    Am Ende sieht man das wohl am Verkauf. Es werden Leute im Ort auf dich aufmerksam die dich sonst vielleicht nie entdeckt hätten.


    https://de.statista.com/statis…n-social-media-marketing/


    Im Jahr 2016 konnten Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 15% erwarten durch Social Media Marketing.


    Ich weiß viele möchten damit nichts zu tun haben. Bis 2011 hab ich mich dem auch verweigert. Fakt ist, die halbe Weltbevölkerung nutzt solche Plattformen.

    Ein Problem ist noch, likes sind schall und rauch. Auf Facebook kosten 500 likes gerade einmal 36€.

  • Facebook ist vor allem wegen der günstigen Anzeigenschaltungen interessant. Wir haben darüber mal eine Crowdfundig-Kampagne gemacht. Der Effekt der Anzeigen war erstaunlich. Schon mit 20 bis 30 Euro hat man da nennenwerte Rückläufe, weil man die Zielgruppen genau definieren kann (Google Adwords war damit verglichen teuer und wirkungslos.)

    Nur darauf zu warten, dass man Likes bekommt, bringt nicht viel.


    Internetmarketing ist naturgemäß überregional. Das macht vor allem Sinn, wenn man den Honig auch versendet.


    Wolfgang

    I never loose - either I win or I learn (Nelson Mandela)

  • Mich würde interessieren an was Ihr die erwähnte Werbewirksamkeit bzw. den Erfolg einer Facebookseite ausmacht.

    Es muss aktiv sein. Wie mit einem Blog braucht man regelmäßige Neuigkeiten und Beiträge. Es ist eine andere Form von Mundpropaganda (word-of-mouth), was dann fast von alleine läuft. Das Produkt (oder die Veranstaltung*) wird doch interessanter, weil man den einen kennt, der die andere kennt usw.


    Ich bin selber kein Facebooker, aber ich habe gemerkt, es läuft (wie von anderen schon gemerkt) wie eine kleine 'Parallelstraße' zu den üblichen Webstrategien (Website, Blog, Newsletter usw.)


    @Melanie: Jedes CMS soll in der Lage sein, diverse Zugangsrechte zu ermöglichen, sowohl für die interne Pflege als auch für den öffentlichen Zugang. Gut, dass Du das erwähnst, denn besonders im Verein braucht man diese Möglichkeit.


    * In meinem konkreten Fall, geht es um einen Chor und nicht Honig (daher keine Beispielbilder), aber die Erfahrungen sind fast dieselben, vermute ich.

    Kevin Pfeiffer - Übersetzer, Betreiber der Kleinimkerei zu Gunsten Familie und Freunden

  • Hallo,

    ich habe ja FB Marketing für meine Firma benutzt und ich würde mal sagen, dass Texte da ziemlich bis total überflüssig sind!

    So eine Idee aus dem stehgreif heraus:

    Ein Filmchen, mit dem Handy aufgenommen, eine Biene fliegt auf einen Löffel und frisst von dort Honig. Text dazu - auch sie liebt unseren Honig!

    ...und fertig!!!!

    Der User auf FB & Co will oft keine Weiterbildung. Die wollen ein cooles Video sehen, das teilen sie evtl noch und gut ist. Mit solchen Videos und Bilder bringst du die Leute dazu, deine Seite zu liken. Wenn sie dich liken, dann sehen all deren Freunde dass sie dich liken.


    DANN platzierst immer mal wieder eine Werbung: 500gr goldener Honig zum top Preis € 99,99

    Daumen mal Pi würde ich sagen bei 5-10% der "Gefällt mir User" kommt diese Werbung dann wirklich an und ein Teil dieser wird tatsächlich kaufen.

    Bei 20 Likes eher uninteressant. Bei 2000 siehts schon anders aus!! Den Hipe auf die vom aussterbende drohte Biene werden die User annehmen. Evtl einmal wie oben geschrieben 20-30 Euronen Werbung schalten und schon erreichst du Leute aus deiner Umgebung, die du sonst NIE erreicht hättest …

    FB ist voll kacke, … ABER … es kann einige Türen öffnen!!


    Für den Einstieg: Man macht selber ein Profil für sich. Ich trau mich sagen, jeder kennt dann einige andere die auf FB sind. Wenn man "nur" 20 Freunde hat, diese wieder 20 … PUFFFFFFFFFFFFFF … und schon sehen 400 mein Video!!!! usw


    Lg

  • Hallo Miriam!


    Danke fürs Teilen; schöne Website! :thumbup: Früher habe ich gerne an solchen Dingen rumgebastelt, aber schon seit Jahren fehlen mir die Zeit, die Lust und die Energie. Ich werde mir deshalb keine Website erstellen. Ansonsten hätte ich hier natürlich mitgemacht … :)

    «Wer heute die Dunkle Biene, die Carnica oder die Buckfast will, findet dieselbe Ausgangslange vor: Allein intensives Züchten und gepflegte Belegstationen entscheiden darüber, ob sich die gewünschte Rasse halten, bzw. erhalten lässt. Der Unterlassungsfall nennt sich Swissmix, hat alle erdenklichen Eigenschaften und ist vor dem Anspruch der Biodiversität wertlos» (aus: mellifera.ch-Magazin, April 2018, S. 10).

  • happygerd

    Auf einer normalen Webseite einen Blog finde ich genauso unnütz. Die Leute die einen haben, können ja mal ihre Kunden fragen ob ihnen Thema x gefallen hatte. Thema x war natürlich nie ein Thema in dem Blog.

    Der Anteil wird verschwindend gering sein.

    Mein Verhalten ist auch bloß auf Produkte klicken, irgendwas wie Prinzipien/Methoden und dann das Impressum.

    Blogs werden als Informationsquellen genutzt aber wie viele interessiert das in dem Fall wirklich?

    Ich kaufe viel bei Rewe ein und trotzdem war ich noch nie bei deren Blog. Unsere Firma hat auch so etwas wie einen Blog, wenn ich auf Seiten der Konkurrenz bin lese ich maximal die Überschrift und in einem von 20 Fällen liest man vielleicht mal weiter.

    Am Ende geht es um klicks, likes und Reichweite mit wenig Aufwand, weil auch mehr gar nicht ankommt bei den Konsumenten.